April 2020

Neue Kämmerin

Neue Kämmerin im Estenfelder Rathaus


Am 1. April 2020 begrüßte die Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld, Bürgermeisterin Rosi Schraud, gemeinsam mit dem Geschäftsleiter Julian Dürrlauf die neue Kämmerin Frau Anja Friedrich.


Ihre berufliche Laufbahn führte sie nach der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zur Kommunalverwaltung. Vor fünf Jahren absolvierte sie erfolgreich die Weiterqualifizierung zur Verwaltungsfachwirtin an der Bayerischen Verwaltungsschule. Von Anfang an war Anja Friedrich im Bereich des Finanzwesens tätig, davon bereits mehrere Jahre als Kämmerin.


Im Kreise der Kolleginnen und Kollegen wurde die neue Kollegin im Rathausteam willkommen geheißen und alle wünschen ihr viel Freude und Erfolg bei ihrer neuen Tätigkeit.


Von links nach rechts:

Geschäftsleiter Julian Dürrlauf, Kämmerin Anja Friedrich und Bürgermeisterin Rosi Schraud


Aufgrund der aktuellen Situation wurde der entsprechende Mindestabstand eingehalten.



21.04.2020

Am 21.04.20 fand die Sitzung des Gemeinderats an einem ungewöhnlichen Ort statt. Aufgrund der aktuellen Lage tagten die Räte in der Mehrzweckhalle der Weißen Mühle. Dies bietet die entsprechende Größe, um die Mindestabstände zwischen den Gemeinderäten, aber auch zwischen den Zuhörern einzuhalten. Bürgermeisterin Schraud teilte mit, dass die Gemeinderatssitzungen auch weiterhin in der Mehrzweckhalle stattfinden werden, bis die Lage sich verbessert und die Beschränkungen entsprechend aufgehoben werden. Sie sprach weiter: „Wir erleben zur Zeit eine Krise, die wir in dieser Form nicht kannten, die für uns alle noch nie dagewesene Einschränkungen mit sich bringen.“

Dazu informierte Sie über den eingeschränkten Publikumsverkehr in der Gemeindeverwaltung, der ab den 4. Mai 20 wieder ermöglicht wird, jedoch nur mit Mund-Nasen-Schutz und unter Einhaltung der Hygienevorschriften.

Sie bedankte sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den letzten Wochen an die Regeln gehalten haben, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Sie sprach allen Menschen in unserer Gemeinde Dank aus, die durch ihr Handeln und Tun, das System am Laufen halten und damit ein Stück weit Normalität herzustellen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die andere unterstützen, für sie einkaufen, den Hund gassi führen, musizieren, oder sich für Kinder tolle Beschäftigungs-Ideen ausdenken.

Dieses wunderbare Engagement macht Mut für die Zukunft, dass wir gemeinsam und gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

Zweiter Teil der Machbarkeitsstudie – „Sanierung und Erweiterung des bestehenden Rathauses“

Bürgermeisterin Schraud begrüßte Herrn Stephan Haas vom Architekturbüro Haas + Haas aus Eibelstadt, der mit der Machbarkeitsstudie beauftragt war.

Herr Haas stellte bei seiner Untersuchung fest, dass das Rathaus aktuell nicht im Denkmalatlas gelistet ist. Er empfahl dies zu prüfen und evtl. die Aufnahme nachzuholen, um Fördermittel für die Sanierung zu erhalten.

Das geforderte Raumprogramm ist nur mit einer Erweiterungsmöglichkeit abzubilden. Hierfür käme evtl. das Nachbargebäude in Frage, das im Eigentum der Kirche ist. In diesem Zusammenhang haben noch keinerlei Gespräche oder Verhandlungen stattgefunden, daher sind diese Kosten nicht berücksichtigt worden. Bei der Überarbeitung wurde eine Verlagerung des Sitzungssaals mit ca. 140 qm sowie des Trauzimmer mit ca. 50 qm in die Kartause vorgesehen. Die Sanierung des Rathauses kann u.U. bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Herr Haas hat dies bei anderen Rathausumbauten bereits praktizier. Sollte dies nicht möglich sein, müsste die Verwaltung ausgelagert werden. Die anstehende Sockelsanierung kann bereits jetzt durchgeführt werden könne, da diese unabhängig von der späteren Nutzung des Rathauses ohnehin angegangen werden muss.

Tiefbaumaßnahme Konrad-Adenauer-Straße


Über die weitere Vorgehensweise informierte Bürgermeisterin Rosi Schraud. Der Planentwurf vom Ingenieurbüro Horn wurde vom Gemeinderat bereits genehmigt. Momentan werden die Ausführungsplanung, die Ausschreibungen für die Vergaben und die Antragsstellung zur Förderung der barrierefreien Bushaltestellen vorbereitet. Die Baumaßnahme wird in Abschnitten durchgeführt. Der erste Abschnitt ist von der Lengfelder Straße bis zur ersten Einmündung in die Wilhelm-Hoegner-Straße vorgesehen. Sobald eine Beauftragung erfolgt ist, werden die Anlieger dieses Abschnittes zu einem Informationsgespräch eingeladen.

Parken auf der Pfarrwiese


Die Maßnahme ist fast fertiggestellt, die Flächen gepflastert und eingesät und der Kreuzschlepper ist wieder aufgestellt. Es fehlt nur noch an der nötigen Stadtmöblierung. Der Gemeinderat entschied sich für Fahrradständer der Marke „Utah“ mit einem Quersteg, damit auch Kinderfährräder angeschlossen werden können. Bei den Sitzbänken für den Platz am Kreuzschlepper wurde von der Fa. Flancia das Modell „Collegegarten“ favorisiert. Der Preis von 2 Bänke wurde mit 3.141,60 € brutto angegeben.

Nachdem die Geheimhaltung weggefallen ist, informierte Bürgermeisterin Schraud über die Vergaben aus der vorangegangenen Sitzung:

Radwegausbau Mühlhausen – Maidbronn


Der Gemeinderat hatte den Ausbau des Radweges zwischen Mühlhausen und Maidbronn gemäß der Kostenschätzung des IB Horns in Höhe von 380.000,00 € brutto und der Fördermöglichkeiten in Höhe von 90% durch den Zweckverband Naherholung, des Landkreises sowie des Amtes für ländliche Entwicklung genehmigt.


Bebauungsplan "Untere Ritterstraße"

Vergabe Planungsauftrag Verkehrsanlagen Verbindung Untere Ritterstraße - Riemenschneiderstraße


Der Planungsauftrag in Höhe von 22.150,66 € brutto wurde an das IB Horns, Eibelstadt vergeben.


Tiefbauarbeiten - Riemenschneiderstraße

Vergabe Austausch Bordsteine sowie der Sanierung der Asphaltdecke in Teilbereichen


Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 10.03.2020 den Austausch der defekten Bordsteine in der Riemenschneiderstraße ab der Kinderkrippe „Farbenklecks“ bis zur Konrad-Adenauer-Straße sowie die Sanierung der Asphaltdecke in diesen Teilbereichen des Gehweges und des Straßenbereichs beschlossen und die Firma Schmitt GmbH beauftragt. Für den Bereich an der Schafmauer, von der Metzgerei Wolz bis hoch zur Friedrich-Ebert-Straße, soll eine Kostenschätzung für die komplette Sanierung der Straße eingeholt werden.


Letzte Änderung: 22.12.2020 10:48 Uhr