SEPTEMBER 2017

Scheidmännlein

12.09.2017


Scheidmännlein“

muss saniert werden


Die Straße „Am Scheidmännlein“ ist in einem sehr schlechten Zustand. Das betrifft nicht nur den Oberbau, sondern auch das Kanal- und das Leitungsnetz. Mehrere Wasserrohrbrüche waren die Folge. In einer außerordentlichen, nicht öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 5. September hat Christian Horn vom Ingenieurbüro Horn (Eibelstadt) deutlich gemacht, dass eine Sanierung der Straße nicht mehr länger aufgeschoben werden sollte. Horns Entwurfsplanung hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung nun einstimmig genehmigt (16:0). Ebenfalls in Auftrag gegeben hat das Gremium ein Baugrundgutachten und eine Beweissicherung, womit der Zustand der gesamten Straße genauestens dokumentiert werden soll. Sobald eine haltbare Kostenschätzung möglich ist, wird die Gemeinde die Anwohner zu einer Informationsveranstaltung einladen. Denn fest steht: Sie werden einen finanziellen Beitrag zum Ausbau der Straße leisten müssen.

12.09.2017


Mühlen-Restaurant: Küchendach wird saniert


In der Restaurantküche der „Weißen Mühle“ hat es zuletzt immer wieder Wasserschäden gegeben. Jüngstes Beispiel: An Pfingsten drang durch das Flachdach Regenwasser ein. Der Zimmerermeister Andreas Förster hat das „Loch“ provisorisch abgedichtet — doch eine Dauerlösung konnte und sollte das nicht sein. Um das Problem zu beseitigen, hat der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, das Dach grundlegend sanieren zu lassen (16:0). Die Arbeiten übernimmt die Firma Rumpel (Opferbaum) für rund 11 300 Euro brutto.

Eröffnung Minispielfeld

16.09.2017


Ein Derby-Sieg zur Eröffnung

Neues „Soccer-Kleinfeld“ komplettiert Freizeit-Sportgelände am Triebweg


Besser hätte der Auftakt nicht laufen können: Zur offiziellen Eröffnung des neuen „Soccer-Kleinfelds“ am Triebweg hat eine Estenfelder „Promi-Auswahl“ gegen eine Mannschaft aus Kürnach gespielt. Das Derby endete mit einem deutlichen 5:1-Sieg für die Gastgeber, die mit den Gemeinderäten Johannes Pietschmann und Rainer Galm, dem TSG-Vorsitzenden Stefan Groß, dem TSG-Vorstandsmitglied Anja Klafke und dem Vorsitzenden des Kindergartenvereins, Ersoy Karakoc, angetreten waren.

Schon in der ersten Halbzeit waren die Estenfelder das klar dominierende Team, nur ein Tor gelang ihnen nicht. Die Kürnacher machten es besser, für sie traf Bürgermeister Thomas Eberth zur 1:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel drehten die Estenfelder die Partie und die Tore fielen praktisch im Minutentakt. Die Torschützen waren Johannes Pietschmann (2), Rainer Galm und Anja Klafke, hinzu kam ein Eigentor. Nach dem Spiel musste der Kürnacher „Team-Kapitän“ Thomas Eberth anerkennen, dass die Estenfelder die klar bessere Mannschaft waren, und er scherzte: „Wenn ihr mal wieder jemanden zum Besiegen braucht, dann meldet euch bei uns!“

Die Partie wurde souverän geleitet von Schiedsrichter Guido Chuleck, der für die Main-Post aus Estenfeld berichtet.

Das „Soccer-Kleinfeld“ war ein lang ersehnter Wunsch der Gemeinde Estenfeld. Anfangs war jedoch noch offen, ob er überhaupt jemals Wirklichkeit werden würde, sagte Bürgermeisterin Rosi Schraud. Denn der Rabatt, den die Herstellerfirma der Gemeinde bei einer Sammelbestellung mit anderen Kommunen gewährte, fiel nicht so üppig aus wie erhofft. Dann kam jedoch Stefan Groß ins Spiel: Der TSG-Vorsitzende erklärte sich zu einer Geldspende bereit, wie sie nach Schrauds Worten „nicht alle Tage getätigt wird“. Mit dieser „Anschubfinanzierung“ im Rücken machte sich Lisa Krein, die bei der Gemeinde für Bauangelegenheiten zuständig ist, ans Verhandeln — und es gelang ihr, weitere Vergünstigungen zu erreichen. Schließlich brachte sich auch noch der Bauhof mit ein: Jürgen Fottner und seine Truppe übernahmen manche Arbeiten einfach selbst und sparten der Gemeinde dadurch weiteres Geld. Sie alle bewiesen eindrucksvoll, was auch auf dem Fußballfeld gilt: „Miteinander geht alles besser!“

Mit der Fertigstellung des „Soccer-Kleinfelds“ ist das Freizeit-Sportgelände am Triebweg komplett. Bürgermeisterin Schraud bezeichnete es als eine „sinnvolle Investition zur besseren Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen, gerade in Zeiten von Handy und Laptop“. Natürlich dürften auch die Erwachsenen das Angebot nutzen. Nur eine Bitte hat Schraud: Spätestens um 22 Uhr muss Schluss sein mit dem Spielen, damit es mit den Anwohnern keinen Ärger wegen Ruhestörung gibt.

Letzte Änderung: 29.11.2018 19:36 Uhr