DEZEMBER 2017

Wohnanlage

12.12.2017


Firma Glöckle plant Wohnanlage

in der Würzburger Straße


In der Würzburger Straße könnte schon bald eine große Wohnanlage entstehen. Die Firma Glöckle (Schweinfurt) hat im Juni das Anwesen Stecher (auf Höhe des Friedhofs) erworben und plant, stattdessen zwei Gebäudekomplexe mit insgesamt 23 Eigentumswohnungen zu errichten. In der Sitzung des Gemeinderats stellten Geschäftsführerin Carolin Glöckle und Architektin Julia Fohrer das Projekt etwas genauer vor. Um möglichst viele Interessenten anzusprechen, sind Wohnungen der unterschiedlichsten Größen vorgesehen: Es fängt bei 64 Quadratmetern an und reicht bis 180 Quadratmeter — das sind dann die Penthouse-Wohnungen im Dachgeschoss. Laut der gemeindlichen Satzung sind 42 Stellplätze für Autos vorgeschrieben — 33 sollen in einer eigenen Tiefgarage entstehen, die restlichen neun oberirdisch an der nordöstlichen Grundstücksgrenze. Jeder Wohnungseigentümer ist verpflichtet, mindestens einen Stellplatz zu übernehmen. Da sicherlich auch Familien mit Kindern in die Wohnungen einziehen würden, soll es auf der Anlage einen 150 Quadratmeter großen Spielplatz geben. Für ihr Projekt hat die Firma Glöckle einen straffen Zeitplan: Den offiziellen Bauantrag möchte sie im Frühjahr 2018 einreichen. Sollte der Gemeinderat das Vorhaben genehmigen, könnten im Herbst 2018 die Bauarbeiten beginnen. Ende 2019/Anfang 2020 könnte die Wohnanlage dann bezugsfertig sein.

12.12.2017


Wohnhaus-Aufstockung: Landratsamt überstimmt Gemeinderat


Die Aufstockung eines Wohnhauses, die Anton und Roselmarie Ehrenberger in der Oberen Ritterstraße 42 planen, ist ein zweites Mal bei einem Gemeindegremium „durchgefallen“. Schon der Bauausschuss hatte das Vorhaben abgelehnt — der Gemeinderat hat in seiner Sitzung nun genauso entschieden (7:9 Stimmen), obwohl die Pläne in einigen Punkten geändert worden waren. Trotzdem werden die Ehrenbergers die Aufstockung verwirklichen können. Denn das Landratsamt hatte bereits im Vorfeld klar gemacht, dass es keine rechtlichen Gründe für eine Ablehnung sehe. Somit ist mal wieder ein Beschluss des Gemeinderats wertlos — ein Umstand, der einige Räte ärgerte. Sie klagten darüber, dass die Gemeinde schon lange nicht mehr die Planungshoheit habe. Es sei frustrierend, immer wieder vom Landratsamt überstimmt zu werden.

Mittelschule

12.12.2017


Mittelschulverband Kürnachtal

wird aufgelöst


Die Tage der Mittelschule in Estenfeld sind gezählt: In absehbarer Zeit werden die Schüler nach Unterpleichfeld umziehen, in das zentrale Gebäude für den „Würzburger Norden“. In seiner Sitzung hat der Estenfelder Gemeinderat zwei Entscheidungen getroffen, die formal dringend nötig waren. Beschlossen wurde, den Mittelschulverband Kürnachtal zum Ende des Schuljahres 2017/18 aufzulösen. Diesem Verband gehören neben Estenfeld auch Kürnach und Prosselsheim an, die über die Auflösung noch entscheiden müssen. Außerdem hat der Gemeinderat dafür gestimmt, dass Estenfeld ab dem Schuljahr 2018/19 dem Schulsprengel der Mittelschule Unterpleichfeld zugeordnet werden soll. Beide Beschlüsse fielen einstimmig (16:0).

12.12.2017


Wilhelm-Hoegner-Straße: Gemeinde schaltet Verwaltungsgerichtshof ein


Das Verwaltungsgericht Würzburg hat der Gemeinde Estenfeld vorläufig untersagt, die Wilhelm-Hoegner-Straße zur Würzburger Straße hin zu öffnen. Die Entscheidung hat das Gericht per Eilverfahren getroffen, nachdem Anwohner der Wilhelm-Hoegner-Straße gegen die Pläne für den „Durchstich“ geklagt hatten. Die Richter argumentierten, die Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplans „Westlich der Konrad-Adenauer-Straße“ stünden einer Öffnung entgegen. Gegen den Beschluss des Gerichts hat die Gemeinde nun Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) eingereicht. Der Eilentscheid sei nach Ansicht der Gemeinde nicht richtig, sagte Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung. Der „Grüngürtel“, der für eine Öffnung der Wilhelm-Hoegner-Straße beseitigt werden müsste, sei nicht Teil des Bebauungsplans. Davon seien nicht nur die Anwälte der Gemeinde überzeugt, sondern auch Bauamt und Landratsamt, betonte Schraud.

Letzte Änderung: 04.01.2018 21:58 Uhr