FEBRUAR 2015

Porsche Zentrum

01.02.2015


"Ein brillanter Entschluss"

Porsche Zentrum in Estenfeld offiziell eröffnet


Das neue Porsche Zentrum im Estenfelder Gewerbegebiet ist offiziell eröffnet worden. Über fünf Millionen Euro hat die Autohaus-Gruppe Spindler dafür investiert. Das Gebäude ist dreimal so groß wie das bisherige Zentrum in der Nürnberger Straße in Würzburg.

Inhaberin Monika Spindler-Krenn dankte beim Festakt Bürgermeisterin Rosi Schraud und ihren Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung, die sich stets sehr kooperativ gezeigt hätten. Die ganze Wertschätzung von Estenfelder Seite zeige sich dadurch, dass die Gemeinde der Zufahrtsstraße zum neuen Zentrum den Namen Porschestraße gegeben habe.

Bürgermeisterin Rosi Schraud gratulierte dem Unternehmen zu dem „brillanten Entschluss“, nach Estenfeld zu ziehen. Das Zentrum sei ein richtiger Hingucker geworden und das Fundament für eine dauerhafte positive Entwicklung des Gewerbegebietes und der Gemeinde.

03.02.2015


Jahr für Jahr eine bessere Umweltleistung
Wassergewinnung Würzburg-Estenfeld setzt sich hohe Ziele

Die Wassergewinnung Würzburg-Estenfeld GmbH (WW-E) wurde am 18. Dezember 2014 in das EMAS-Register eingetragen. EMAS, das ist die Kurzbezeichnung für das „Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung“, in Englisch: „Eco Management and Audit Scheme“. Grundlage für die Eintragung war eine externe Prüfung durch einen Umweltgutachter. Dieser bescheinigte der WW-E, dass sie ein Umweltmanagementsystem anwendet, das der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung dient.
Die WW-E verpflichtet sich nun, ihre Umweltleistung jährlich weiter zu verbessern. Damit sich die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten und Ziele der WW-E informieren kann, wird eine Umwelterklärung herausgegeben. Diese wird in Kürze auf der Homepage www.wvv.de im Servicemenü unter Downloadcenter und dann dem Button „Umwelterklärungen“ abzurufen sein.


Eine Kopie der EMAS-Registrierungsurkunde sehen Sie hier.

04.02.2015


Estenfeld hilft Flüchtlingen
Auftakttreffen: Ehrenamtliche stimmen Vorgehen ab — Unterstützung seitens der Bürger ist weiter gefragt


In Estenfeld sind seit Mitte Dezember Asylsuchende untergebracht. Sie leben in einer sehr ordentlichen Unterkunft in der Otto-Hahn-Straße 14 — dort, wo sich früher die Firma Caravan Rudolph befand. 20 bis 30 Menschen finden dort einen Platz. Derzeit handelt es sich ausnahmslos um Flüchtlinge aus dem osteuropäischen Raum — Männer, Frauen und Kinder. Viele von ihnen bleiben allerdings nur übergangsweise im Ort, die Belegung wechselt also relativ schnell.
Wer in Estenfeld eine vorübergehende Heimstatt findet, das entscheidet das Landratsamt Würzburg. Die Behörde hatte darum gebeten, dass die Gemeinde mögliche Hilfsangebote der Bevölkerung koordinieren solle. Denn würde die Unterstützung unorganisiert erfolgen, könnte dies die Flüchtlinge, aber auch die Vermieter sehr schnell überfordern.
Beim Neujahrsempfang der Gemeinde am 4. Januar hatte Bürgermeisterin Rosi Schraud einen Aufruf gestartet, der auch auf der Estenfelder Internetseite und im Mitteilungsblatt veröffentlicht wurde: Alle Bürgerinnen und Bürger, die den Flüchtlingen gerne ehrenamtlich helfen wollen, sollten sich im Rathaus melden. Erfreulicherweise erklärte sich eine ganze Reihe von Estenfeldern dazu bereit.
Auf den Tag genau einen Monat nach dem Neujahrsempfang fand nun ein erstes Helfer-Treffen statt. Daran nahm neben Bürgermeisterin Schraud auch Alfred Sendner teil, der das Gebäude in der Otto-Hahn-Straße für die Asylsuchenden hergerichtet hat. Auch sein Neffe Frank Sendner, der sich um die Verwaltung der Unterkunft kümmert, war gekommen. Beide informierten, wobei Hilfe benötigt wird und wie diese konkret aussehen könnte.
Die anwesenden Bürger sagten, auf welche Weise es ihnen möglich ist, Hilfe zu leisten. Sie erklärten sich bereit, die Flüchtlinge bei Behördengängen, bei Arztbesuchen oder beim Einkaufen zu begleiten, um Sprachbarrieren zu überwinden. Außerdem boten sie an, den Menschen Estenfeld und die Umgebung zu zeigen oder mit ihnen gemeinsam etwas anderes Schönes zu unternehmen. Auch die Einrichtung eines Besuchsdienstes wurde vorgeschlagen.
Mit dem Malteser-Hilfsdienst hat es bereits intensivere Kontakte gegeben. Dort kann Frank Sendner die benötigten Kleider- und Sachspenden abrufen.
Die Teilnehmer des Auftakttreffens gaben ihre Mailadressen mit ihren möglichen Hilfsangeboten an. Diese werden von der Gemeinde an Frank Sendner weitergeleitet. So kann er nun gezielt anfragen, wenn er Hilfe braucht.
Wenn auch Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich einbringen möchten, können Sie gerne mit Frank Sendner direkt Kontakt aufnehmen. Unter folgender Mailadresse können Sie Ihr Hilfsangebot machen: sozialesestenfeld@web.de
Bürgermeisterin Schraud dankte allen freiwilligen Helfern zum Abschluss des Auftakttreffens für ihre großartige Hilfsbereitschaft: „Sie senden damit ein positives Signal für die ganze Gemeinde aus: In Estenfeld sind Menschen, die in Not sind, willkommen!“

Würzburger Straße

10.02.2015


Entlastung für die

Würzburger Straße

Gemeinde prüft erste Maßnahmen

zur Verkehrsberuhigung


Die Würzburger Straße soll vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Das ist das erklärte Ziel des Estenfelder Gemeinderats, der in seiner Sitzung über die Problematik diskutierte. In einem ersten Schritt will die Gemeinde Kontakt mit der Polizei aufnehmen. Geprüft werden soll, ob eine Änderung der Vorfahrtsregelung am Ortseingang (von Würzburg kommend) an der Abzweigung zur Westumgehung sinnvoll ist.

Derzeit können Fahrzeuge, die aus Würzburger Richtung kommen, an dieser Kreuzung einfach geradeaus weiterfahren. Im Falle einer Neuregelung müssten sie warten, wenn sich ein Auto von der Westumgehung nähert, weil dieses dann Vorfahrt hätte. Auch wer Estenfeld auf der Würzburger Straße verlässt, müsste an der Einmündung dem Verkehr von der Westumgehung Vorrang gewähren.

Außerdem möchte die Gemeinde, dass die Polizei beurteilt, ob eine dauerhafte Ampelschaltung am Übergang zur Maidbronner Straße vernünftig erscheint. Und schließlich wurde auch noch ins Gespräch gebracht, die Vorfahrt an der Kreuzung Würzburger Straße/Wilhelm-Barth-Straße (bei der Post) zu ändern. Da hier der Bus verkehrt, könnte es zweckmäßig sein, wenn er an dieser Stelle nicht immer stehen bleiben müsste — genau wie andere Fahrzeuge, die den gleichen Weg nehmen wollen.

Den Anstoß zur Diskussion hatte ein Antrag der SPD-Fraktion gegeben. Darin forderte sie nicht nur die geänderte Vorfahrt am westlichen Ortseingang, sondern auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der gesamten Würzburger Straße innerorts. Auch eine „intensive Begrünung“ der Schallschutzwand am Wohngebiet „An den Linden“ wurde angeregt, „um die reflektorische Wirkung abzumildern“. Dies könnte zu einer Entlastung der Anwohner in der Nikolaus-Fey-Straße beitragen, die sich schon mehrfach über den zunehmenden Verkehrslärm aus der Würzburger Straße beschwert haben. Durch diese Maßnahmen könnte die Zahl derer verringert werden, „die aus alter Gewohnheit den kürzeren Weg durch Estenfeld wählen statt auf die B 19 auszuweichen“. Ebenso würden durch die Verkehrsberuhigung die Gebiete oberhalb der Würzburger Straße „nicht mehr durch eine Hauptverkehrsader vom Altort getrennt“.

Da sich der Estenfelder Agenda 21-Arbeitskreis bereits vor drei Jahren mit dem Thema befasst hatte, trug dessen Sprecher Bernhard Strümper die Ergebnisse der damaligen Untersuchung vor. Darin wurde ebenfalls eine geänderte Vorfahrt an der Einmündung Westumgehung/Würzburger Straße vorgeschlagen. Doch nicht nur da: In der gesamten Würzburger Straße sollte die Rechts-vor-links-Regelung gelten, befand die Agenda 21-Gruppe. Das könnte zu einer „erheblichen Reduzierung der Emissionen“ und zu einer Verkehrsberuhigung führen. Obendrein würde die „historische Trennwirkung“ der Würzburger Straße zwischen Ober- und Unterdorf aufgehoben, schloss Strümper.

Zwar diskutierten die Gemeinderäte intensiv über das Für und Wider aller denkbaren Maßnahmen, ein formeller Beschluss wurde aber noch nicht getroffen. Zunächst einmal soll der Rat der Polizei eingeholt werden, um die verkehrslenkenden Maßnahmen zu besprechen. Für die bauliche Veränderung der Würzburger Straße sollte zuvor ein professionelles Planungsbüro hinzugezogen werden.

Feuerwehrhaus

10.02.2015


Neues Konzept für

Feuerwehrhaus

Gemeinde führt Gespräche mit Planungsbüro


Das neue Estenfelder Feuerwehrhaus wird auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Nähe des Tegut-Marktes gebaut — so viel steht fest. In seiner Sitzung beschloss der Gemeinderat nun einstimmig, dass die Verwaltung Gespräche mit dem Planungsbüro führen solle, das vor einigen Jahren bereits einen ersten Entwurf für das Gebäude erarbeitet hatte. Das neue Konzept soll auf Grundlage des Raumprogramms erstellt werden, in dem die Feuerwehr detailliert dargelegt hat, welche baulichen Maßnahmen unbedingt erforderlich sind.

Wie teuer ein Neubau wird, lässt sich gegenwärtig nur grob schätzen. Das Planungsbüro, das für den „alten“ Entwurf verantwortlich war, ging seinerzeit von rund 1,2 Millionen Euro brutto aus. Ein Architekturbüro, das der Gemeinde ein aktuelles Angebot gemacht hat, beziffert die Kosten auf 1,38 Millionen Euro brutto. In beiden Fällen ist das Feuerwehrhaus als herkömmlicher Bau vorgesehen. Hier könnte durch Eigenleistungen von freiwilligen Helfern einiges an Geld eingespart werden — so wie das die Feuerwehr im Ortsteil Mühlhausen bei ihrem Gerätehaus vorgemacht hat.

Würde das Gebäude komplett in Modulbauweise errichtet, würde das laut einer ersten vorsichtigen Prognose rund 830000 Euro brutto kosten. Zwar wäre dies wohl der schnellste Weg zum neuen Feuerwehrhaus — allerdings wäre es schwierig oder gar nicht mehr möglich, nachträglich noch bauliche Änderungen vorzunehmen. Kostenersparnisse durch Eigenleistungen wären lediglich im Außenbereich möglich. Denkbar wäre übrigens auch eine Kombination aus konventioneller und Modulbauweise.

Wie auch immer das Feuerwehrhaus letztlich errichtet wird — pro Stellplatz bzw. Tor stellt die Regierung von Unterfranken mindestens 40000 Euro Zuschuss in Aussicht. Die Feuerwehr hätte gerne ein Gebäude mit sechs Stellplätzen.

10.02.2015


Leitfaden zum Energiesparen


Es war nur eine Formalie — für Estenfeld ebnet es aber den Weg, später einmal an weitere Förderzuschüsse zu kommen: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung das Energiekonzept, das vom Ingenieurbüro Roos Geo Consult (Würzburg) erstellt worden war, einstimmig angenommen. Darin hatten die Umweltexperten ermittelt, wo im Ort die größten Einsparpotenziale bestehen und wo sich konkret ansetzen lässt. Die Gemeinde hält nun einen Leitfaden in der Hand, der aufzeigt, wo bauliche Veränderungen am ehesten geboten sind. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE), das ein solches Konzept mit bis zu 30000 Euro fördert, begleitet die Gemeinde bei dessen Umsetzung. Bei Baumaßnahmen, die sich daraus ergeben, gibt es vom ALE allerdings keinen Zuschuss. Von Fall zu Fall muss daher geprüft werden, ob eine Förderung nach dem Finanzausgleichsgesetz möglich ist.

Bebauungsplan

10.02.2015


Kein eigener Bebauungsplan für Wohngebiet

Gemeinde folgt dem Rat eines Rechtsexperten


Für das Wohngebiet im Bereich St.-Mauritius-Straße/St.-Bruno-Straße wird kein eigener Bebauungsplan aufgestellt. Das hat der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen. Bei ihrer Entscheidung stützten sich die Räte auf eine juristische Stellungnahme des Würzburger Rechtsanwalts Martin Schaut.

Aus seinem Schreiben geht klar hervor, dass nur dann ein Bebauungsplan erstellt werden müsste, wenn dies „städtebaulich erforderlich“ sei. Diese „städtebauliche Erforderlichkeit“ im konkreten Fall zu begründen, ist nach Auffassung des Juristen schwierig, da eine bauliche Verdichtung nur im Bereich von zwei Straßen erfolgen soll. Die umgrenzende Bebauung, für die früher ebenfalls der alte, inzwischen aufgehobene Bebauungsplan „Schafmauer“ galt, soll dagegen weiterhin nach § 34 des Baugesetzbuchs beurteilt werden.

Wenn die Gemeinde das Ziel verfolgt, im fraglichen Bereich eine bauliche Verdichtung zu vermeiden, muss nach Meinung des Juristen für den gesamten Bereich des früheren Bebauungsplans „Schafmauer“ ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Der zeitliche und auch kostenmäßige Aufwand sei jedoch nicht gerechtfertigt. Dieser Meinung schloss sich der gesamte Gemeinderat an.

Stein des Anstoßes war der große Gebäudekomplex, der derzeit an der Ecke Konrad-Adenauer-Straße/St.-Bruno-Straße entsteht und Platz für sechs Familien bieten soll. Anlieger hatten sich mit der Bitte an die Gemeinde gewandt, sie möge durch die Aufstellung eines Bebauungsplans Rahmenbedingungen schaffen, die derartige Gebäude künftig verhindern. Denn weil die meisten Grundstücke in dem Wohngebiet ähnlich groß sind wie das an der Ecke Konrad-Adenauer-Straße/St.-Bruno-Straße, könnten bei einem Abriss alter Häuser praktisch überall deutlich größere „Nachfolger“ entstehen. Das würde die Wohnqualität der Nachbarn mindern.

So verständlich der Wunsch der Anlieger ist — der Gemeinderat wollte Rechtssicherheit in dieser Angelegenheit. Denn er musste auch auf die Rechtsansprüche der Eigentümer achten.

Am Wengert

10.02.2015


Grundstücke werden nicht verschmolzen


Ein Mann, der gerne ins Estenfelder Baugebiet „Triebweg III“ ziehen möchte, hatte bei der Gemeinde angefragt, ob es möglich wäre, zwei kleinere Grundstücke zu einem großen zusammenzulegen. Der Grund: Er brauche für sein geplantes Haus mit Garten mehr Platz. Dieses Vorhaben lehnte der Gemeinderat in seiner Sitzung ab. Denn es würden sich in nächster Zeit sicher Interessenten für die beiden kleineren Grundstücke in der Straße „Am Wengert“ finden. Außerdem gebe es im Baugebiet ein Grundstück, das von der Größe her den Vorstellungen des Mannes entspricht.

Stapf-Abschied

16.02.2015


Abschied nach 25 Jahren


Nach 25 Dienstjahren wurde Bauhofmitarbeiter Alfred Stapf (Mitte) in den Ruhestand verabschiedet. Estenfelds Bürgermeisterin Rosi Schraud und Bauhofleiter Jürgen Fottner überreichten Stapf ein Weinpräsent und wünschten ihm für die nächsten Jahrzehnte alles Gute.

Porsche-Spende

20.02.2015


Spende aus Estenfeld für Estenfeld

Porsche bedankt sich bei der Gemeinde


Bei der Eröffnung des Porsche Zentrums Würzburg hatte Geschäftsführer Harald Stoll zu einer Spendenaktion für caritative Zwecke in Estenfeld aufgerufen. Nun wurde der Scheck in Höhe von 3911 Euro an Bürgermeisterin Rosi Schraud übergeben. „Wir sind sehr froh, dass wir hier in Estenfeld beste Rahmenbedingungen haben. Aus dieser Freude heraus wollten wir spontan für diejenigen Menschen etwas tun, die eben nicht so gut gestellt sind. Zudem wurden wir von der Gemeindeverwaltung stets hilfreich unterstützt. Deshalb möchten wir Estenfeld Danke sagen“, erklärt Harald Stoll den Anlass für die Spende. Zwar kamen 1500 Euro aus der Porsche Zentrale — den Großteil spendeten jedoch die aus der Region Mainfranken gekommenen Gäste der Eröffnungsfeier (etwa 1800 Euro) sowie letztlich das Porsche Zentrum Würzburg selbst. Dieses ist Teil der Spindler-Gruppe, die schon seit 65 Jahren unabhängiger Handelspartner der Marke Porsche ist. Die Spende wird sicherlich gute Verwendung in Estenfeld finden. Von der Kinder- über die Kranken- bis zur Seniorenbetreuung freuen sich unterschiedliche Einrichtungen über die regionale Verbundenheit und Unterstützung.

Letzte Änderung: 12.03.2015 21:44 Uhr