AUGUST 2016

Hüttendorf

01.-12.08.2016


Olympische Spiele in Estenfeld

Ferienspielplatz hatte in diesem Jahr

ein sportliches Motto


Die Olympischen Spiele gehen allmählich ihrem Ende entgegen. Was die Wenigsten wissen: Die Wettkämpfe werden nicht nur in Rio de Janeiro ausgetragen — es gab auch Disziplinen, die in Estenfeld stattfanden. „Olympia“ lautete das Motto beim Ferienspielplatz — und dabei ermittelten die Kinder ihre Besten im Diskuswerfen, Kugelstoßen, Volleyball und Bogenschießen. Außerdem bauten sie zusammen mit ihren Betreuern acht Hütten: das „Olympische Dorf“.

In diesem Jahr hat die Leitung des Ferienspielplatzes gewechselt: Für Kathrin Schuhmann haben Christian Dietz (23 Jahre) und Maxi Krüger (21) übernommen. Sie teilten sich die Aufgaben, die bei der Organisation anfielen und trugen gemeinsam die Verantwortung, dass alles geordnet ablief. Bei durchschnittlich über 100 Kindern war das eine echte Herausforderung. Doch die zwei „Chefs“ wussten, worauf es ankam — lange genug waren sie bei vorangegangenen Ferienspielplätzen als Betreuer im Einsatz gewesen.

Insgesamt kümmerten sich auch diesmal wieder 16 junge Leute um die Mädchen und Jungen. Sie spielten, bastelten und werkelten mit ihnen an den Hütten. Größere Zwischenfälle gab es keine — das Schlimmste war eine Scherbe in der Hand oder ein Spreißel im Finger. Ärztliche Hilfe wurde jedenfalls nicht gebraucht.

Dass die Feuerwehr am zweiten Dienstag da war, hatte keinen ernsten Hintergrund. Sie veranstaltete mit den Kindern einen Aktionsnachmittag und machte mit ihnen „olympische Spiele“. Eine lehrreiche Erfahrung war die Schauübung auf dem Skaterplatz an der Weißen Mühle: Die Feuerwehrleute simulierten einen Fettbrand und zeigten, was passieren kann, wenn man das Feuer mit Wasser zu löschen versucht.

Zum großen Finale am zweiten Donnerstagabend machten die Estenfelder Malteser Hamburger für alle. Gut gestärkt ging es dann auf zur Nachtwanderung. Wegen des schlechten Wetters zogen danach alle ins Pfarrheim um. Dort wurde gemeinsam übernachtet und am nächsten Morgen mit den Eltern gefrühstückt.

Firmenbesuch ERT

02.08.2016


Medizin-High-Tech

made in Estenfeld

Landrat besuchte Firma ERT


Regelmäßig besucht Landrat Eberhard Nuß Unternehmen im Landkreis Würzburg. Im Juli galt der Firmenbesuch ERT im Gewerbegebiet Estenfeld. Diese Besuche sind Teil der Wirtschaftsförderung des Landkreises, die im Rahmen der Kreisentwicklung von Regionalmanager Michael Dröse organisiert und vorbereitet werden.
Beeindruckt vom spezialisierten Leistungsspektrum des Unternehmens ERT zeigte sich Landrat Nuß bei seinem Firmenbesuch im Estenfelder Gewerbegebiet. Hier hatte sich das Unternehmen 2013 angesiedelt. Der hier beheimatete Geschäftsbereich der ERT ist ursprünglich aus dem Höchberger Medizintechnikhersteller Jaeger entstanden. Nach einigen strukturellen Änderungen im Laufe der Firmenhistorie hat Nordic Capital im Mai 2016 in das Unternehmen investiert.
ERT ist ein zertifizierter Hersteller für Medizinprodukte. Nach Aussage von Executive Vice President Achim Schülke war das Unternehmen bei der Entwicklung von rund 50 Prozent der in den letzten drei Jahren zugelassenen Medikamente beteiligt. Für die vorausgehenden klinischen Studien braucht es einen langen Atem. Bis zu zehn Jahre kann es dauern, bis ein Medikament für die Patienten zugelassen wird. Die Kosten für eine solche Zulassung können bis zu zwei Milliarden Euro betragen und nur eine von 15 Substanzen kommt tatsächlich auf den Markt.
Der in Estenfeld angesiedelte Geschäftsbereich der ERT hat sich unter anderem auf Geräte für Lungenfunktions- und EKG-Messungen für klinische Studien spezialisiert. Diese High-Tech-Geräte werden in Estenfeld in Teilen angeliefert, dort montiert und vor der Auslieferung an die Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers angepasst. Dabei steht nicht die Massenproduktion im Vordergrund, sondern die zuverlässige Lieferung von fehlerfreien Medizinprodukten. „Qualitätsmanagement wird in unserem Unternehmen sehr groß geschrieben, die Zahl der fehlerhaften Geräte liegt bei weit unter einem Prozent“, zeigte sich Werner Bürk (Vice President Operations, Manufacturing, Logistics) erfreut. Achim Schülke ergänzte, „dass das Alleinstellungsmerkmal von ERT darin liegt, dass die Datensammlung für eine klinische Studie vom Unternehmen komplett abgewickelt werden kann. Das erspart unseren Kunden Reibungsverluste und Datendopplungen“.
Auch die Sicherung der mit den Studien zusammenhängenden Patientendaten ist eines der zentralen Themen, mit denen sich das Unternehmen beschäftigt. ERT hat aktuell rund 1340 Mitarbeiter in neun weltweiten Niederlassungen, davon sind 344 Mitarbeiter am Standort Estenfeld beschäftigt.
Die Gewinnung von Nachwuchs-Fachkräften steht im Vordergrund: Aktuell werden in der Niederlassung Estenfeld neun junge Menschen in den Fachrichtungen Industriekaufmann, Fachinformatiker, Elektroniker und Lagerlogistiker ausgebildet. Um Fachkräfte zu akquirieren, arbeitet das Unternehmen auch mit den Berufsbildungswerken und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt zusammen.
Nach der Präsentation und einem Rundgang durch die hauseigene Produktion schlossen sich intensive Gespräche an, in denen sich hilfreiche Kontakte für beide Seiten ergaben.


Foto: Dagmar Hofmann

Baugebiet Westring

09.08.2016


Bauliche Vielfalt

am westlichen Ortsrand
Architekt stellt erstes Konzept

für Neubaugebiet vor


In Estenfeld wird es in einiger Zeit wieder neue Bauplätze geben. Entstehen sollen sie auf den Flächen zwischen der Wilhelm-Hoegner-Straße und der westlichen Ortsrandstraße. Wie das „Baugebiet Westring“ einmal aussehen könnte, erklärte der Architekt und Stadtplaner Bertram Wegner (Veitshöchheim) den Gemeinderäten in deren Sitzung.
Das gesamte Gebiet soll sich nach Wegners Vorstellungen aus drei Teilbereichen zusammensetzen, die sich in der Art der Bebauung unterscheiden. Im oberen Abschnitt, der an die Würzburger Straße anschließt, ist ein Mischgebiet vorgesehen. Das heißt, hier sollen sowohl Wohngebäude als auch Gewerbeansiedlungen möglich sein. Derzeit ist allerdings nur die eine Hälfte der dafür angedachten Flächen im Besitz der Gemeinde – die andere ist noch in privater Hand. Daher soll diese „Lücke“ zunächst nicht in den Bebauungsplan einbezogen werden.
Der mittlere Bereich, auf Höhe des oberen Hoegner-Spielplatzes, der in jedem Fall erhalten bleibt, soll Raum für Reihen- und Doppelhäuser bieten. Für das untere Drittel plant der Architekt ein „Einfamilienhaus-Quartier“. Denkbar wäre, den unteren Hoegner-Spielplatz aufzugeben - natürlich nicht ohne einen mindestens gleichwertigen Ersatz. Ein neuer Spielplatz könnte neben dem Wasserspielplatz entstehen. Dort wo sich derzeit der untere Hoegner-Spielplatz befindet, könnte durch den "Umzug" Platz für mehrgeschossige Häuser geschaffen werden. Denkbar wäre laut Wegner auch betreutes Wohnen – mit direktem Blickkontakt zum Seniorenzentrum.

Jeder Teilbereich des neuen Baugebiets soll vom Westring aus durch jeweils zwei Stichstraßen erschlossen werden – die eine führt nach oben, die andere nach unten. Insgesamt wird es am Ende also sechs Stichstraßen geben – da noch nicht alle Grundstücke der Gemeinde gehören, werden es aber vorerst nur fünf Stichstraßen sein. Die einzelnen Abschnitte sollen zusätzlich direkt durch eine schmale, etwa 3,50 Meter breite Straße miteinander verbunden werden. Sie würde das gesamte Gebiet durchziehen und wäre vor allem dafür bestimmt, dass Feuerwehr, Notarzt und Müllabfuhr möglichst kurze Wege haben.

Nachdem Architekt Wegner sein Konzept vorgestellt hatte, konnten die Gemeinderäte ihre Meinung dazu sagen. Was ihnen am meisten gefiel, war die bauliche Vielfalt, die das neue Gebiet verspricht. So sollten sich rasch Interessenten finden, äußerten sie sich zuversichtlich. Da es immer mehr Autos gebe, sei es wichtig, auch an öffentliche Parkplätze zu denken – so wie am Triebweg geschehen.
Besonders wichtig war dem Gemeinderat, dass eine Alternative für den unteren Hoegner-Spielplatz, der einer der beliebtesten im ganzen Ort ist, gefunden wird. Hier will die Gemeinde unbedingt eine gute Nachfolgelösung finden. Ein neuer Spielplatz könnte auf dem freien Grundstück vor dem Feuchtbiotop errichtet werden – an dieser Stelle befindet sich ja bereits der Wasserspielplatz. Die benötigte Ackerfläche möchte die Gemeinde gerne erwerben.

Der Architekt wird nun sein Konzept noch ein wenig verfeinern. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll dann ein Bebauungsplan beschlossen werden.

Josef Ziegler
09.08.2016

Josef Ziegler rückt
in den Gemeinderat nach

Der Wechsel ist vollzogen: Künftig gehört Josef Ziegler (UWG) wieder dem Estenfelder Gemeinderat an. Der 57-Jährige rückt für Verena Füller nach, die das Gremium Ende Juli aus beruflichen Gründen verlassen hat. Ziegler war in den Jahren 2013/14 bereits für einige Monate Mitglied des Gemeinderats und musste deshalb nicht mehr vereidigt werden. Bürgermeisterin Rosi Schraud wünschte ein faires Miteinander und eine gute Zusammenarbeit. Als kleines Willkommenspräsent überreichte sie Ziegler einen Bocksbeutel. Ziegler nimmt in den gemeindlichen Ausschüssen genau die Posten ein, die bislang Füller innehatte: Er wird Vertreter im Rechnungsprüfungsausschuss und im Ausschuss für Sport und Kultur. Außerdem wird er Stellvertreter von Jens Dietzsch im Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss. Ebenfalls Dietzschs Stellvertreter wird Ziegler im Abwasserzweckverband Großraum Würzburg. Im Aufsichtsrat der Wassergewinnung Würzburg-Estenfeld GmbH wird er Stellvertreter von Rainer Galm. Die Neubesetzung sämtlicher Posten wurde vom Gemeinderat in der Sitzung einstimmig genehmigt (13:0).

09.08.2016


Straßenausbau: Es bleibt bei Einmalbeiträgen


Das Kommunalabgabengesetz (KAG) ist mit Wirkung zum 1. April geändert worden. Städte und Gemeinden haben nun die Möglichkeit, beim Ausbau oder bei der Sanierung von Straßen jährlich wiederkehrende Beiträge zu erheben – als Alternative zu Einmalbeiträgen, wie sie bislang üblich waren. Da dies ein komplexes und kompliziertes Thema ist, nahmen zahlreiche Estenfelder Gemeinderäte Mitte Juni an einer Infoveranstaltung in Maidbronn teil. Dort referierte Gerhard Wiens, früherer Richter am Verwaltungsgericht München und Experte in Sachen Erschließungsbeiträge. Nach allem, was die Gemeinderäte dort gehört haben, kamen sie zu der Entscheidung, in Estenfeld zunächst einmal alles so zu belassen wie es ist. In ihrer Sitzung fassten sie einstimmig (13:0) den entsprechenden Beschluss. Das bedeutet: Die wiederkehrenden Beiträge werden nicht eingeführt. Zu groß wäre der personelle Aufwand, da die benötigten Daten (Grundstücksgrößen, Bebauung, Eigentümer, usw.) bei jeder Erhebung für ein Ausbaugebiet aufs Neue geprüft und die Beiträge immer wieder angepasst werden müssten, wenn innerhalb dieses Ausbaugebiets eine Straße saniert wird.

09.08.2016

Gemeinde least Multifunktionsgerät für Grundschule


Für die Estenfelder Grundschule wird ein digitales Multifunktionssystem angeschafft – ein modernes Gerät, das drucken, scannen und kopieren kann. Allerdings wird es nicht gekauft, sondern geleast. Den Abschluss eines entsprechenden Vertrages mit der Firma J.A. Hofmann (Würzburg) genehmigte der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig (13:0). Der Kontrakt hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Bei einem monatlichen Aufwand von etwa 234 Euro liegen die Gesamtkosten somit bei rund 14 000 Euro.

09.08.2016


Schnelles Internet: Telekom verlegt weitere Kabel

Die Telekom möchte den Breitbandausbau in Mühlhausen weiter vorantreiben, damit alle Bürger das schnelle Internet nutzen können. Um das zu erreichen, muss sie zusätzliche Kabel verlegen. Neue Rohre sind dafür nicht nötig – es genügt, ein bereits vorhandenes „aufzurüsten“. Die Gemeinde Estenfeld wurde im Zuge der Anhörung der Träger öffentlicher Belange zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Obwohl die Pleichach einmal gequert wird, hat der Gemeinderat keine wasserrechtlichen Bedenken. Der Erweiterung des Leitungsnetzes stimmte das Gremium in seiner Sitzung einmütig zu (13:0).

09.08.2016

Parkplatz am neuen Friedhof wird Rettungstreffpunkt


Trotz aller Fortschritte beim Arbeitsschutz ist die Waldarbeit eine äußerst gefährliche Tätigkeit. Unfälle in diesem Bereich sind meist schwerwiegend und erfordern schnellste notärztliche Versorgung. Charakteristisch dabei ist jedoch, dass Rettungskräfte den Unfallort meist nicht selbstständig finden können und dann durch Dritte zum Unfallort geführt werden müssen. Dazu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktperson und Rettungsdienst unabdingbar. In Estenfeld sieht die Forstverwaltung dafür künftig den Parkplatz am neuen Friedhof vor. Darüber informierte Bürgermeisterin Rosi Schraud den Gemeinderat in dessen Sitzung.

09.08.2016


Feuerwehrhaus: Spatenstich am 9. September
Es kann losgehen: Am Freitag, 9. September, um 14 Uhr wird der offizielle Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrhauses stattfinden. Diesen Termin nannte Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung. Außerdem gab sie noch einige Beschlüsse zum Gebäude bekannt, die in einer nichtöffentlichen Sitzung des Bauausschusses gefallen waren.

- In den Umkleideräumen der Herren wird eine Lüftungsanlage eingebaut. Kosten:

24 000 Euro brutto.
- Das Feuerwehrhaus erhält eine dezentrale Warmwasserbereitung, mit der Energie gespart werden kann. Das Wasser wird also dank moderner Technik dort erwärmt, wo es tatsächlich gebraucht wird, zum Beispiel in der Dusche. Einen zentralen Heizkessel, der das Wasser erwärmt und dann über lange Leitungen im Gebäude verteilt, wird es also nicht geben.
- Zur Stromversorgung wird das Feuerwehrhaus durch einen Direktanschluss über

100 Ampere mit der angrenzenden Trafostation „vernetzt“.
- Im Gebäude wird eine Brandmeldeanlage installiert.
- Die Hallentore sollen elektrisch betrieben werden können. Aufgewendet werden hierfür

35 000 Euro brutto.

Im Anschluss informierte Lisa Krein vom Bauamt ganz aktuell über die Ergebnisse der Submission für das zweite Ausschreibungspaket. Dabei hielt sie einige sehr erfreuliche Zahlen bereit, da manche Arbeiten für deutlich weniger Geld erledigt werden können als ursprünglich geschätzt.

Gerüstbau: Kostenschätzung: 7.378,00 Euro - günstigster Bieter: 8.990,57 Euro

Zimmererarbeiten: Kostenschätzung: 32.725,00 Euro - günstigster Bieter: 17.496,49 Euro

Stahlbauarbeiten: Kostenschätzung: 347.837,00 Euro - günstigster Bieter: 260.870,13 Euro

Verglasung/Sonnenschutz: Kostenschätzung: 37.535,00 Euro - günstigster Bieter:

26.886,26 Euro

Heizung/Lüftung: Kostenschätzung: 116.568,00 Euro - günstigster Bieter: 120.846,08 Euro

Sanitär: Kostenschätzung: 74.526,00 Euro - günstigster Bieter: 68.973,11 Euro

Elektro: Kostenschätzung: 120.906,00 Euro - günstigster Bieter: 114.740,15 Euro

Das Bauamt wird nach den Worten Kreins nun die Vergaben vorbereiten und in der nächsten Gemeinderatssitzung die Genehmigungen hierfür einholen.

09.08.2016

Braucht Estenfeld eine Ladestation für Elektroautos?

Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch in Estenfeld wird überlegt, ob man die umweltfreundliche Technologie unterstützen möchte. Das könnte in Form einer Ladestation geschehen, an der Besitzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge „auftanken“ können. Der Landkreis Würzburg hat hierzu die „Regionalinitiative zur E-Mobilität“ gestartet und fördert die Errichtung solcher Ladestationen mit jeweils 1000 Euro. Bürgermeisterin Rosi Schraud bat die Gemeinderäte in der Sitzung darum, sich einmal Gedanken darüber zu machen, ob sie dies in Estenfeld für sinnvoll erachten und – wenn ja – wo. Aufgestellt werden muss eine Ladestation auf öffentlichem Gelände.

09.08.2016


Filter an Kanalschächten beseitigen Gestank


Der Wunsch von Mühlhäuser Bürgern, den Entlastungskanal im Ort wegen des teilweise üblen Geruchs noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls Nachbesserungen vorzunehmen, ist von der Gemeinde erhört worden. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung mitteilte, seien in den Schachtdeckeln so genannte Aktivkohlefilter eingebaut worden. Diese sorgen dafür, dass die unangenehm riechende Luft umgewandelt und eliminiert wird. Ablagerungen sind laut Schraud im Kanal nicht gefunden worden. Der Entlastungskanal führt von der Kreuzung Rimparer Straße/Dr.-Fritz-Wilhelm-Straße hinunter zum Dorfgemeinschaftshaus.

Schachfeld

16.08.2016


Schach und Dame

unter freiem Himmel
Gemeinde gibt neues Feld

offiziell zum Spielen frei


Estenfeld ist um eine Freizeitattraktion reicher: Das neue Freiluft-Schachfeld in der Lengfelder Straße wurde offiziell zum Spielen freigegeben. Die ersten Züge machten Hedwig Weberbauer, Resi Richter, Emma Wolz und Emil Förster, die alle Besucher der daneben liegenden Tagespflegestätte sind. Das Feld ist aber nicht nur für die älteren Menschen im Ort gedacht, sondern für alle, die Spaß an dem beliebten Denksport haben. Die Idee dazu hatte Ulrike Roth, die nicht nur Gemeinderätin, sondern auch Seniorenvertreterin im Seniorenzentrum ist. Den Platz hat Bauhofleiter Jürgen Fottner entworfen, in die Tat umgesetzt wurde das Projekt dann von seinen Mitarbeitern Armin Schneider und Johannes Fasel. Zur Gestaltung des Feldes hat der Bauhof insgesamt 64 schwarze und weiße Natursteinplatten angeschafft. Den Spielfeldrand markieren Pflastersteine. Um das Feld herum verläuft ein geschotterter Weg, auf dem zwei Bänke und ein Papierkorb aufgestellt wurden. Die jeweils 16 schwarzen und weißen Schachfiguren waren bereits im Besitz der Gemeinde, sie waren ursprünglich für den Kleintierzüchter-Spielplatz bestimmt. Aufbewahrt werden sie in einer Kiste direkt am Platz. Wer kein Schach kann, findet darin übrigens noch eine Alternative: jeweils zwölf schwarze und weiße Figuren zum Dame-Spielen. Die Kiste ist nicht verschlossen — wer also Lust auf eine entspannte Partie Schach oder Dame hat, kann einfach loslegen. Die Gemeinde bittet alle „Hobby-Strategen“ jedoch darum, vorsichtig mit den Figuren umzugehen und sie nach dem Spiel wieder in die Kiste zurückzulegen. Im Bild: (von links) Hedwig Weberbauer, Jürgen Fottner, Johannes Fasel, Resi Richter, Armin Schneider, Bürgermeisterin Rosi Schraud, Emil Förster und Emma Wolz.

Pächter Weiße Mühle

18.08.2016


Neuer Pächter für

Weiße Mühle gefunden


Ab November ist die Gaststätte „Weiße Mühle“ in neuer Hand. Ralf Toll hat den Pachtvertrag als Nachpächter unterzeichnet. Gemeinsam mit seinem stellvertretenden Geschäftsführer Mirco Dornberger und dem gesamten Team freut er sich auf die Eröffnung, die für den 18. November geplant ist. Visitenkarten mit den Kontaktdaten liegen im Rathaus aus. Im Bild: (von links) Ralf Toll, Bürgermeisterin Rosi Schraud und Mirco Dornberger.

Letzte Änderung: 08.09.2016 16:11 Uhr