August 2014

Ferienspielplatz

04.-14.08.2014


Langeweile gab es nicht

Beim Ferienspielplatz machten sich die Kinder auf Schatzsuche


Schon als Kind war Kathrin Schuhmann regelmäßig auf dem Estenfelder Ferienspielplatz. Heute, mit 22 Jahren, verbringt sie immer noch einen Teil der Sommerferien auf dem Gelände am Jesuitensee — allerdings hat sie inzwischen eine andere, weitaus verantwortungsvollere Funktion: Sie kümmert sich als Leiterin des Spielplatzes um die Mädchen und Jungen, die von ihren Eltern für das Angebot der Gemeinde angemeldet wurden. In diesem Jahr waren es 158 — nicht alle waren die kompletten zwei Wochen dabei, im Schnitt mussten pro Tag etwa 80 Kinder betreut werden.

Kathrin Schuhmann war bei ihrer Arbeit natürlich nicht allein. Sie wurde von acht anderen jungen Leuten unterstützt, die alle zwischen 16 und 22 Jahre alt sind. Zum Betreuer-Team gehörten Sophia Henninger, Theresa Streit, Benedikt Laksy, Jonas Walter, Celine Uebelacker, Philipp Roth (alle aus Estenfeld), Daniel Pechwitz und Judith Brockmeyer (beide aus Kürnach). Die meisten von ihnen haben das „Hüttendorf“, wie der Ferienspielplatz in Estenfeld auch genannt wird, ebenfalls schon als Kinder miterlebt — sie wissen also genau, worauf sie achten müssen.

In diesem Jahr lautete das Motto „Die Suche nach dem Schatz auf dem Estenfelder Ferienspielplatz“. Dabei gab es für die Kinder natürlich eine Menge zu entdecken und sie erlebten ein Abenteuer nach dem anderen. Gleich am ersten Tag ging es mit dem Bauen der neun Hütten los — acht waren für die kleinen Schatzsucher gedacht, eine als Domizil für die Großen. Worauf die Kinder und ihre Betreuer hinarbeiteten, war die Nacht von Mittwoch, 13., auf Donnerstag, 14. August. Da sollte auf dem Ferienspielplatz übernachtet werden. Doch leider regnete es den ganzen Mittwoch so stark, dass der gesamte Ablauf kurzfristig umorganisiert werden musste. Das Abschlussfest wurde in die Halle der Estenfelder Malteser verlegt, wo es Hamburger für alle gab. 250 Stück waren bestellt worden — mehr als im vergangenen Jahr. In den 15 Minuten, in denen es nicht regnete, führten einige Kinder auf dem Vorplatz einen Tanz auf, den sie in den Tagen zuvor einstudiert hatten. Die Übernachtung fand dann im Pfarrheim statt. Fast alle der 71 angemeldeten Kinder schliefen dort — ein neuer Teilnehmerrekord.

Wer sich an den Tagen vor dem großen Regen auf dem Spielplatz umsah, dem fiel auf, dass die Hütten in erster Linie von den Jungen „gezimmert“ wurden. Die Mädchen vertrieben sich ihre Zeit mit filigraneren Dingen: Sie bemalten Tassen, knüpften Scoubidou-Bänder oder übten Tänze ein. Für all das gab es Workshops, die von den Betreuerinnen und Betreuern geleitet wurden. Außerdem konnten die Kinder batiken, Stockbrot backen, Fußball oder Basketball spielen, eine Flaschenpost basteln — kurzum: Langeweile gab es auf dem Ferienspielplatz nicht.

Neu in diesem Jahr war die Mittagsbetreuung — ein Wunsch, der von vielen Eltern im Vorfeld geäußert worden war. Sie fand zwischen 12 und 13.30 Uhr im ehemaligen Jugendzentrum statt, wenn auf dem Spielplatz Pause war. Um die Kinder kümmerte sich in dieser Zeit Stefanie Dietz. Die Brotzeit mussten die Kinder selbst mitbringen.

Das „Hüttendorf“ ging am Donnerstag, 14. August, mit einem gemeinsamen Frühstück von Kindern, Eltern und Betreuern zu Ende. Genau wie die Übernachtung fand es im Pfarrheim statt — was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Immerhin war es dort wenigstens trocken...


Die schönsten Bilder vom Ferienspielplatz gibt es auf der Facebook-Seite der Gemeinde zu sehen: www.facebook.com/estenfeld

Hoegner-Straße Skizze

12.08.2014


Öffnung der Hoegner-Straße rückt näher
Gemeinderat genehmigt Vorentwurf für Einmündung zur alten B 19

Die Öffnung der Wilhelm-Hoegner-Straße zur alten B 19 hin rückt näher, nachdem das erstellte Lärmschutzgutachten positiv ausgefallen ist. In seiner Sitzung genehmigte der Estenfelder Gemeinderat einen Vorentwurf des Ingenieurbüros Horn. Dieser sieht vor, eine direkte Verbindung zwischen beiden Straßen herzustellen. Autos können dann von der Hoegner-Straße auf die alte B 19 fahren — und in umgekehrter Richtung genauso. Um das möglich zu machen, müssten die dazwischen stehenden Bäume und Sträucher entfernt werden.
Wie die Geschäftsführer des Ingenieurbüros, Werner und Christian Horn, den Gemeinderäten erklärten, soll die Einmündung so gestaltet werden wie einige Meter weiter an der Abzweigung von der alten B 19 zur westlichen Ortsrandstraße (siehe Skizze). In der Mitte würde demnach ein Fahrbahnteiler errichtet. Wenn ein Auto kommt, können — oder besser gesagt — müssen Radfahrer und Fußgänger auf der „Insel“ warten.
Der Gehweg in der Hoegner-Straße, der rechts von Parkbuchten und einem Grünstreifen verläuft und derzeit am Wendehammer endet, würde verlängert. Auf diese Weise könnten Anwohner schnell zu den Bushaltestellen an der alten B 19 gelangen. Den „Trampelpfad“ durchs Dickicht, der momentan von vielen genutzt wird, würde es dann ja nicht mehr geben. Die Seite des Wendehammers, auf der ein Weg zum Pumphäuschen führt, soll durch eine Fahrbahnmarkierung von der Straße abgetrennt werden.
Das erwartete Verkehrsaufkommen ist nach den Worten von Werner Horn nicht so hoch, dass es für die Anlieger in der Hoegner-Straße eine wirkliche Belastung darstellt. Laut Prognosen wird am Tag mit etwa 300 Fahrzeugen gerechnet, die an der neuen Einmündung ein- und ausfahren. Auf Grundlage dieser Schätzung wurde ein Schallgutachten erstellt. Das Ergebnis: Wegen der relativ geringen Verkehrsfrequenz müssen keine Lärmschutz-Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.
Die Kosten für die Anbindung der Hoegner-Straße bezifferte das Ingenieurbüro Horn auf etwa 80000 Euro. Im laufenden Haushalt ist für diese Maßnahme kein Geld eingestellt. Allerdings wird sie in diesem Jahr auch nicht mehr umgesetzt. Denn wenn die Gemeinde von Unternehmen verlangen würde, unter verstärktem Zeitdruck zu arbeiten, müsste sie dafür deutlich mehr bezahlen — und das hält niemand für sinnvoll.
Als Nächstes wird das Ingenieurbüro Horn einen konkreten Planungsentwurf vorlegen. Passiert auch dieser den Gemeinderat, geht es an die Ausschreibung der Arbeiten.

Kreisel Skizze

12.08.2014


Mittendrin thront ein Mühlrad
Kreisverkehr an der Weißen Mühle wird verschönert

Der Kreisverkehr an der Weißen Mühle wird im Herbst neu gestaltet. Einstimmig befürwortete der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung das Konzept, das Bauhofleiter Jürgen Fottner ausgearbeitet hatte. Fottners Pläne sehen vor, die Kuppelform des Kreisels weitestgehend zu erhalten (siehe Skizze). Dieser leicht gewölbte Bereich wird mit Rasen begrünt. In der Mitte der Fläche wird ein etwa zwei Meter großes, hölzernes Mühlrad aufgestellt, das auf einem zirka 50 Zentimeter hohen Fundament steht. Wie Fottner sagte, solle das Rad die Nähe zur Weißen Mühle symbolisieren und schon von Weitem sichtbar sein.
Gemeinderätin Verena Füller hatte ursprünglich angeregt, einen Mühlstein aufzustellen. Ihr Ratskollege Andreas Förster schlug als Alternative ein Mühlrad vor — und weil er jemanden kannte, der ein solches Rad besaß, beschaffte er es auch gleich. Es befindet sich bereits im Bauhof.
An drei Stellen soll der Kreisel abgesenkt werden. Die tiefer liegenden Bereiche erhalten eine Deckschicht mit Muschelkalkkies. Daran schließt sich ein schmaler Streifen mit Schiefersplitt an, den Abschluss bildet eine Muschelkalkmauer. Die drei Bäume, die jetzt schon auf dem Kreisel stehen, sollen dicht vor die Mauern versetzt werden. Denkbar ist nach den Worten Fottners auch, hier eine bunte Blumenansaat einzubringen — das lasse die gesamte Fläche für nahende Autofahrer noch freundlicher und lebendiger erscheinen.
Die Arbeiten, die schätzungsweise zwei Wochen dauern, könnte der Bauhof „zu 100 Prozent selbst erledigen“, sagte Fottner. Das heißt, dass zusätzliche Kosten nur bei den Anschaffungen entstehen — und die liegen bei etwas mehr als 10000 Euro. Eine überschaubare Summe, fanden die Gemeinderäte.                                                               Skizze: Johannes Koch

12.08.2014


Neue Sportgeräte für die Schulturnhalle


Einige der Sportgeräte, die in der Turnhalle der Estenfelder Grund- und Mittelschule zum Einsatz kommen, sind mangelhaft. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung beschlossen, diese Geräte von der Firma Wallenreiter reparieren oder gleich ganz austauschen zu lassen. Zusätzlich sollen zwei Turnbänke abgeschliffen und neu lackiert werden. Insgesamt entstehen dadurch Kosten von etwa 950 Euro brutto.

12.08.2014


Stauschild in Windeseile repariert und umgebaut


Schnelles Handeln war für die Gemeinde Estenfeld geboten, als bei Wartungsarbeiten am Regenüberlaufbecken an der Weißen Mühle festgestellt wurde, dass das Stauschild nicht mehr funktioniert. Die Führung auf der Schiene mit Wagen blockierte komplett. Außerdem erkannten die Fachmänner, dass die Öffnung des Stauschildes zu klein für die berechnete Überfallmenge war. Das Ingenieurbüro Horn empfahl daher, das Stauschild nicht nur zu reparieren, sondern ganz umzubauen. So würde sichergestellt, dass sich der Rückstau im Kanalnetz erheblich verringert. Die Firma APA bekam für etwa 9800 Euro brutto den Auftrag, das Problem sofort zu beheben — was inzwischen bereits geschehen ist. Der Gemeinderat genehmigte die eilige Maßnahme in seiner Sitzung rückwirkend.

Kunstrasenplatz

12.08.2014


Kunstrasenplatz-Einweihung: Gemeinderäte spielen Fußball

Die TSG Estenfeld hat ihren Kunstrasenplatz saniert — eine Maßnahme, die 22 Jahre nach der Einweihung überfällig war. Der mit Quarzsand verfüllte Kunstfaserbelag wurde dabei vom Untergrund getrennt und danach fachgerecht entsorgt. Der Unterbau, die Drainage und die elastische Tragschicht konnten unverändert übernommen werden. Nach mehrwöchigen Arbeiten, die durch tagelange Regenfälle unterbrochen wurden, ist der Platz inzwischen praktisch fertig. Die Einweihung soll am Samstag, 20. September, um 10.30 Uhr stattfinden. Für den Nachmittag ist ein „Promi-Fußballspiel“ mit einer Gemeinderats-Auswahl geplant. Wer dabei mitmacht, ist noch nicht geklärt — es wird aber in jedem Fall eine Mannschaft gebildet.

Alfred Stapf

28.08.2014


Alfred Stapf feiert Dienstjubiläum


Seit 25 Jahren ist Bauhofmitarbeiter Alfred Stapf in Diensten der Gemeinde Estenfeld tätig. Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Bürgermeisterin Rosi Schraud ihm eine Dankesurkunde und ein Weinpräsent. In den Jahren 1986/87 war Stapf im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zum ersten Mal für die Gemeinde im Einsatz. Er kümmerte sich hauptsächlich um die Pflege der Grünanlagen. 1989/90 kam er für ein weiteres Jahr zur Gemeinde – auch diesmal wieder während einer AB-Maßnahme. Diese wurde um zwei Jahre verlängert, bis Stapf dann zum 1. August 1992 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei der Gemeinde übernommen wurde.

Letzte Änderung: 13.08.2015 22:58 Uhr