JULI 2017

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11.07.2017


Wo wird das Rathaus der Zukunft stehen?

Erweiterung und Neubau sind denkbare Optionen — Gemeinderat beschließt ISEK-Konzept


Es war ein wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung von Estenfeld: Die Gemeinderäte haben in ihrer Sitzung einstimmig (15:0) das ISEK-Konzept beschlossen. Damit halten sie jetzt einen Leitfaden in der Hand, welche Projekte in den nächsten Jahren verwirklicht werden sollten, um den Ort ein Stückchen lebenswerter zu machen. Die Prioritätenliste ist kein „Pflichtprogramm“, sondern kann jederzeit verändert werden.

Obwohl über keine einzige Maßnahme bereits endgültig entschieden worden ist — eine Frage spaltet das Gremium bereits jetzt. Ist es sinnvoll, das bestehende Rathaus zu erweitern und in Richtung Riemenschneiderstraße einen zentralen Dorfplatz zu schaffen? Die CSU kann sich das gut vorstellen — die SPD nicht. Im Namen der SPD-Fraktion verlas ihr Vorsitzender Günther Grimm daher eine Erklärung. Darin wird kritisiert, dass „die Option, auf dem Kartausengelände ein neues, barrierefreies Rathaus (…) zu errichten“, im ISEK-Entwurf „keine angemessene Erwähnung findet“. Bei der Bürgerwerkstatt sei dieser Vorschlag „in ähnlicher Form“ genannt worden — und er sei „ohne unüberbrückbare Probleme durchführbar“, sagte Grimm. Estenfeld bekäme dann „nicht nur ein Verwaltungs- und Kulturzentrum, sondern auch einen zentralen Platz“.

Von der Alternative am bestehenden Rathaus hält die SPD-Fraktion überhaupt nichts. In die Planungen würden mehrere Grundstücke einbezogen, „die sich nicht im Besitz der Gemeinde befinden und bei denen völlig unklar ist, ob die Gemeinde jemals die Möglichkeit bekommt, diese zu erwerben“. Es sei „befremdlich, dass einer Idee, deren Verwirklichung mit zahlreichen Fragezeichen versehen ist, so viel Aufmerksamkeit gewidmet wird“, heißt es in der SPD-Erklärung weiter.

Stefan Schlicht vom Architekturbüro Schlicht Lamprecht Schröder (Schweinfurt), das das ISEK-Konzept mitentwickelt hat, stellte klar, dass hierin „keinerlei Wertung“ enthalten sei. Aus städteplanerischer Sicht sollte der Ortsmittelpunkt räumlich das Rathaus sein und der soziale Mittelpunkt der Gemeinde die Kartause. Dies stehe in keinem Widerspruch. Eine Skizze für die Kartause sei aus einem ganz einfachen Grund nicht in den Entwurf integriert worden: Es mache keinen Sinn, dort jetzt schon irgendwelche Pläne zu schmieden, wo es doch noch so viele Unwägbarkeiten gebe. Schlicht schlug vor, in das Konzept aufzunehmen, dass „eine Verlagerung des Rathauses in die Kartause weiterhin eine Option“ sei. Damit war die SPD-Fraktion einverstanden.

Zuvor hatten die Gemeinderäte die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange „abgearbeitet“. Insgesamt 32 Behörden und Institutionen waren gebeten worden, sich zu den Estenfelder ISEK-Plänen zu äußern. Einige haben gar nicht geantwortet. Manche wie zum Beispiel die Telekom, das Bayernwerk oder die Mainfranken Netze GmbH haben darum gebeten, sie erneut zu beteiligen, wenn die Planungen konkret werden.

Andere haben schon jetzt ganz dezidierte Forderungen: Der Bayerische Bauernverband und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten etwa bemängelten, dass die Interessen der Landwirtschaft zu wenig berücksichtigt würden. Die Gemeinde versicherte, die Neuordnungs- und Entkernungsvorschläge im Altort würden nur umgesetzt, wenn seitens der Privateigentümer Interesse und Bereitschaft bestehe. Kein landwirtschaftlicher Betrieb solle beeinträchtigt oder eingeschränkt werden, niemand werde zum Abbruch von Gebäuden gezwungen.

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11.07.2017


Hoegner-Straße: Durchstich zur alten B 19 kommt bald


Jahrelang wurde darum gerungen, ob die Wilhelm-Hoegner-Straße zur alten B 19 hin geöffnet wird. Nun steht endgültig fest: Der Durchstich wird kommen — und zwar schon recht bald. In seiner Sitzung vergab der Estenfelder Gemeinderat die nötigen Straßenbauarbeiten an die August Ullrich GmbH (Elfershausen). Sie hatte mit einer Summe von rund 95 000 Euro brutto das günstigste Angebot der drei interessierten Firmen abgegeben. Der Ratsbeschluss fiel mit 11:4 Stimmen.

11.07.2017


Eschentriebsterben: Bäume müssen nur bei starkem Pilzbefall weichen


Das Eschentriebsterben breitet sich auch in Estenfeld immer weiter aus. Schuld daran ist ein Pilz: das Falsche Weiße Stängelbecherchen. Der Pilz stört die Wasserzufuhr in den Bäumen, lässt Blätter verwelken und Triebe absterben — im schlimmsten Fall den ganzen Baum. Das kann auch für den Menschen gefährlich werden, wenn die betroffenen Eschen am Wegrand oder auf einem Spielplatz stehen. Nachdem Forstwirt Klaus Wolz den Estenfelder Gemeinderat im Juni über das grassierende Problem informiert hatte, hat das Gremium nun einstimmig (15:0) die weitere Vorgehensweise beschlossen. Ist eine Esche noch nicht so stark befallen, sollen die Äste lediglich eingekürzt werden. Erst bei „akuter Lage“ soll der Bauhof einen Baum fällen, das allerdings nur mit Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde. Für jeden gefällten Baum soll ein neuer gepflanzt werden — allerdings keine Esche.

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11.07.2017


Defibrillatoren können im Notfall Leben retten


Im Estenfelder Rathaus und in der Mehrzweckhalle an der Weißen Mühle wird jeweils ein vollautomatisierter Defibrillator installiert. Dieser wird eingesetzt, um einen Menschen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand wiederzubeleben. Es handelt sich dabei um ein kleines Gerät, das elektrische Impulse aussendet, um sehr schnelle und unregelmäßige Herzschläge zu beenden und den normalen Herzrhythmus wieder herzustellen. In seiner Sitzung nahm der Gemeinderat einstimmig (15:0) das Angebot der Firma Frank Medizintechnik (Waldbüttelbrunn) an. Sie verlangt für die beiden Defibrillatoren insgesamt rund 2800 Euro.

11.07.2017


Quertrasse soll Gewerbeflächen besser anbinden


Im Estenfelder Gewerbegebiet wird eine direkte, kürzere Verbindung zwischen Sieboldstraße und Röntgenstraße geschaffen. So sollen die südlich gelegenen Gewerbeflächen besser erreichbar sein. Für den Lückenschluss ist der Ausbau eines Flurweges nötig. Durch den Ausbau der Sieboldstraße und die entstehende Quertrasse vergrößert sich der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Industrie- und Gewerbegebiet an der A 7“. Daher beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig (15:0), den Plan zu ändern und zu erweitern. Vor dieser Entscheidung hatte Sandra Hennlich vom Ingenieurbüro Auktor (Würzburg) die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange verlesen und näher erläutert. Der Gemeinderat hatte dazu keine Einwände.

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11.07.2017


Stadtwerke liefern den Strom bis Ende 2020


Die Würzburger Stadtwerke werden der Gemeinde Estenfeld den Strom für die Jahre 2018 bis einschließlich 2020 liefern. Für ihre Liegenschaften zahlt die Gemeinde dann 3,245 Cent pro Kilowattstunde, für die Straßenbeleuchtung 2,83 Cent pro Kilowattstunde. Einstimmig (15:0) hat der Gemeinderat dieses Angebot in seiner Sitzung angenommen. Über die Deutsche eVergabe hatte die Gemeinde sieben Versorgungsunternehmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Außer den Würzburger Stadtwerken hat niemand darauf reagiert.

11.07.2017


Fünfte Krippengruppe zieht in den Kindergarten


In der Estenfelder Kinderkrippe „Farbenklecks“ gibt es derzeit vier Gruppen — doch wegen des steten Zuwachses an Kindern kommt bald eine fünfte hinzu. Sie soll im gegenüberliegenden Kindergarten St. Elisabeth eingerichtet werden. In seiner Sitzung erlaubte der Gemeinderat einstimmig (15:0), dass der Gruppenraum 4 künftig für die neue Krippengruppe genutzt wird. Die Schulkindbetreuung, die dort zuletzt stattgefunden hat, wird in die Mittelschule verlegt. Der Sanitärbereich wird auf die Bedürfnisse der Krippenkinder angepasst. Das bedeutet, die beiden vorhandenen WCs werden durch Kleinkinder-Klos ersetzt. Außerdem wird eine Wickelkommode aufgestellt.

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11.07.2017


Neuer TSG-Vorstand stellte sich vor


Die neuen Vorstandsmitglieder der TSG Estenfeld haben sich dem Gemeinderat vorgestellt. Gleich zu Beginn der Sitzung bekamen sie die Gelegenheit, sich und ihre künftigen Aufgaben kurz zu präsentieren. Vorsitzender und damit Nachfolger von Rudolf Krieger ist Stefan Groß. Er wird unterstützt von Nicole Kleinhenz (Finanzen), Anja Klafke (gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen) und Marian Gawlik (Liegenschaften, Erhaltungsaufwand und Sicherheit), der mit seiner Erfahrung die große Konstante im Team ist. Das Quartett übernahm auch noch die Vorstellung von Patrick Werner (Mitgliederverwaltung) und Birgit Hohm (Öffentlichkeitsarbeit), die beide nicht zur Sitzung kommen konnten. Bürgermeisterin Rosi Schraud dankte der gesamten TSG-Führung für ihre Bereitschaft, ein verantwortungsvolles Amt im größten Verein der Gemeinde zu übernehmen und wünschte eine glückliche Hand. Die TSG stehe sportlich wie finanziell gut da — darauf lasse sich aufbauen. Der gesamte Gemeinderat und auch die Zuhörer spendeten den neuen Vorstandsmitgliedern großen Applaus.

11.07.2017


Beherbergungsbetrieb im zweiten Anlauf genehmigt


In der Andreas-Urlaub-Straße 2 in Estenfeld wird ein Beherbergungsbetrieb mit zwölf Betten entstehen. Der Gemeinderat genehmigte das Vorhaben der Familie Pössinger in seiner Sitzung mit 13:2 Stimmen, nachdem alle Unterschriften der Nachbarn vorlagen. Im ersten Anlauf am 30. Mai im Bauausschuss war der Antrag nicht durchgegangen. Der Ausschuss hatte damals Bedenken wegen der angespannten Parksituation in der Andreas-Urlaub-Straße. Daher mussten die Pössingers nachbessern und acht Stellplätze nachweisen. Das haben sie getan — und jetzt dürfen sie ihren Plan umsetzen.

Ferienspielplatz

31.07.-11.08.2017


Das Königreich der Kinder

Neuer Teilnehmerrekord beim Ferienspielplatz

Der Ferienspielplatz in Estenfeld stand unter dem Motto „Mittelalter“. Die 16 Betreuerinnen und Betreuer, unter deren Anleitung die Kinder Holzhütten bauten, kümmerten sich um die Rekordanzahl von insgesamt 159 Kindern. Im Sinne des diesjährigen Themas handelte es sich bei den Bauwerken um Burgen für das Königreich der Kinder.
Auch für Unterhaltung abseits des Burgenbaus war gesorgt. Es wurden Kronen gebastelt, Freundschaftsbänder geflochten und Scoubidou-Anhänger geknüpft. Großen Anklang fanden das Gestalten von T-Shirts und das Kerzenziehen, auch Floße und Torwände wurden gebaut und sogar eine Saftbar hatte kurzzeitig am Hüttendorf eröffnet.
Zur Erleichterung aller Verantwortlichen gab es, abgesehen von ein paar Spreißeln, keine größeren Verletzungen. Erstmalig wurde die Verpflegung der Betreuer nicht mehr von den Eltern, sondern vom Cateringservice Wolz übernommen. Eine Umstellung, die allen Beteiligten viel Arbeit ersparte und eine enorme Vereinfachung im Vergleich zu den vergangenen Jahren darstellte.
Auch das Wetter trug seinen Teil zum Gelingen des Ferienspielplatzes bei. Abgesehen vom Abschlussfest blieben die Anwesenden von Regen verschont und die Temperaturen waren durchweg angenehm mild.

An besagtem Abschlussfest zogen die Verantwortlichen mit den Kindern wetterbedingt zu den Estenfelder Maltesern um, bei denen es köstliche Burger zur Stärkung gab. Anschließend ging es zum Abendprogramm und zur Übernachtung weiter ins Pfarrheim. Unter anderem führten die Kinder einen einstudierten Tanz auf. Am Freitagmorgen gab es abschließend noch ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern.

Letzte Änderung: 29.11.2018 17:26 Uhr