Dezember 2014

Weihnachtsbaum

03.12.2014


Es weihnachtet am Kreisel

Den Kreisel, der die Gewerbegebiete von Estenfeld und Kürnach erschließt, schmückt seit einigen Tagen eine Fichte. Sie soll ein vorweihnachtlicher Willkommensgruß sein und das gute Miteinander der beiden Nachbargemeinden nach außen hin dokumentieren. Damit der Baum bei Dunkelheit gut zu sehen ist, wurde er mit energiesparenden LED-Lämpchen ausgestattet. Die 90 Birnen verbrauchen insgesamt lediglich 18 Watt pro Stunde. Da sie ins gemeindliche Beleuchtungsnetz integriert wurden, gehen sie zusammen mit den Straßenlaternen an und aus. Die ungefähr 15 Meter hohe Fichte ist einer der schönsten und stattlichsten Bäume aus dem Estenfelder Wald. Geschlagen wurde sie vom gemeindlichen Waldbetreuer Klaus Wolz. Im Bild (von links): Bauhofleiter Jürgen Fottner, Bürgermeisterin Rosi Schraud (beide Estenfeld) und Bürgermeister Thomas Eberth (Kürnach).

Kartause Weihnachtsschmuck

09.12.2014


Gemeinde will Kartause schützen


Der Estenfelder Gemeinderat hat in seiner Sitzung einstimmig die Erhaltungssatzung für die Kartause Engelgarten verabschiedet. Wie der Name schon sagt, hat sie ein Ziel zum Inhalt: Die baulichen Anlagen und die Eigenart im Bereich des ehemaligen Wirtschaftshofes sollen erhalten werden.

Die Kartause wurde 1351/52 gegründet und entwickelte sich mit der Zeit zum Mittelpunkt der Kartäuser-Grundherrschaft. Durch die Nähe zu Würzburg entstand ein bäuerliches Wirtschaftszentrum. Bis zur Säkularisation blieb die Kartause Sitz der Dorfherren von Estenfeld, danach wurde sie versteigert und war nun im Besitz dreier Familien. 1999 erwarb die Gemeinde den vorderen Teil, während der hintere in Privatbesitz blieb.

Kartause Pforte

09.12.2014


Keine Ferienwohnungen

auf dem Kartausen-Areal


Drei Ferienwohnungen wollte ein Antragsteller in der Unteren Ritterstraße 40 in Estenfeld bauen, also auf dem Gelände der Kartause. Doch aus diesem Vorhaben wird nichts, da der Gemeinderat es in seiner Sitzung einstimmig abgelehnt hat. Begründung: Die Pläne widersprächen der Satzung, die für diesen Bereich gelte. Darin heißt es, dass die baulichen Anlagen und die Eigenart im Bereich des ehemaligen Wirtschaftshofes der Kartause erhalten werden sollen.

09.12.2014


Ziel: ein lebendiges Gemeinwesen

Welche Chancen eine Bürgerstiftung für Estenfeld bietet


„Frage nicht, was deine Gemeinde für dich tut - frage, was du für deine Gemeinde tun kannst!“ - Dieser Satz beschreibt gut, welcher Grundgedanke hinter einer jeden Bürgerstiftung steckt. Auch in Estenfeld gibt es Überlegungen, ob eine solche Stiftung ein geeigneter Weg sein könnte, um das Gemeinwohl zu stärken. Dieter Weisner von der Deutschen Stiftungstreuhand AG informierte die Gemeinderäte in deren Sitzung, wie eine Bürgerstiftung funktioniert und organisiert ist – und welche Chancen sich mit ihr bieten.

Gebraucht werden Menschen, denen die Zukunft ihrer Heimat am Herzen liegt. Menschen mit Visionen, Menschen mit Engagement und letztendlich auch Menschen mit dem notwendigen Geld, um aus einer guten Idee ein erfolgreiches Projekt zu machen. Zur Gründung einer Stiftung reichten fünf bis sieben Personen aus, die dann meist auch den ersten Stiftungsrat bilden, sagte Weisner. Wünschenswert wäre es, wenn sich neben Gemeinderäten auch noch andere Estenfelder finden würden, die sich mit einbringen. Eine Verpflichtung, sich selbst mit einer Einlage finanziell zu beteiligen, gibt es für die Mitglieder des Stiftungsrats übrigens nicht.

Das Gründungskapital kommt üblicherweise aus dem kommunalen Haushalt. Das Vermögen der Stiftung wächst dann durch Spenden von Privatpersonen oder Unternehmen an – und durch die Zinserträge, die natürlich umso größer werden, je mehr Geld die Stiftung hat. „Eine Bürgerstiftung ist eine nachhaltige Finanzierungsquelle, die eine sinnvolle Ergänzung zum Vereinsleben ist“, sagte Weisner. Denn: Anders als ein Verein kann eine Stiftung sehr wohl Vermögen bilden.

Wofür das Geld verwendet wird, darüber entscheidet der Stiftungsrat. Im Regelfall werden aber Projekte gefördert, die einen gemeinnützigen Zweck verfolgen und ein lebendiges Gemeinwesen zum Ziel haben. Bildung, Erziehung, Kunst, Kultur, Jugend- und Altenhilfe, Umwelt- und Naturschutz, Heimatpflege, Denkmalschutz – Bereiche, auf die das zutrifft, gibt es viele.

Die Entscheidung, ob in Estenfeld eine Bürgerstiftung gegründet wird, liegt bei der Gemeinde. Zuvor will sie sich aber erst kundig machen, wie groß das Interesse seitens der Bevölkerung ist.

Weiße Mühle

09.12.2014


Sichtschutz im „Mühlen-Restaurant“


Im Estenfelder Restaurant „Weiße Mühle“ soll ein Sichtschutz den Gastraum vom Kücheneingang abschirmen. Die Gemeinde, die die Räume an Norbert Schweizer verpachtet, hat sich bereit erklärt, die Kosten für den festen Einbau zu übernehmen. Summe: rund 2200 Euro brutto. Die Lösung wurde als „sehr ansprechend und funktionell“ bezeichnet.


Kinderkrippe

09.12.2014


Kinderkrippe: Türen werden „nachgerüstet“


Der TÜV hat kürzlich moniert, dass in der Estenfelder Kinderkrippe „Farbenklecks“ nicht sämtliche Türen mit einem Fingerklemmschutz ausgestattet sind. Solche Vorrichtungen müssten aus Sicherheitsgründen überall angebracht werden — und nicht nur, so wie momentan, an den Türen zu den einzelnen Krippengruppen. Damit die „Nachrüstung“ schnell erfolgen kann, hatte die Gemeindeverwaltung bereits zwei Angebote eingeholt. In seiner Sitzung entschied sich der Gemeinderat für das günstigere von beiden: Es stammt von der Firma „Der Schreinergeselle“ und liegt bei rund 2200 Euro brutto.

Ortsschilder

09.12.2014


Willkommensgrüße an den Ortseingängen?


An den Estenfelder Ortseingängen könnte es schon bald spezielle Begrüßungstafeln geben — als schöne Ergänzung zu den schlichten gelben Ortsschildern. In der Gemeinderatssitzung sagte Johannes Pietschmann, eine Bürgerin habe diesen Vorschlag gemacht. Daraufhin habe man das Gespräch mit Matthias Schranner gesucht, dem neuen Rektor der Mittelschule. Die Idee: Die Schüler könnten solche Tafeln in einem Arbeitsprojekt anfertigen. Schranner hat nach den Worten Pietschmanns bereits sein Interesse signalisiert — er möchte das Projekt aber auf eine breitere Basis stellen und vom gesamten Gemeinderat getragen wissen. Daher soll sich nun der Ausschuss für Dorfentwicklung näher mit der Anregung befassen.

09.12.2014


Ein Estenfelder Regenschirm als Dankeschön


Nach ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr zogen die Estenfelder Gemeinderäte vom Rathaus weiter in die „Weiße Mühle“. Dort fand das traditionelle Weihnachtsessen statt, zu dem auch die Partnerinnen und Partner der Ratsmitglieder eingeladen waren. Jahr für Jahr ist dies eine schöne Gelegenheit, um in stimmungsvollem Ambiente einen netten Abend miteinander zu verleben. Das Thema Kommunalpolitik rückt dabei stets ganz weit in den Hintergrund.

Nur zu Beginn des Abends erinnerte Bürgermeisterin Rosi Schraud kurz an die wichtigsten Themen, die den Gemeinderat im zu Ende gehenden Jahr beschäftigt haben. Sie bedankte sich bei allen Ratskollegen für das faire Miteinander und überreichte jedem Einzelnen ein originelles Geschenk: einen dunkelblauen Regenschirm mit der Aufschrift „Estenfelder/in“. Bei den Partnerinnen und Partnern bedankte sich Schraud dafür, dass diese das freizeitraubende Ehrenamt ihres Mannes bzw. ihrer Frau unterstützen.

Obwohl das Essen an einem vertrauten Ort stattfand, war es doch eine Premiere: Zum ersten Mal war Norbert Schweizer, der neue Pächter der „Weißen Mühle“, für die Menüfolge zuständig. Seine Kreationen schmeckten allen Gästen vorzüglich.

Letzte Änderung: 15.12.2014 18:53 Uhr