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Aktuelles aus dem Gemeinderat


Neue Straße soll Verkehr verlagern
Das Verkehrsaufkommen in der Stichstraße zwischen Metzgerei Wolz und Rathaus, vorbei am Kindergarten

St. Michael, ist enorm. Für Entlastung sorgen soll eine neue Straße, die die Riemenschneiderstraße und die Untere Ritterstraße etwas weiter oberhalb miteinander verbindet. Das Anwesen Maag, durch das die Straße verlaufen wird, hat die Gemeinde vor wenigen Wochen gekauft. In seiner Sitzung am 12. Dezember fasste der Estenfelder Gemeinderat einstimmig (14:0) den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans. Damit beauftragt wurde das Ingenieurbüro Arz (Würzburg), für das Geschäftsführer Tobias Schneider schon mal zwei erste grobe Entwürfe vorgestellt hat. Der eine sah eine geradlinige Straßenführung vor, der andere eine leicht geschwungene. Dem Gemeinderat gefiel die „Bogenform“ etwas besser. Die Straße wird bis zu 6,50 Meter breit, sodass zwei Lastwagen problemlos aneinander vorbeifahren können. Aus Platzgründen wird es nur einen Gehsteig geben, der mindestens 1,50 Meter breit wird. Schneiders Büro wird jetzt in die Detailplanung einsteigen und dem Gemeinderat dann in einer der nächsten Sitzungen einen konkreten Entwurf vorlegen.


Am Bauhof“: Bebauungsplan

ist nun rechtsverbindlich

Bei den Bebauungsplänen, die in den vergangenen Jahren in Estenfeld aufgestellt wurden, ging es immer um relativ große Flächen. Verglichen damit nimmt sich der Bereich „Am Bauhof“ recht klein aus: Er umfasst nur etwa 3000 Quadratmeter. Trotzdem muss auch bei solchen Dimensionen der übliche Verfahrensweg beschritten werden. Dazu zählt, dass die Öffentlichkeit sich zu den Plänen äußern kann. Die Ergebnisse der schriftlichen „Anhörung“ stellte Geschäftsführer Tobias Schneider vom beauftragten Ingenieurbüro Arz (Würzburg) in der Gemeinderatssitzung am

12. Dezember vor. 35 Träger öffentlicher Belange waren um eine Stellungnahme gebeten worden — zehn antworteten gar nicht, 15 hatten keinerlei Bedenken und zehn stimmten dem Vorhaben ebenfalls zu, allerdings mit Empfehlungen oder unter Auflagen. Dabei ging es vorwiegend um Belange der Landwirtschaft sowie um den Umwelt-, Wasser- oder Brandschutz. Von Seiten der Bürger ging lediglich ein Schreiben ein. Sämtliche Hinweise wurden in den Bebauungsplan und in die dazugehörige Begründung eingearbeitet. Daraufhin beschloss der Gemeinderat den Plan als Satzung und machte ihn somit rechtsverbindlich — wenn auch mit dem knappen Abstimmungsergebnis von 8:6. Auf der Fläche neben dem Bauhof möchte sich ein namhaftes Unternehmen ansiedeln.


Wechsel in der SPD-Fraktion:

Peter Walter rückt für Britta Schneider nach

Britta Schneider (SPD) wird den Gemeinderat zum Jahresende verlassen. In einem Schreiben vom

15. November hat sie „aus familiären Gründen“ darum gebeten, aus ihrem Ehrenamt abberufen zu werden — ein Wunsch, dem der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12. Dezember einstimmig (14:0) entsprach. Erst im Jahr 2014 war Schneider in den Gemeinderat gewählt worden. Sie gehört dem Ausschuss für Dorfentwicklung und dem Ausschuss für Sport und Kultur an. Da Schneider in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres krankheitsbedingt fehlte, soll sie im Januar offiziell verabschiedet werden. Ihr Nachfolger in der SPD-Fraktion wird Peter Walter.


Schon mit acht Jahren zur Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Mühlhausen hat es vorgemacht, jetzt ziehen die Kameraden aus Estenfeld nach: Sie gründen eine Kinderfeuerwehr. Künftig können Mädchen und Jungen schon ab einem Alter von acht Jahren aufgenommen werden. Die Feuerwehr verfolgt damit das Ziel, „die Jugend frühzeitig an das Feuerwehrwesen heranzuführen und dadurch die Existenz der Wehr zu sichern“, wie es in ihrem Antrag heißt. Zur Einführung der Kinderfeuerwehr war laut Gesetz ein Beschluss des Gemeinderats nötig — der fiel in der Sitzung am 12. Dezember einstimmig (14:0). Die Kinder sind dadurch über die gemeindliche Unfallversicherung in vollem Umfang abgesichert.


Einzelschutz für 200 Eiben

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Würzburg) hat den Jahresbetriebsplan für 2019 ausgearbeitet. Darin sind die Hiebsätze und die Pflegeflächen im Estenfelder Gemeindewald festgelegt. Für Anschaffungen und Pflegemaßnahmen sind Ausgaben in Höhe von 5330 Euro vorgesehen, dazu zählen beispielsweise ein Gerät zur Jungwaldpflege und Nistkästen. Auf Anregung von Gemeindeförster Klaus Wolz werden zur Aufforstung noch 200 Eiben gepflanzt, die mit kleinen Zäunen gegen Wildverbiss geschützt werden. Der Gemeinderat genehmigte den Jahresbetriebsplan in seiner Sitzung am 12. Dezember einstimmig (14:0).


Vom Holztor der Kartause

ist nicht mehr viel zu retten

Die Arbeiten am hölzernen Eingangstor der Kartause werden teurer als erwartet. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 12. Dezember informierte, sei das Tor demontiert und zu einer Fachfirma gebracht worden, die sich auf Holzrestaurierungen spezialisiert hat. Dort wurde deutlich, wie schlecht der Zustand des Tores tatsächlich ist: Als die Experten die Eisenbänder und die nachträglich angeschweißten Metallverstärkungen von den beiden Torflügeln entfernt hatten, fielen diese nahezu komplett auseinander. Die Verwitterung ist schon so weit fortgeschritten, dass vom Tor nicht mehr viel erhalten werden kann. Einzig die beiden Angelpfosten aus Eichenholz sind noch zu retten. Für den unteren Bereich muss ein Metallschuh angefertigt werden, in den ein etwa drei Zentimeter dicker Metalldorn mit Gewinde und Muttern gesteckt werden kann. Das erleichert das Öffnen und Schließen des Tores. Von der Fachfirma können diese Metallarbeiten allerdings nicht erledigt werden, hier muss ein Schlosser ran. Sicher ist schon jetzt: Der Aufwand wird größer, der Materialverbrauch höher — und damit steigt der Preis. Die Gemeinde wartet nun auf die Angebote der Fachfirma, die ihre Kosten neu kalkulieren muss, und des Schlossers. Beim Landesamt für Denkmalpflege hat die Gemeinde bereits 5000 Euro als Zuschuss abgerufen. Mit der Behörde, die ihren Sitz in Schloss Seehof bei Bamberg hat, wird das weitere Vorgehen genau abgestimmt.

Aktuelle Hinweise


Änderungen im Busfahrplan

An Heiligabend und Silvester gibt es mehrere Änderungen im Busfahrplan, die auch Estenfeld und Mühlhausen betreffen. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

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Zur Verstärkung des Bauhofteams sucht die Gemeinde Estenfeld zum schnellstmöglichen Termin im Fachbereich Forstwirtschaft eine/n berufserfahrene/n Forstwirt/in (m/w/d) oder eine/n Landschaftsgärtner/in (m/w/d) mit der Bereitschaft zur berufsbegleitenden Weiterbildung zum/r Forstwirt/in.


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Bürgerservice-Portal


Im Rahmen des Bürgerservice-Portals haben Sie die Möglichkeit, Anträge an Ihre örtliche Verwaltung zu erfassen und direkt an das Bürgerbüro zur weiteren Bearbeitung weiterzuleiten.

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Würzburger Norden

Allianz Würzburger Norden e.V.


Die zehn Gemeinden im nördlichen Landkreis Würzburg arbeiten eng zusammen und haben hierzu die „Allianz Würzburger Norden“ als Verein gegründet.


Weitere Infos über das Bündnis:

www.wuerzburger-norden.de und

www.mehr-als-kraut-und-rueben.de

Letzte Änderung: 13.12.2018 21:42 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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