APRIL 2016

Busverbindung

12.04.2016


Eine Schleife über den Triebweg

Bus: Halb-Stunden-Takt im Altort

soll erhalten bleiben


Viel ist in den vergangenen Monaten über die Busanbindung des Triebweg-Gebiets diskutiert worden. Für Unmut sorgte bei zahlreichen Bürgern vor allem die Aussicht, dass die Haltestellen Wilhelm-Barth-Straße und Untere Ritterstraße nicht mehr im Halb-Stunden-Takt, sondern nur noch im Stunden-Rhythmus angefahren werden könnten. „Ausgespart“ werden sollten sie immer dann, wenn der Bus eine Schleife über den Triebweg fährt. Für diesen Vorschlag der Nahverkehr Würzburg-Mainfranken GmbH (NWM) hatte sich der Estenfelder Gemeinderat in seiner Januar-Sitzung mit der knappen Mehrheit von 8:7 Stimmen ausgesprochen. Die Regelung sollte für ein halbes Jahr auf Probe gelten.

Doch noch bevor sie überhaupt eingeführt wurde, ist die geplante Änderung wieder gekippt worden. In seiner April-Sitzung plädierte der Gemeinderat einstimmig (16:0) dafür, dass Bürgermeisterin Rosi Schraud erneut das Gespräch mit der NWM suchen solle. Ziel: Der Bus soll künftig jede Stunde eine Schleife über das Triebweg-Gebiet fahren. Am Trafohäuschen am Ende der Straße soll er wenden und danach die weiteren Haltestellen im Ort ansteuern — so wie immer. Der Halb-Stunden-Takt im Altort könnte somit beibehalten werden.

Der Gemeinderat ist zuversichtlich, dass die NWM mit einem solchen Kompromiss einverstanden ist. Denn das Unternehmen hatte einem Alternativvorschlag der Agenda-21-Arbeitsgruppe „Verkehr und Wirtschaft“ nicht widersprochen. Dieser sah unter anderem vor, dass der Bus zum Triebweg von Würzburg kommend zunächst in der Unteren Ritterstraße hält, dann über die Bäckerstraße/Untere Straße zum Triebweg fährt und schließlich über den Ostring weiter in Richtung Kürnach. Dann würde — abgesehen von der Wilhelm-Barth-Straße — der Halb-Stunden-Takt im Ort erhalten bleiben.

Die einhellige Meinung im Gemeinderat: Wenn die NWM sich damit anfreunden könne, dass der Bus zum Triebweg eine Schleife über die Untere Ritterstraße, die Bäckerstraße und die Untere Straße fährt, dann sei es genauso gut denkbar, dass der Bus zum Triebweg fährt, dort dreht und alle anderen Haltestellen ganz normal weiterbedient. Der Zeitverlust sei nicht viel größer — und die Haltestelle Wilhelm-Barth-Straße wäre nicht außen vor.

Stoppschild

12.04.2016


Polizei: „Vorfahrt gewähren“

reicht aus


Das Stoppschild an der Kreuzung Westumgehung/Würzburger Straße wird entfernt und durch ein Schild „Vorfahrt gewähren“ ersetzt. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung mit 15:1 Stimmen beschlossen. Der Entscheidung vorausgegangen war ein Gespräch, das Zweiter Bürgermeister Joachim Sadler mit Polizeioberkommissar Longin Schubert von der Polizeiinspektion Würzburg-Land geführt hat. Schubert war der Ansicht, dass das Stoppschild an dieser Stelle eher hinderlich sei. Nötig sei ein solches Schild nur an wirklich unübersichtlichen Stellen, dies sei hier jedoch nicht der Fall. Die Firma, die die Fahrbahn an der abknickenden Vorfahrt markiert hat, hatte der Gemeinde dagegen gesagt, das Stoppschild sei unbedingt notwendig.

Schubert äußerte sich im Gespräch mit Sadler auch zur geplanten Verkehrsberuhigung in der Würzburger Straße. Er sagte, eine dauerhafte Ampelschaltung komme aus Sicht der Polizei nicht infrage — auch nicht zu Stoßzeiten, etwa im Berufsverkehr. Dagegen sprach sich Schubert dafür aus, oberhalb der Einfahrt zum Wohngebiet „An den Linden“ eine Querungshilfe zu errichten. Diese erleichtere den Anwohnern den Weg über die Straße. Außerdem werde durch die bauliche Veränderung ein „optischer Hinweis“ geschaffen, der dazu führe, dass die Autofahrer abbremsen.

Abknickende Vorfahrt

12.04.2016


Planung für Kreisel soll vorangetrieben werden


Der Vorschlag war nicht neu: In der Gemeinderatssitzung hat die CSU-Fraktion erneut dafür geworben, die Kreuzung Westumgehung/Würzburger Straße zu einem Kreisel umzubauen. Fraktionsvorsitzender Albin Wolz sagte, dies wäre eine bessere Lösung als die abknickende Vorfahrt, die vor Kurzem probeweise eingeführt wurde. Für seine Fraktion stellte Wolz den Antrag, die Planung für einen Kreisel zu beschleunigen — losgelöst von allen weiteren angedachten Baumaßnahmen zur Verkehrsberuhigung der Würzburger Straße. Außerdem solle die Gemeinde prüfen lassen, ob eine finanzielle Förderung möglich sei. Der Antrag wurde mit 11:5 Stimmen mehrheitlich befürwortet — neben den CSU-Gemeinderäten votierten auch die der UWG dafür.

Dies ist ein Beispielbild und kann ersetzt werden.

12.04.2016


Würzburger Straße wird verkehrsberuhigt


Die Gemeinde nimmt die Neugestaltung der Würzburger Straße in Angriff. Ziel ist es, die ehemalige Bundesstraße, die auch nach ihrer Rückstufung zur Ortsstraße noch stark befahren ist, weiter vom Verkehr zu entlasten. Welche baulichen Veränderungen sinnvoll sind, darüber soll sich nun das Büro arc.grün (Kitzingen) Gedanken machen. In seiner Sitzung beauftragte der Gemeinderat die Planer damit, einen ersten Entwurf zu erstellen. Kosten wird dies rund 64 000 Euro.

Um die Vermessung wird sich das Ingenieurbüro Angermeier (Giebelstadt) kümmern. Dessen Angebot lag bei etwa 6300 Euro. Das Büro setzt bei seinen Arbeiten eine Drohne ein, die die Daten aus der Luft ermittelt.

Beide Vergabebeschlüsse fielen einstimmig (16:0).

12.04.2016


Vereine dürfen Bauerngarten in Kartause nutzen


Der Nutzungsvertrag für den Bauerngarten auf dem Gelände der Kartause ist unterschriftsreif. In seiner Sitzung stimmte der Gemeinderat einmütig (16:0) dem vorliegenden Kontrakt zu. Unterzeichnet wird er in Kürze von Bürgermeisterin Rosi Schraud sowie Joachim Iwanowitsch, dem Vorsitzenden des Freundeskreises der Kartause, und Dr. Amerilda Magerl, der Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins. Beide Vereine kümmern sich gemeinsam um die baulichen Leistungen, angelegt wird der Garten vom Obst- und Gartenbauverein. Das Grundstück gehört der Gemeinde Estenfeld und ist derzeit ungenutzt. Es befindet sich rechts neben dem Torbogen im Anschluss an den Keller von Thomas Pfeuffer. Früher befand sich dort der Gemüsegarten von Engelbert Pfeuffer.

12.04.2016


Gehweg und Regenrückhaltebecken


Im Gewerbegebiet an der A 7 wird der letzte Abschnitt erschlossen. Im Zuge dessen wird der Gehweg erweitert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Die Arbeiten vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung an die Firma August Ullrich GmbH (Elfershausen). Die Baukosten belaufen sich auf etwa 55 000 Euro, hinzu kommen Planungskosten von

rund 7700 Euro brutto.

Schnelles Internet

21.04.2016


Schnelles Internet für Estenfeld

Gemeinde und Telekom

unterschreiben Vertrag


Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den weiteren Internet-Ausbau in Estenfeld gewonnen. 364 Haushalte können dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. Bei Glasfaserausbau bis ins Haus sind es gar bis zu 200 MBit/s.

Die Telekom wird etwa elf Kilometer Glasfaser verlegen und vier Multifunktionsgehäuse sowie drei Glasfasernetzverteiler neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Das neue Netz wird Anfang Mai 2017 so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Gemeinde Estenfeld und die Telekom haben dazu einen Vertrag unterschrieben.

„Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern in Kürze den begehrten Zugang zum schnellen Internet“, sagt Bürgermeisterin Rosi Schraud. „Für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt.“

„Wir danken der Gemeinde Estenfeld für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen“, sagt Klaus Markert, Projektleiter der Deutschen Telekom Technik GmbH. „Wir versorgen Estenfeld mit der neuesten Internet-Technik und machen die Gemeinde damit zukunftssicher.“

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Gleichzeitig wird eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen werden eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse nur zwölf Monate.


Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

Ausbaupläne: www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland

Neukunden: (0800) 330 3000 (kostenlos)

Telekom-Kunden: (0800) 330 1000 (kostenlos)


Im Bild: (von links) Andreas Schardt (Vertriebsbeauftragter Telekom), Klaus Markert (Projektleiter der Deutschen Telekom Technik GmbH), Bürgermeisterin Rosi Schraud und Dr. Joachim Först (Berater der Gemeinde beim Förderverfahren)

Letzte Änderung: 30.04.2016 08:20 Uhr