SEPTEMBER 2020

15.09.2020

Nachdem im August keine Sitzung des Bauausschusses stattfand, befasste sich der Gemeinderat mit zwei Bauanträgen:

In der Riedstaße 27 soll ein Einfamilienhaus entstehen. Nachdem die Festsetzungen des Bebauungsplans z.T. nicht eingehalten werden, wurde ein Antrag auf Befreiung gestellt. Die geplante Terrasse überschreitet die Baugrenze innerhalb des eigenen Grundstücks im Süden. Das Garagendach wird als Walmdach ausgebildet und passt sich damit an das Haupthaus an. Weil für Garagen aber nur Pultdächer, oder begrünte Flachdächer sowie symmetrische Satteldächer vorgesehen sind, musste auch hierfür ein Antrag auf Befreiung gestellt werden. Aufgrund der geringfügigen Überschreitung wurde das gemeindliche Einvernehmen mehrheitlich erteilt.

Auf dem Baugrundstück in der Wilhelm-Hoegner-Str. 47 soll ein Mehrfamilienhaus errichtet werden. Hier wurde eine Befreiung hinsichtlich Überschreitung der Baugrenze durch das Gebäude beantragt. Außerdem wird durch ein III. Vollgeschoss die Festsetzung überschritten. Ebenso wurde festgestellt, dass die zulässige Wandhöhe überschritten wird. Die Baugenehmigung wurde einstimmig abgelehnt.

Kindergartenneubau in der Wilhelm-Hoegner-Straße


Damit aus dem bestehenden Bolzplatz in der Wilhelm-Hoegner-Straße rechtlich ein bebaubares Grundstück wird, muss eine Änderung des Bebauungsplans vorgenommen werden. Daher fasste der Gemeinderat den Billigungsbeschluss zur 5. Änderung des Bebauungsplans „Westlich der Konrad-Adenauer-Straße“. Die Verwaltung wurde beauftragt, die öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchzuführen.

Städtebauförderprogramm


Um auch in den kommenden Jahren Fördermittel für städtebauliche Maßnahmen durchführen zu können, ist jährlich eine Bedarfsmittelung bei der Regierung von Unterfranken einzureichen. Der Gemeinderat beschloss den Antrag auf förderfähige Gesamtkosten für das Jahr 2021 mi voraussichtlich 362000 Euro und für 2022 voraussichtlich 105000 Euro. Für das Jahr 2023 wurden 720000 Euro eingeplant.

Bekanntgabe nachdem die Geheimhaltung weggefallen ist


Bürgermeisterin Schraud informierte über die Vergaben, die in der letzten nicht öffentlichen Sitzung vorgenommen wurden.

Hallenbeleuchtung

Für die Mehrzweckhalle Weiße Mühle wurde die Hallenbeleuchtung durch die Firma Blacklights ergänzt. Das Angebot in Höhe von 3.298,56 brutto wurde angenommen.

Schulturnhalle

In der Schulturnhalle wurden Türen von der Fa. Besler, Bergtheim zu einem Betrag von 9.353,40 brutto eingebaut.

Verbindungsstraße Untere Ritterstraße/Riemenschneiderstraße

Um den Durchstich von der Unteren Ritterstraße in die Riemenschneiderstraße durchführen zu können, sind diverse Voruntersuchungen nötig. Die Fa. PeTerra erhielt den Auftrag für das Bodengutachten in Höhe von 4.170,21 brutto.

Sanierung des Stangenberg

Auch für die Sanierung des Stangenbergs ist eine Baugrunduntersuchung nötig. Die Beauftragung der Fa. Kempfert + Partner wurde gemäß dem Angebot in Höhe von 2.583,00 brutto vorgenommen.

Schmutzfrachtsimulation

Die Gemeinde Estenfeld entwässert an den EBW der Stadt Würzburg. Sämtliche Gemeinden, deren Abwasser an den EBW geliefert werden, wurden aufgefordert eine Schmutzfrachtsimulationsberechnung zu beauftragen. Der Auftrag an das Ingenieurbüro SRP Schneider & Partner in Höhe von 2.476,15 brutto wurde erteilt.

Dachreparatur

An der Tagespflege musste eine Dachreparatur durchgeführt werden. Diese belief sich auf 2.343,35 brutto und wurde von der Fa. Schneller durchgeführt.

Integrations- und Jugendbeauftragte/r


Bürgermeisterin Schraud teilte mit, dass GR Thomas Herr das Amt des Jugendbeauftragten übernommen hat. Als Integrationsbeauftragte wird weiterhin Britta Schneider zur Verfügung stehen. Diese beiden Personen werden als Ansprechpartner dem Landratsamt benannt und werden zu den jeweiligen Informationsveranstaltungen und zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Sie fungieren als direkte Ansprechpartner vor Ort. Bürgermeisterin Schraud dankte beiden Beauftragten für ihr Engagement.

 10.09.2020

 Estenfelder Bauhof erhält Unterstützung



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Bauhof


Nach 30 Jahren Tätigkeit für die Gemeinde Estenfeld, verabschiedete sich Renate Troll in den wohlverdienten Ruhestand. Frau Troll war im Gemeindebauhof für die Grünflächen und Grün- und Grabpflege der Friedhöfe zuständig. Sie bewies hierbei großes Engagement und persönlichen Einsatz. Bürgermeisterin Schraud bedankte sich ausdrücklich bei Renate Troll für ihre anerkennenswerte Leistungen und wünschte Frau Troll viel Freude an der nun mehr gewonnenen Zeit.


Nach dem Ausscheiden von Renate Troll, suchte die Gemeinde eine neue Mitarbeiterin, die deren Aufgaben übernehmen kann. Mit Frau Verena Ziegler aus Gramschatz ist dies gelungen. Die gelernte Gärtnerin und Floristin bringt nicht nur die fachlichen Voraussetzungen mit, sondern traut sich auch an die großen Fahrzeuge heran. So fährt sie bereits den Traktor und bringt ihre Ideen gerne bei der Pflege der Grünflächen ein.

Mit ihr fing im August im Estenfelder Bauhof ein weiterer neuer Mitarbeiter an und verstärkten somit das Team von Bauhofleiter Jürgen Fottner.

Herr Steffen Baumanns kommt vom Landkreisbauhof in Kitzingen und erlernte den Beruf des Straßenwärters. Mit seiner Ausbildung kann er sehr gut die Kollegen im Tiefbau unterstützen, ist aber aufgrund seiner handwerklichen Ausbildung auch  in allen anderen Bereichen des Bauhofs einsetzbar. Den Dettelbacher reizt die Abwechslung bei den Tätigkeiten im Bauhof und die Möglichkeit im Freien zu arbeiten.


Mit den beiden jungen motivierten Kräften erhält der Gemeindebauhof tatkräftige Unterstützung, um die zahlreichen Aufgaben innerhalb des Gemeindegebiets in Estenfeld und Mühlhausen erledigen zu können. Bürgermeisterin Schraud begrüßte die beiden neuen Kollegen im Kreise der Bauhofmitarbeiter und wünschte beiden einen guten Start und viel Freude an ihrer Tätigkeit. Zur Begrüßung gab es einen Korb gefüllt mit Obst und Schokolade.

10.09.2020

Stellungnahme Rathaus/Kartause



In einer außerordentlichen, nichtöffentlichen Sitzung am 7. Juli 2020 hat sich der Gemeinderat mit der Zukunft des Rathauses beschäftigt. Hierzu haben die Fraktionen und die Bürgermeisterin eine gemeinsame Stellungnahme verfasst:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Das Rathaus gehört zu den repräsentativsten Gebäuden eines Ortes. Nicht nur Einheimische gehen dort ein und aus, auch Auswärtige haben hier immer wieder Dinge zu erledigen. Sie alle sind Multiplikatoren, die weitertragen, wie der Besuch für sie war – im besten Fall haben sie eine moderne Verwaltung erlebt, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die alle ihre Anliegen kompetent, flexibel, freundlich und zügig behandelt haben.
Genau dies ist das Bestreben der Gemeinde Estenfeld – aber klar ist auch: Das Rathaus kann den Anforderungen der neuen Zeiten auf Dauer nur gerecht werden, wenn es sich beständig verändert – strukturell, aber auch baulich. Genau hier ist Handeln geboten. Die zentralen Fragen lauten: Wo in Estenfeld soll das Rathaus der Zukunft stehen? Soll das Rathaus in der Unteren Ritterstraße saniert und erweitert oder stattdessen ein Rathaus in die Gebäude des Kartausenhofs integriert werden?
Um einer Antwort näher zu kommen, hat der Gemeinderat in der vergangenen Legislaturperiode eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse wurden dem neu gewählten Gremium in einer außerordentlichen Sitzung am 7. Juli 2020 vorgestellt. Alle Gemeinderäte waren sich dabei einig, dass das Rathaus ein eminent wichtiges Projekt ist – aber aktuell nicht das wichtigste. Deshalb wurde fraktionsübergreifend und einstimmig beschlossen, das Thema vorläufig zurückzustellen.
Priorität haben derzeit die Pflichtaufgaben, zum Beispiel der Neubau zweier Kindergärten und der Grundschule. Damit ist die Gemeinde bereits exorbitant hohe finanzielle Verpflichtungen eingegangen. Es wäre strategisch unklug, darüber hinaus noch weitere große Investitionen anzupeilen. Denn dies gibt die Haushaltslage schlichtweg nicht her.
Ein Agieren mit Bedacht ist umso bedeutsamer, da die Corona-Krise eine langfristige Planung nicht zulässt. Die gesellschaftlichen und vor allem wirtschaftlichen Folgen der Pandemie kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand realistisch einschätzen.
Sobald der Gemeinderat den notwendigen Spielraum sieht, wird der künftige Standort des Rathauses wieder auf die Tagesordnung kommen. Erklärtes Ziel ist es, in jedem Fall noch in dieser Legislaturperiode eine Entscheidung zu treffen. Hierzu werden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie gegenübergestellt. Das letzte Wort werden allerdings die Bürgerinnen und Bürger haben – dazu hat sich der Gemeinderat verpflichtet.
Völlig losgelöst von all dem zu betrachten sind die Planungen für den Bürgerpark und den Abenteuerspielplatz zwischen Kartause und Weißer Mühle. Sie werden vom Gemeinderat konsequent vorangetrieben – schließlich gilt es, auch einige Ideen zu verwirklichen, die Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, eingebracht haben.

Für den Gemeinderat:
Bürgermeisterin Rosi Schraud (CSU)
Ersoy Karakoc (CSU)
Johannes Pietschmann (SPD & bürger*forum/UWG)
Jochen Jörg (EinS)
Julia Klafke-Fernholz und Thomas Herr (Grüne)


01.09.2020

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Neue Auszubildende und neuen Mitarbeiter in der VG-Estenfeld begrüßt


Der 1. September ist für viele Auszubildende ein aufregender Tag, denn sie treten in den Betrieben ihr Ausbildungsverhältnis an. So auch Nadine Markert, die an diesem Tag eine 3jährige Ausbildung bei der Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld beginnt. Frau Markert kommt aus Himmelstadt und hat am Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt ihr Abitur abgelegt. Die 19jährige konnte beim Vorstellungsgespräch überzeugen. Sie empfand dabei, dass man sich gerade in der VG Estenfeld auf Augenhöhe begegnen kann.

An der Arbeit einer Verwaltungsfachangestellten fasziniert sie, dass man verschiedenste Aufgabenbereiche durchläuft und einen sehr vielfältigen Arbeitsalltag hat. In ihrer Freizeit geht Nadine Markert gerne schwimmen und Fahrrad fahren. Momentan überlegt sie, den Angelschein zu machen, damit sie ihren Freund auch mit eigener Angel an verschiedene Seen, Flüsse oder Bäche begleiten kann.

VG-Vorsitzende, Bürgermeisterin Schraud begrüßte zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Verwaltungsgemeinschaft die neue Auszubildende und wünschte ihr viel Freude an ihrem gewählten Ausbildungsberuf. Alle Kolleginnen und Kollegen sowie Geschäfts- und Ausbildungsleiter, Herr Julian Dürrlauf werden Frau Markert unterstützen, damit sie erfolgreich ihre Ausbildung absolvieren kann. Nadine Markert bedankte sich für den netten Empfang und freut sich nun auf einen guten Start ins Arbeitsleben in der VG Estenfeld.


Dies ist Fabian Wolter bereits gelungen. Der Vorgänger von Frau Markert hat erfolgreich die Prüfung zum Verwaltungsangestellten abgelegt und ist mit Übergabe seines Ausbildungszeugnisses nun Verwaltungsangestellter und wurde von der Verwaltungsgemeinschaft ins Angestelltenverhältnis übernommen. Aktuell wird er zum Standesbeamten weitergebildet, da sich während seiner Ausbildung bereits zeigte, dass dieses Fachgebiet Herrn Wolter sehr liegt. VG-Vorsitzende, Bürgermeisterin Schraud gratulierte Herrn Wolter zur bestandenen Prüfung und wünschte ihm weiterhin viel Freude und Erfolg im Bereich des Standesamts.

Die VG-Estenfeld geht hier seit Jahren den richtigen Weg, indem sie eigenes Personal ausbildet und dadurch in den letzten Jahren einige Auszubildende als Angestellte übernehmen konnte. Mit diesem Schritt kann und konnte das Ausscheiden erfahrener Kräfte der VG aus dem Berufsleben aufgefangen und die Verwaltungsgemeinschaft personell gut aufgestellt werden.

Letzte Änderung: 14.01.2021 08:59 Uhr