APRIL 2018

Kartausentor

10.04.2018


Sanierung des Kartausentors

kann nicht länger warten


Das Kartausentor in Estenfeld soll bald saniert werden — unabhängig von den weiteren Plänen für das gesamte Areal. Dafür hat sich der Gemeinderat in seiner Sitzung ausgesprochen und damit eine Anregung von Ratsmitglied Matthias Pfister aufgegriffen. Pfister sagte, der Zustand des Tores werde immer schlechter — man könne mit einer Sanierung nicht so lange warten, bis sich der Gemeinderat auf ein Nutzungskonzept für die Kartause verständigt habe. Sowohl am Stein- als auch am Holztor muss dringend etwas getan werden. Der Gemeinderat hatte die entsprechenden Aufträge schon erteilt, diese dann aber wegen der unklaren Nutzung des Geländes vorerst zurückgestellt.

10.04.2018


15 Bürger wollen Schöffe werden


Schöffen haben zwar keine juristische Ausbildung, dennoch hat ihr Wort vor Gericht einiges an Gewicht. Als „Stimme des Volkes“ sollen sie den Richter bei der Urteilsfindung unterstützen. Auch Bürger aus Estenfeld sind als Schöffen tätig. Weil deren Amtszeit zum Ende des Jahres ausläuft, hatte das Landgericht Würzburg die Gemeinde gebeten, mindestens zwölf Kandidaten für die nächste Periode von 2019 bis 2023 zu benennen. Bis zum 30. März haben sich 15 Personen im Rathaus beworben — ihre Namen wird die Gemeinde nun dem Gericht mitteilen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung einstimmig (15:0) sämtliche Bewerber in die Vorschlagsliste aufgenommen. Wer am Ende Schöffe wird, darüber entscheidet der Schöffenwahlausschuss des Gerichts in der zweiten Jahreshälfte 2018.

10.04.2018


Planungsbüro hilft bei Abrechnungsbescheiden


Für die privaten Hausanschlüsse im Estenfelder Baugebiet „Triebweg III“ müssen die Abrechnungsbescheide für Regen-, Trink- und Schmutzwasser erstellt werden. Weil das eine relativ komplizierte Angelegenheit ist, wird die Gemeinde ein externes Büro hinzuziehen. Es soll die vorbereitenden Berechnungen übernehmen und so dafür sorgen, dass die Bescheide korrekt und nicht anfechtbar sind. Aus fünf Angeboten wählte der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig (16:0) das günstigste: Es stammt vom Ingenieurbüro Balling (Würzburg), das für seine Leistungen rund 5600 Euro brutto verlangt. Betroffen sind die Eigentümer von 64 Grundstücken. Die Bescheide müssen spätestens bis Jahresende versandt werden.

Brandstifter

10.04.2018


Nach Brandstiftungen:

Polizei verstärkt ihre Präsenz


Fünf Fälle in sechs Wochen: Die Serie von Brandstiftungen hat die Menschen in Estenfeld stark beunruhigt. Um den oder die Täter zu finden, hat die Polizei eine Ermittlungskommission eingerichtet. Außerdem zeigt sie verstärkt Präsenz im Ort — ein Umstand, der dazu beiträgt, „dass sich die Bevölkerung ein Stück weit sicherer fühlt“, sagte Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung. „Wir hoffen, dass bald ein Ermittlungsergebnis vorliegen wird.“ Besonders ist die Polizei auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen, da vieles dafür spricht, dass der Brandstifter aus der Gegend stammt. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Die Polizei ist unter der Telefonnummer (0931) 457-17 32 erreichbar.


Das Bild entstand beim Brand einer Gartenhütte in der Lengfelder Straße (Foto: Feuerwehr).

10.04.2018


Neues Baugebiet in Kürnach brächte noch mehr Abwasser nach Estenfeld


Weil die Nachfrage nach Bauplätzen stark ist, plant die Gemeinde Kürnach ein neues Baugebiet. Es soll an der Staatsstraße in Richtung Prosselsheim entstehen und den Namen „Schleifweg III“ tragen. Angedacht ist, eine Fläche von rund 3,5 Hektar zu überplanen. Für Baugrundstücke würden etwa zwei Hektar zur Verfügung stehen. Als Nachbargemeinde hatte Estenfeld die Möglichkeit, sich zu dem Projekt zu äußern — das tat der Gemeinderat in seiner Sitzung. In einem einstimmigen Beschluss (16:0) wies er die Kürnacher darauf hin, dass sie die Abwassermengen, die ins Leitungsnetz eingeleitet werden, unbedingt beachten müssten. Hintergrund: Das Abwasser aus Kürnach fließt auf dem Weg zur Würzburger Kläranlage durch Estenfeld — und je größer die Mengen sind, umso mehr wird das Netz belastet. Noch sind die Kürnacher nicht bereit, für die „Nutzung“ der Estenfelder Leitungen einen entsprechenden Anteil zu zahlen. Sie stützen sich dabei auf die Satzung des Abwasserzweckverbandes, die aus dessen Gründungsjahr 1964 stammt. Darin heißt es sinngemäß, die Zuständigkeit einer Gemeinde für das Leitungsnetz ende an der Gemarkungsgrenze. Der Estenfelder Gemeinderat hält diese Regelung für nicht mehr zeitgemäß und möchte eine gerechtere Lösung finden.

10.04.2018


Zick-Zack-Linie gegen Falschparker


Beim Parken vergessen viele Autofahrer, was sie in der Fahrschule gelernt haben. Ein Beispiel: die obere Abzweigung der Maidbronner Straße zur Siedlerstraße/Jahnstraße. Gemeinderat Siegfried Krieger gab in der Sitzung Beschwerden von Anwohnern weiter. Diese monierten, im Kurvenbereich parkten Autos oft so, dass es extrem eng zugehe und die Ausfahrt in die Maidbronner Straße massiv erschwert werde. Da helfe der angebrachte Verkehrsspiegel nicht mehr wirklich weiter. Krieger forderte, an der kritischen Stelle eine Zick-Zack-Linie auf die Straße aufzumalen – das habe auch schon an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Am Köhler geholfen.

Letzte Änderung: 29.11.2018 20:48 Uhr