Geschichte

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Die Markungsbeschreibung von Würzburg nennt unter anderem die Rodungsgebiete im Kürnachtal.


844

Estenfeld wird als Königsgut Villa Espinaveld erstmals urkundlich erwähnt. Spuren von Siedlungen

finden sich jedoch schon aus vorgeschichtlicher Zeit; schon die Altsteinzeitmenschen lebten gerne hier.


1265

Otto II. wird Komtur des Deutschordenshauses zu Würzburg. Ihm wird die Widmung und Verehrung des Heiligen Mauritius als Kirchen- und Ortspatron zugeschrieben.


1277

Ein Dorfgericht wird erstmals erwähnt.


1292

Das Siegel der Herren von Espenfelt erscheint erstmals.


1298

Die Kirche am Schlossberg wird errichtet.


1336

Die Pfarrei Estenfeld wird erstmals erwähnt.


1352

Die Kartause Engelgarten wird gestiftet; die Kartause erwirbt das Schultheißenamt und Fluramtsrechte in Estenfeld.


14. Jh.

In Estenfeld findet das Centgericht statt.


15. Jh.

Die Herren von Grumbach sind Herren über Burg und Centgericht in Estenfeld.


1525

Das Estenfelder Schloss wird geplündert und geschleift.


1542

Die Kirche am Schlossberg wird erweitert.


1596

Bischof Julius Echter verlegt das Gericht von Estenfeld nach Rimpar.


1614

Die Alte Kirche (in ihrer heutigen Gestalt) wird neu errichtet.


18. Jh.

Der Hofbildhauermeister Johann Peter Wagner fertigt für die Estenfelder Pfarrkirche den Hochaltar

und die beiden Seitenaltäre.


1796

Die Schlacht vor Würzburg findet statt.


1803

Säkularisation: Das Hochstift und die Kartause verlieren auch hier ihre Besitztümer.


1814

Estenfeld wird bayerisch.


1873

Eine neue Schule wird gebaut; in ihr befindet sich heute das Rathaus.


1895

Ordensschwestern kommen nach Estenfeld; sie engagieren sich in Krankenpflege, Kindergarten

und Schule.


1910

Estenfeld bekommt eine erste Wasserleitung.


1914-24

Unter Pfarrer Wilhelm Barth wird eine neue Pfarrkirche gebaut.


1933-45

Unsere jüdischen Mitbürger werden aus ihrer Heimat deportiert; eine Gedenktafel, Stolpersteine

und eine Stele an der ehemaligen Synagoge erinnern heute an ihr Schicksal.


1962-66

Auf unserer Gemarkung wird die Autobahn gebaut.


1965

Die neue Schule hinter der Schafmauer wird eingeweiht.


1969

Die Alte Kirche wird durch umfangreiche Renovierungsmaßnahmen vor dem Verfall gerettet

und für die Nachwelt erhalten.


1978

Verwaltungsreform: Mühlhausen wird auf eigenen Wunsch nach Estenfeld eingemeindet. Estenfeld

wird Sitz der Verwaltungsgemeinschaft, zu der heute noch Prosselsheim und Eisenheim gehören.


1986

Die neue B 19 entlastet unseren Ort.


1987

Die Weiße Mühle wird saniert, die Mehrzweckhalle angebaut.


1988

Das evangelische Gemeindezentrum St. Markus wird eröffnet.


1997/98

Das Rathaus wird umgebaut.


2000

Der Wasserlieferungsvertrag mit der neu gegründeten Gesellschaft Wasserversorgung

Würzburg-Estenfeld wird unterzeichnet. Ein Jahr später startet die Versorgung der Bürger mit

Wasser aus den eigenen, gemeinsam genutzten Quellen.


2004

Altertumsforscher entdecken bei Ausgrabungen auf der Höhe zwischen Estenfeld und Kürnach eine bandkeramische Siedlung; die Funde belegen, dass dort bereits in der Jungsteinzeit Menschen lebten.


2005

Die neue Anbindung zur B 19 zwischen Estenfeld und Kürnach wird fertig.


2007
Der Spatenstich für das Baugebiet „An den Linden“ erfolgt.

2009
Die äußere Renovierung der St.-Mauritius-Kirche wird in Angriff genommen.

2012
Das Seniorendienstleistungszentrum mit Tagespflege nimmt seine Arbeit auf. Außerdem wird die westliche Ortsrandstraße für den Verkehr geöffnet, sie ermöglicht den Startschuss für das Baugebiet „Triebweg III“.

Letzte Änderung: 25.06.2014 20:18 Uhr