Lärmbelästigung durch Rasenmäher,
lärmintensive Geräte und Gartenpartys
Untere Ritterstraße 6
97230 Estenfeld
Telefon: 09305/888-0
Telefax: 09305/888-88
Rundwege: Estenfelder Mühlen
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Entfernung: 3 km
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Dauer: Wandern 45 Min.
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Besonderheiten:
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„Unsere Mühlen und ihr Schicksal“ sind in der Ortschronik ausführlich beschrieben. Die Hauptgebäude dieser ehemaligen Mühlen sind heute noch erhalten.
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Wir beginnen unseren Rundgang am öffentlichen Parkplatz Untere Ritterstraße (1). Von dort gehen wir zunächst nach links und biegen rechts in die Kirchgasse ein. Wir gehen vorbei an der 1868 erbauten „Alten Dorfschmiede“, an der alten Mauritius-Kirche, am früheren Pfarrhaus (Haus-Nr. 17) und erreichen das große Hoftor zur “Schlottersmühle“ (2). Die Mühle war bis 1809 unter dem Namen Schloßmühle eine Mehlmühle. Danach wurde sie auch zeitweise als Öl- bzw. Papiermühle genutzt. Angetrieben wurde die Mühle - wie auch die 2 weiteren Mühlen - durch das Bachwasser der damals dort entlang verlaufenden Kürnach. Heute verläuft der Kürnachbach durch Rohre unter der Straße Am Eichelein. Stillgelegt wurde die Schlottersmühle in den ersten Jahren des 2. Weltkrieges. Heute wird das Anwesen privat genutzt.
Wir spazieren weiter durch die Straße „Am Eichelein“ bis zur Abzweigung in die Reisgrubengasse. Dort erreichen wir nach ca. 50 m an der Ecke Mühlgasse/Reisgrubengasse den in 2002 aufgestellten Brunnen mit seinem Mühlrad. Von dieser Stelle aus haben wir einen schönen Blick auf die aus dem 16.Jahrhundert stammenden „Dorfmühle“ bzw „Plettnersmühle“ (3) später auch „Schönfeldermühle“ genannt. Um 1900 kam zur Mehlmühle eine Bäckerei dazu. Die Familie Schönfelder erwarb 1935 das Anwesen bzw. beide Betriebe. Stillgelegt wurde diese Mühle 1941; die Bäckerei aber wurde erst 1973 aufgegeben.
Unser Weg führt uns weiter durch die Mühlgasse – vorbei am Geburtshaus des Kunstmalers Josef Wagenbrenner (Haus Nr. 9) – dann nach links durch die Untere Straße bis zur Einmündung rechts in die Untere Ritterstraße – dort vorbei an der Kartause mit dem prachtvollen Tor – und weiter durch die Lengfelder Straße bis hin zur „Weißen Mühle“ (4).
Die Weiße Mühle war bereits um 1144 als „Seemühle“ bekannt. Jeweils zur Hälfte erwarb 1602 und 1666 das Kartausenkloster „Engelsgarten“ die Mühle. Aus wirtschaftlichen Gründen gab es immer wieder neue Besitzer. „Seit 1806 lag kein Segen mehr auf der Mühle, „längst bewegt sich auch kein Mühlrad mehr“ - so steht es in der Dorfchronik geschrieben. Zuletzt wurde der Mühlenbesitz landwirtschaftlich genutzt. Im Jahr 1966 erwarb dann die Gemeinde die Weiße Mühle mitsamt den Acker- und Wiesenflächen. Nach einigen intensiven Planungsjahren konnte im Okt. 1987 die denkmalgeschützte „Weiße Mühle“ in ihrer heutigen Form mit Gaststätte und mit der angrenzenden Mehrzweckhalle eingeweiht werden. Ein Mühlstein in der Grünanlage vor der Gaststätte und der Name selbst erinnern an die einstmals dort vorhandenen Mehlmühle.
Der Weg zurück zum Parkplatz führt durch die Lengfelder Straße und Untere Ritterstraße
Richtung Rathaus.
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Ag21-Wirtschaft/Verkehr: P. Brümmer, M. Conrad, W. Neckermann, K. Pfaffendorf, B. Strümper, G. Wolz-Curtaz, Februar 2005
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