MAI 2019

Dies ist ein Beispielbild und kann ersetzt werden.

14.05.2019


Kindergarten: Neues Dach, neue Decke


Der Kindergarten St. Michael braucht ein neues Dach, weil das alte teilweise undicht war. Die Arbeiten hat die ortsansässige Firma Walter bereits begonnen. Mit Kosten von rund 35 000 Euro brutto lag ihr Angebot sogar unter der Schätzung des Architekturbüros. Den Auftrag hat der Gemeinderat in seiner Sitzung nachträglich genehmigt (15:0). Peter Walter, der in Diensten der Firma steht, stimmte nicht mit. Und noch ein zweiter Auftrag zur Teilsanierung des Kindergartens wurde vom Gemeinderat einmütig (16:0) erteilt: Die Firma Prötzel (Bergtheim) erneuert für etwa 4700 Euro brutto die Decke des Teamraums im Erdgeschoss.


14.05.2019


Rest des Gewerbegebiets wird erschlossen


Die geplante Resterschließung des Gewerbegebiets an der A 7 zeigt, wie derzeit die Auftragslage im Bausektor ist: 41 Firmen hat die Gemeinde Estenfeld kontaktiert, lediglich vier davon gaben ein Angebot ab. Für das günstigste hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig (16:0) entschieden: Es stammt von einer „alten Bekannten“, der Firma August Ullrich aus Elfershausen (Lkr. Bad Kissingen), die schon oft im Auftrag der Gemeinde tätig war. Sie wird die Arbeiten für rund 255 000 Euro brutto erledigen.


14.05.2019


Grün statt grau im Gewerbegebiet


Das Gewerbegebiet an der A 7 soll keine „Betonwüste“ sein. Bäume, Pflanzen und Grünflächen sollen für Auflockerung sorgen. Für etwas mehr als 5000 Euro brutto hat die Gemeinde bei der Firma Hermann Meyer aus Rellingen (Lkr. Pinneberg/Schleswig-Holstein) Pflanzmaterial beschafft. Der Gemeinderat genehmigte den Auftrag in seiner Sitzung rückwirkend (16:0). Um das Einsetzen kümmert sich der Bauhof.


14.05.2019


Bauhof erneuert Kanalabdeckungen


Etwa 70 Kanalschächte und 30 Straßeneinläufe im Ortsbereich von Estenfeld müssen saniert werden. Erledigt werden sollen diese Arbeiten vom Gemeindebauhof. Das Material, das dazu gebraucht wird, liefert die Firma Richter + Frenzel (Würzburg) für rund 27 000 Euro brutto. Den Auftrag hat der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig (16:0) vergeben.


14.05.2019


Malteser feiern wieder im Kartausenhof


Schon bei ihrem Jubiläum 2018 haben die Estenfelder Malteser im Kartausenhof gefeiert. In diesem Jahr wird es dort eine Neuauflage des Sommerfestes geben – am Samstag, 22., und Sonntag, 23. Juni. Außerdem wird im Innenhof der Kartause wieder der Gottesdienst an Fronleichnam (Donnerstag, 20. Juni) stattfinden. Beide Veranstaltungen hat der Gemeinderat in seiner Sitzung genehmigt (15:1). Die Gegenstimme kam von Silvia Fischer – wegen des Gottesdienstes, denn „der gehört in die Kirche“, sagte sie.

Dies ist ein Beispielbild und kann ersetzt werden.

14.05.2019


Wanzen an Linden sind ungefährlich


Manch einem wird es schon aufgefallen sein: Die beiden Linden am Gedenkstein vor dem Rathaus sind derzeit mit kleinen Insekten übersät. Es handle sich dabei um Lindenwanzen, erklärte Bürgermeisterin Rosi Schraud, die sich bei Fachleuten informiert hatte, in der Gemeinderatssitzung. Weder für die Bäume noch für Menschen oder Tiere stellten die Wanzen eine Gefahr dar. Geschwächt werden könnten die Linden nur, wenn sie zusätzlich noch durch die Wollige Napfschildlaus befallen seien.


14.05.2019


Sonnensegel und Poller gefordert


Zwei Gemeinderäte brachten in der Sitzung noch Anregungen vor:

- Der Sommer steht bevor – und mit ihm Hitze und Sonne. Silvia Fischer bat deshalb darum, am „Feuerwehr-Spielplatz“ am Triebweg ein Sonnensegel oder einen anderen Schutz für Kinder zu errichten. Bürgermeisterin Rosi Schraud versprach, mit Bauhofleiter Jürgen Fottner darüber zu sprechen.

- Für „äußerst problematisch“ hält Ralf Wünsch die Situation auf dem Landwirtschaftsweg, der zwischen Schule und Sängerheim verläuft. Der Verkehr dort nehme immer mehr zu, einige Eltern nutzen den Weg sogar als Abkürzung, wenn sie ihre Kinder zur Schule fahren. Wünsch forderte, die Gemeinde müsse hier etwas unternehmen. Josef Ziegler schlug vor, dort Poller zu errichten, die so hoch seien, dass nur Traktoren darüberfahren können – aber keine Autos.

Bürgerpark

22.05.2019

Vom Bürgerpark zum Spielplatz
Landschaftsarchitekt stellte seinen Planungsentwurf dem Gemeinderat vor

Die Planungen für den Bürgerpark und den Spielplatz zwischen Kartause und Weißer Mühle werden konkreter. In einer außerordentlichen Sitzung hat Landschaftsarchitekt Thomas Wirth vom Büro arc.grün (Kitzingen) dem Gemeinderat einen Entwurf vorgestellt, wie der Bereich gestaltet werden könnte. Einige seiner Ideen hatte Wirth schon bei der Bürgerversammlung Ende März grob skizziert, die nun präsentierten Vorschläge waren allerdings deutlich detaillierter.
Das erste Gebiet, das Wirth unter die Lupe genommen hatte, ist die Kartausenwiese. Sie beginnt am Brücklein am Triebweg, dort wo die Kürnach wieder zum Vorschein kommt, und geht bis zum Parkplatz am Sängerheim. Den begradigten Bach dort so wie früher mäandern zu lassen, hält Wirth für schwer umsetzbar. Denn auf der einen Seite verläuft die 20-kV-Stromleitung, auf der anderen befinden sich der Verbandssammler und der Ortskanal. Wirth schlug daher vor, das Ufer abzuflachen und Schilf anzupflanzen. Die Kürnach könnte mit Trittsteinen und Treppen zugänglich gemacht werden.
Entlang des Fahrradweges, der durch den Bürgerpark verlaufen soll, könnten Bänke mit Blick zur Kartause zum Verweilen einladen. Damit im Sommer niemand in der prallen Sonne sitzen muss, soll es dort reichlich Bäume geben. Wo sich früher der Garten von Hermann Pfeuffer befand, kann sich Wirth einen Spielplatz speziell für Kleinkinder vorstellen. Ein Wassertretbecken sieht er passenderweise an der Stelle vor, an der einst der Kartausensee war.
Nach der Kartausenwiese würde der Radweg hinter dem Sängerheim weiter verlaufen, an den Schrebergärten vorbeiführen und dann den Flurweg queren, der zum Schützenhaus und zu den Aussiedlerhöfen geht. Auf dem Grundstück neben dem „Hüttendorf-Platz“ entsteht ein großes Spiel- und Sportgelände  – mit einem Volleyball- und einem Badminton-Feld, einem Wasserspielplatz und einem Bolzplatz, der als Ersatz für den in der Wilhelm-Hoegner-Straße dient. Der dortige Bolzplatz muss bekanntlich einem neuen Kindergarten weichen. Vom Spielplatz würde der Radweg in Richtung Weiße Mühle weiterführen und dort in den bereits bestehenden Radweg in Richtung Lengfelder See münden.
Die Gemeinderäte waren von Wirths Entwurf sehr angetan. Am sinnvollsten erschien es ihnen, abschnittsweise vorzugehen und mit den Planungen für den Radweg und den Bolzplatz einzusteigen. Damit sich die Bürger die Überlegungen Wirths besser vorstellen können, baten die Räte ihn um eine „Visualisierung“, die veröffentlicht werden soll.

Kartause

24.05.2019

Was passiert im

​​​​​​​Wirtschaftshof der Kartause?
Architekturbüro erstellt Machbarkeitsstudie – Ergebnis soll im Herbst vorliegen

Es ist in letzter Zeit etwas still geworden um den Estenfelder Kartausenhof. Die Gemeinde ist jedoch nicht etwa untätig – im Gegenteil: Sie versucht, das größte Projekt ihrer Geschichte Schritt für Schritt voranzubringen. Jüngst hat sie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die Klarheit darüber schaffen soll, welche Nutzung in den Gebäuden möglich ist. Als erstes soll geprüft werden, ob auf dem Areal der Kartause genug Platz für ein Rathaus wäre.
Bei der Ausschreibung für die Machbarkeitsstudie war die Gemeinde vom Planungsbüro arc.grün (Kitzingen) und hier besonders von Geschäftsführer Thomas Wirth unterstützt worden. Drei Bewerbungen gingen in Estenfeld ein, den Zuschlag für die Studie erhielt das Architekturbüro Haas + Haas (Eibelstadt) für etwa 25 000 Euro. Die Mehrheitsentscheidung traf der Gemeinderat jetzt in einer außerordentlichen Sitzung.
Von den Architekten will die Gemeinde nicht nur erfahren, ob sich das Raumprogramm für ein Rathaus in der Kartause verwirklichen ließe. Sie möchte auch und vor allem wissen, was dieses Gebäude ungefähr kosten würde. Bei ihren Planungen müssen die Fachleute die Voruntersuchungen einbeziehen, die bereits stattgefunden haben. Was vorliegt, sind eine Tragwerksplanung, ein Bodengutachten und ein verformungsgerechtes Bauaufmaß. Dieses zeigt in Grundriss und Schnitt alle Deformationen, die der Kartausenhof in der Vergangenheit erfahren hat.
Denkbar sind nun zwei Szenarien. Das erste: Das Architekturbüro hält es für möglich, dass in der Kartause ein Rathaus entsteht. Bevor die Planungen für einen solchen Umzug konkreter würden, müsste erst einmal eine „Gegenrechnung“ aufgestellt werden. Dies war eine der Voraussetzungen für die Rücknahme des geplanten Bürgerentscheids. Geklärt werden müsste, was mit dem gegenwärtigen Rathaus geschehen und was eine Umnutzung kosten würde. Somit könnte der Gemeinde eine weitere Machbarkeitsstudie ins Haus stehen. Genauso gut könnte das Büro allerdings auch zu dem Schluss kommen, dass der Platz für ein Rathaus im Kartausenhof nicht ausreicht. In diesem Fall müssten andere Optionen geprüft werden.
Wie auch immer es weitergeht: Die Bürger werden bei der künftigen Gestaltung des Kartausenhofes ein gewichtiges Wort mitreden können – so wie es die Gemeinde versprochen hat. Noch müssen sich alle Estenfelder allerdings etwas in Geduld üben: Drei Monate hat das Architekturbüro Haas + Haas Zeit, um seine abschließende Empfehlung abzugeben. Es wird also Herbst, bis das Ergebnis der Studie vorliegt.

Letzte Änderung: 11.07.2019 17:19 Uhr