JUNI 2015

Post

04.06.2015


Post ist wieder auf Partnersuche


Die Deutsche Post sucht in Estenfeld einen neuen Partner. Derzeit befindet sich die Filiale in der Würzburger Straße 12 a, wo eine Frau ein kleines Geschäft für Schreibwaren und Haushaltsbedarf betreibt. Sie hat der Post kürzlich mitgeteilt, dass sie den Partnerschaftsvertrag gerne so bald wie möglich auflösen möchte. Dies hat Alexander Böhm, Pressesprecher der Post, auf Anfrage bestätigt. Allerdings wolle die Frau der Post noch eine Zeit lang die Gelegenheit geben, einen Nachfolger zu finden. Die Gebietsleitung habe deshalb bereits damit begonnen, Gespräche mit möglichen Kandidaten zu führen, sagte Böhm. Seit die Post ihre eigene Filiale in der Wilhelm-Barth-Straße geschlossen hat, gab es in Estenfeld bereits mehrere „Partnerwechsel“: Zunächst war die Post im Edeka-Markt Arnold untergebracht, dann in der Bäckerei Steigerwald und schließlich zog sie weiter in das Gebäude in der Würzburger Straße, in dem es seitdem bereits mehrere Filialpartner gab.

07.06.2015


„Kommune21“ macht Estenfeld deutschlandweit bekannt


Über die Internet-Aktivitäten der Gemeinde Estenfeld wird bundesweit berichtet. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Kommune21“ ist ein zweiseitiger Artikel über den Ort enthalten. Zu Wort kommen darin Bürgermeisterin Rosi Schraud und Jochen Jörg, der bei der Gemeinde für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Die beiden erzählen, welch hohen Stellenwert das Internet für Estenfeld inzwischen hat, wie die Bürger den neuen Service annehmen und welche Ziele die Gemeinde in diesem Bereich noch erreichen möchte.
„Kommune21“ ist die erste deutsche Fachzeitschrift zum Thema E-Government. Das Magazin, das es seit dem Jahr 2001 gibt, erscheint monatlich in einer Auflage von 11000 Exemplaren. Es richtet sich an Verwaltungsspitzen, Amts- und IT-Leiter in Städten, Kreisen und Gemeinden, die darin allerlei Informationen und Anregungen finden, um die Modernisierung ihrer Verwaltung erfolgreich voranzubringen. Gelesen wird „Kommune21“ aber auch von politischen Mandatsträgern – von Gemeinderäten bis hin zu Abgeordneten in Landtagen und im Bundestag.


Den Artikel über die Gemeinde Estenfeld kann man unter folgendem Link in voller Länge lesen: www.kommune21.de/meldung_21473

Neues Feuerwehrhaus

09.06.2015


Neues Feuerwehrhaus

nimmt Formen an
Architekt Dold stellte Planung

und Kostenschätzung vor


Es war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum neuen Feuerwehrhaus: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung die Entwurfsplanung und die dazugehörige Kostenschätzung genehmigt, die Martin Dold vom Architekturbüro Dold + Versbach (Giebelstadt) zuvor ausführlich und anschaulich vorgestellt hatte. Der Beschluss fiel einstimmig (14:0).
Das Konzept hat der Architekt freilich nicht im Alleingang erstellt. Es ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, an denen Mitglieder der Feuerwehr Estenfeld, Kreisbrandrat Heinz Geißler und Vertreter der Gemeinde beteiligt waren. Was dabei herauskam, erfüllt nach Ansicht von Bürgermeisterin Rosi Schraud alle wesentlichen Kriterien: „Das Gebäude wird den Bedürfnissen der Feuerwehr gerecht, es ist optisch ansprechend und die Kosten halten sich im Rahmen.“
Der gesamte Komplex setzt sich im Wesentlichen aus zwei Teilen zusammen: Rechts ist die Halle vorgesehen, die in kostengünstiger Fertigteilbauweise errichtet werden könnte. Daran schließt sich der zweigeschossige Gebäudetrakt an, der in Massivbauweise entstehen soll. Ganz links ragt das erweiterte Treppenhaus in die Höhe, das der Feuerwehr zu Übungszwecken dient.
Die 380 Quadratmeter große Halle bietet Platz für fünf Fahrzeuge — jedes hat sein eigenes Tor. Hinter dem sechsten Tor ganz rechts befindet sich die Werkstatt. Im Erdgeschoss des zweistöckigen Gebäudeteils sind die Umkleiden untergebracht — die größere für die Männer, die kleinere für die Frauen. Daran angegliedert sind getrennte Duschräume und Toiletten. Beide Umkleiden haben einen direkten Zugang zur Fahrzeughalle. Außerdem sind im Erdgeschoss Räume für die Technik und den Atemschutz und — für die geselligen Runden ganz wichtig — das „Floriansstüberl“.
Über eine Treppe geht es hoch in den ersten Stock. Den meisten Platz nimmt dort der Schulungsraum ein, an den ein kleines Zimmer angegliedert ist, in dem die Lehrmittel aufbewahrt werden. Des Weiteren hat in der oberen Etage die Feuerwehrjugend einen eigenen Raum, es gibt ein Büro, eine Küche, Toiletten und ein Lager. Das Treppenhaus führt dann noch weiter nach oben. Von dort gelangt man auf den Übungsbalkon oder direkt aufs Dach. Die Erweiterung ist der Feuerwehr für Schulungen wichtig, denn sie verfügt über eine eigene Höhen- und Absturzsicherungsgruppe.
Der gesamte Neubau, der auf dem gemeindeeigenen Grundstück rechts neben dem Tegut-Markt entsteht, soll nach der Schätzung von Architekt Dold rund 2,2 Millionen Euro kosten. Für das Gebäude alleine kalkuliert er mit 1,685 Millionen Euro, hinzu kommen die Außenanlagen (230000 Euro) und die Baunebenkosten (330000 Euro).
Für jeden Fahrzeugstellplatz kann die Gemeinde mit einer Förderung rechnen: für den ersten und zweiten mit jeweils 55000 Euro, für den dritten, vierten und fünften mit jeweils 68000 Euro. Das macht zusammen 314000 Euro an förderfähigen Kosten. Den entsprechenden Förderantrag wird die Gemeindeverwaltung bis spätestens 30. Juni bei der Regierung einreichen. Wenn der Antrag bewilligt wird, müsste die Gemeinde noch rund 1,9 Millionen Euro selbst finanzieren.
Allerdings könnte durch Eigenleistungen noch viel Geld eingespart werden. Architekt Dold sagte, die Feuerwehr könnte vor allem beim zweigeschossigen Gebäudeteil sicher manches selbst erledigen. Auf das Engagement der Feuerwehr hofft auch Bürgermeisterin Schraud. In der Sitzung nannte sie die Kameraden aus Mühlhausen als Vorbilder: „Was wir dort geschafft haben, sollte in Estenfeld auch möglich sein.“

Kartausentor

09.06.2015


Kartause: Gemeinde will

Entwicklung rasch vorantreiben


Die Gemeinde möchte so schnell wie möglich in die konkreten Planungen einsteigen, wie die Kartause künftig genutzt werden kann. In seiner Sitzung beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, mit den zuständigen Behörden nach Kaufabschluss abzuklären, was auf dem Areal baulich möglich ist. Außerdem soll ermittelt werden, welche Zuschüsse in Aussicht gestellt werden können (Regierung, Städtebauförderung und Landesamt für Denkmalpflege). Den Antrag hatte die CSU-Fraktion gestellt, die Entscheidung fiel einstimmig (14:0).

09.06.2015


GPS-Gerät: Gebühr für Ausleihe


Moderne GPS-Geräte können die Arbeit der Feldgeschworenen bei ihren Grenzgängen erleichtern. Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Estenfeld ist im Besitz eines solchen Gerätes. Die Feldgeschworenen dürfen es nutzen, allerdings werden dafür künftig Gebühren erhoben: 40 Euro für einen halben Tag, 80 Euro für einen ganzen Tag. Wird das Gerät am Wochenende benötigt, kostet die Ausleihe pauschal 80 Euro. Diese Staffelung legte der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig fest.

Wohnhaus mit Carport

09.06.2015


Neues Wohnhaus mit Carport


In der Oberen Ritterstraße 17,

direkt an der Einmündung zur

Joseph-Knapp-Straße, werden drei Wirtschaftsgebäude abgebrochen. Dafür entsteht an gleicher Stelle ein neues Wohnhaus mit Carport. Gegen das Bauvorhaben gibt es keine rechtlichen Einwände, daher genehmigte es der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig.

09.06.2015


Radweg bei Mühlhausen soll ausgebaut werden


Die Gemeinde Estenfeld wird der Gemeinde Unterpleichfeld beim Ausbau des Radwegenetzes entgegenkommen — und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Unterpleichfelder planen unter anderem, den Rad- und Wirtschaftsweg in Richtung Mühlhausen zu erneuern. Damit die komplette Strecke (vorbei am Wasserhäuschen) einheitlich verbessert wird und die Maßnahme nicht an der Gemarkungsgrenze endet, fragten die Unterpleichfelder bei der Gemeinde Estenfeld an, ob diese den Mühlhäuser Teil übernehmen würde. Damit stießen die Unterpleichfelder auf offene Ohren: Der Estenfelder Gemeinderat stimmte dem Vorhaben in seiner Sitzung einmütig zu. Der Ausbau soll als Gemeinschaftsprojekt beim ILE-Verbund „Würzburger Norden“ eingereicht werden.

Radweg

09.06.2015


Keine Asphaltdecke für Radweg


Der Rad- und Wirtschaftsweg in der „Lücke“ zwischen Estenfeld und Rottendorf wird geschottert bleiben und keine Asphaltdecke bekommen. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung mehrheitlich (13:1) beschlossen. Schon jetzt wird die Verbindung zwischen den beiden Orten von Autofahrern verbotswidrig als Schleichweg missbraucht. Die Gemeinderäte fürchteten, dass das Verkehrsaufkommen noch stärker werden könnte, wenn der Weg asphaltiert und damit noch besser befahrbar wäre. Andreas Förster appellierte an seine Ratskollegen, es bei der Schotterung zu belassen. Zu groß seien sonst „die negativen Auswirkungen für Erholungsuchende und Tierwelt“. Vor sechs Jahren hatte sich der Gemeinderat genau wegen dieser Sorge für eine Schotterung und gegen eine Asphaltierung entschieden. Der Zweckverband Erholungs- und Wandergebiet Würzburg, der den Ausbau damals anteilig gefördert hat, monierte kürzlich in einem Schreiben an die Gemeinde, dass bei dem Weg die Schwarzdecke fehle und die Schäden inzwischen beträchtlich seien. Sollte sich daran nichts ändern, müsse der Weg aus dem Radwegenetz gestrichen werden. Im Falle eines „ordnungsgemäßen Ausbaus“ wurde eine weitere Förderung in Aussicht gestellt. Die Gemeinde will nun zumindest die Schotterdecke erneuern.

Hoegner-Straße

09.06.2015


Hoegner-Straße:

Bebauungsplan wird geändert


Die Öffnung der Wilhelm-Hoegner-Straße zur alten B 19 hin rückt wieder einen Schritt näher. In seiner Sitzung beschloss der Gemeinderat, den rechtskräftigen Bebauungsplan aus dem Jahr 1993 zu ändern. In der Neufassung ist der angepeilte „Durchstoß“ enthalten. Dafür muss ein Teil des begrünten Bereichs hinter dem Wendehammer weichen. Mit der Änderung des Bebauungsplans wurde das Ingenieurbüro Auktor (Würzburg) beauftragt. Die Gemeinde wird nun mit dem Landratsamt klären, ob ein vereinfachtes Verfahren möglich ist. Wenn ja, dann wäre kein Umweltbericht nötig — und das Angebot würde entsprechend günstiger.

Photovoltaik-Pläne

09.06.2015


Weitere Photovoltaikanlage

an der A 7?


Die Firma Belectric möchte auf Estenfelder Gemarkung gerne eine großflächige Photovoltaikanlage errichten. Ausgeguckt hat sie dafür den noch freien Bereich entlang der Autobahn A 7, zwischen der Kürnacher Photovoltaikanlage und dem Estenfelder Wald. In seiner Sitzung wollte sich der Estenfelder Gemeinderat noch nicht zu den Plänen positionieren. Erst einmal sollte das Unternehmen Gespräche mit den Eigentümern der fraglichen Grundstücke führen, ob überhaupt ein Verkaufsinteresse besteht.

 

 

 

Letzte Änderung: 22.06.2015 22:29 Uhr