FEBRUAR 2020

 11.02.2020

Vorstellung des ersten Teils der Machbarkeitsstudie zum Kartausenhof


Um die künftige Nutzung des linken Flügels im Kartausenhof ging es in der letzten Sitzung. Hierzu hatte der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese wiederum setzt sich aus drei Schritten zusammen:

1. Prüfung anhand des Raumprogramms, ob die Verwaltung des Rathauses in diesem Teil des Kartausenhofes untergebracht werden kann und hierfür eine Kostenermittlung durchzuführen.

2. Prüfung der Sanierung und Erweiterung vom jetzigen Rathausgebäude anhand des Raumprogramms und hierfür eine Kostenermittlung durchzuführen.

3. Prüfung einer Alternativnutzung des jetzigen Rathauses und hierfür eine Kostenermittlung durchzuführen.

Die Ergebnisse der drei Schritte der Machbarkeitsstudie sind gegenüberzustellen sowie aller relevanten Kosten und Folgekosten und den Bürgerinnen und Bürgern zur Entscheidung vorzulegen.

Architekt Haas vom Architekturbüro Haas & Haas, Eibelstadt stellte in der Sitzung den ersten Teil der Machbarkeitsstudie vor. Grundsätzlich passt das Rathaus mit den benötigten Räumen in diesen Bereich der Kartause. Lediglich für das Archiv werden zusätzliche Räume benötigt. Aufgrund der hohen Ammoniakbelastung des ehemaligen Bullenstalls müsste hier ein Haus im Haus entstehen. Das wiederum schränkt den Lichteinfall ein, der für Arbeitsplätze nach der Arbeitsstättenverordnung vorgeschrieben ist. Darüber hinaus lässt das Landesamt für Denkmalpflege keine größeren Öffnungen in diesem Bereich zu. Außerdem entsteht bei zweigeschossigem Ausbau dieses Flügels ein erhöhter Gründungsbedarf, dessen Kosten auch aufgrund des festgesetzten Bodendenkmals, auf dem der Kartausenhof steht, noch nicht abschätzbar sind. Die grobe Kostenschätzung für den Ausbau des linken Flügels des Kartausenhofs für das Rathaus beläuft sich auf 4.759.708 € netto.

Die Regierung von Unterfranken machte bereits in Vorgesprächen darauf aufmerksam, dass eine Förderung für einen Rathausbau nicht in Aussicht gestellt werden kann. Vielmehr wird empfohlen eine kulturelle Nutzung vorzusehen, die förderfähig wäre. Herr Haas wurde seitens der Regierung gebeten eine Kostenschätzung für die Sanierung und den Anbau des bestehende Rathauses vorzunehmen, da die Sanierung dieses ortsprägenden Gebäudes im Rahmen der Städtebauförderung zuschussfähig wäre.

Seitens des Wasserwirtschaftsamtes wurde mitgeteilt, dass das Kartausenareal nach dem HQ 100 im Hochwasserschutzgebiet liegt und auch dieses bei der Planung berücksichtigt werden muss.

Außerdem weist das Landratsamt darauf hin, dass der Kartausenhof in Mitten eines Wohngebiets liegt und somit hinsichtlich einer weiteren Nutzung die Lärmemissionen auf die Anlieger geprüft werden müssen.

Änderung des Bebauungsplans „Westring“


Im Zuge der Planeinreichungen der Bauherren wurde in der Verwaltung festgestellt, dass
sich mit dem vorhandenen Gelände und den im Bebauungsplan aufgestellten
Festsetzungen kleinere Probleme ergeben. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt Würzburg wäre es möglich den Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB zu ändern.
Nach Auffassung der Verwaltung wären folgende Punkt zu ändern:
So wurde auf den Stauraum vor Stellplätzen verzichtet.
Die zulässige Größe von Nebengebäuden wurde erhöht.

Garagen sind auch außerhalb der Baugrenzen zulässig, wie es die Bay.BauO vorsieht.
Aufschüttungen und Abgrabungen sind bis zu 1 m zulässig und Stützmauern sind erlaubt.

Diese Änderungen dienen der leichteren Bebauung der Grundstücke für die Bauherren.

Seniorenbeirat

Bildung eines Seniorenbeirats und Zustimmung zur Geschäftsordnung

Angesichts eines großen Anteils älterer Menschen an der öffentlichen Gemeinschaft ist die
Berücksichtigung der Interessen dieser Bevölkerungsgruppe bei der kommunalen Arbeit
vermehrt geboten. Deshalb wird ein Seniorenbeirat gebildet. Dieser berät den Gemeinderat
und die Verwaltung bezüglich der Interessen älterer Menschen. Der Seniorenbeirat setzt sich aus mindestens fünf Bürgern zusammen, die vom Gemeinderat berufen und gewählt werden. Er kann bis auf 9 Beiratsmitglieder vergrößert werden. Als Mitglieder im Seniorenbeirat haben sich folgende Personen bereit erklärt:
Herr Rudolf Krieger, Herr Jürgen Baur, Herr Werner Neckermann, Frau Gerdi Klafke, Frau
Anne Dorsch und Herr Bernhard Strümper. Die Bildung des Seniorenbeirats wurde vom Gemeinderat beschlossen und die vorgenannten Personen in den Seniorenbeirat gewählt. Außerdem wurde der Geschäftsordnung des Seniorenbeirats zugestimmt. Bürgermeisterin Schraud beglückwünschte die Gewählten und dankte Ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement. Sie wünschte viel Freude und eine glückliche Hand bei der Ausübung dieses Amtes.

Bekanntgabe der verschiedenen Beauftragungen für die anstehenden Baumaßnahmen


Sanierung Turnhalle/Malteserhalle:

Firma Wilms, Wiesentheid, Sportboden in Höhe von 83.908,09 € brutto

Firma Troll, Rimpar, Türen und Tore in Höhe von 65.754,88 € brutto

Firma Vorndran, Kleinwenkheim, Fenster und Sonnenschutz in Höhe von 102.668,44 € brutto

Firma Top Sport, Riedberg, Prallwand, Akustikwand, Einbauteile in Höhe von 178.145,62 € brutto

Firma Götz RSL GmbH, Regensburg, Demontage und Entsorgung von asbesthaltigen Brandschutzklappen in Höhe von 5.164,60 € brutto

Neubau einer Kindertagesstätte mit 4 Kleinkindgruppen und 2 Kindergartengruppen in der Wilhelm-Hoegner-Straße

Architekturbüro Jäcklein, Volkach, Planungsvertrag ENEV in Höhe von 6.281,77 € brutto

Architekturbüro Jäcklein, Volkach, Planungsvertrag Brandschutz in Höhe von 4.288,76 € brutto

IB Rosel, Reichenberg, Planungsvertrag Heizung/Lüftung/Sanitär in Höhe von 118.341,70 € brutto

Firma GMP, Würzburg, Bodengutachten in Höhe von 4.564,60 € brutto

IB Krafft + Franz, Würzburg, Tragwerksplanung in Höhe von 64.253,57 € brutto


Letzte Änderung: 14.01.2021 08:57 Uhr