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Solarpark

27.11.2014


Energie und Kosten sparen
Konzept soll der Gemeinde als

Planungsinstrument dienen

Wer Energie spart, schont die Umwelt — und den Geldbeutel gleich mit dazu. Das gilt für private Haushalte genauso wie für Kommunen. Die Gemeinde Estenfeld hatte vor einigen Monaten ein Energiekonzept in Auftrag gegeben, das vom Amt für Ländliche Entwicklung gefördert wird. Auf diese Weise wollte sie herausfinden, wo im Ort die größten Einsparpotenziale bestehen und wo sich konkret ansetzen lässt. Den Abschlussbericht stellte jetzt Andrea Henneberger vom Ingenieurbüro Roos Geo Consult (Würzburg) vor.
Das Erfreuliche vorneweg: In Estenfeld hat sich in den vergangenen Jahren schon sehr viel im Bereich der erneuerbaren Energien getan. So gibt es bereits 189 Solarthermiekollektoren, 95 Photovoltaikanlagen auf Dächern und eine auf freier Fläche sowie 60 Erdwärmesonden. Das hat eine Umfrage im Mitteilungsblatt der Gemeinde ergeben.
Um zu veranschaulichen, wie sich das Umweltbewusstsein der Menschen verändert hat, lohnt sich ein Blick auf die Entwicklung bei den Photovoltaikanlagen: Im Jahr 2003 lag die maximale Leistung aller Solarmodule in Estenfeld bei gerade mal 45 Kilowatt Peak (kWp) — mittlerweile sind so viele Module hinzugekommen, dass die Spitzenleistung insgesamt 1798 kWp beträgt.
Das Potenzial sei allerdings längst nicht ausgeschöpft, sagte Henneberger bei der Präsentation. Im gesamten Dorf stünden noch etwa 120000 Quadratmeter an Dachflächen zur Verfügung, die für Solaranlagen nutzbar wären. Die Hälfte der Flächen befindet sich auf privaten Wohngebäuden.
Auch in den Häusern selbst wäre durch eine energetische Sanierung (Dämmung, Isolierung usw.) viel möglich. Bei allen Gebäuden, die vor dem Jahr 2000 entstanden sind, liege der mögliche Einspareffekt zwischen 40 und 60 Prozent, rechnete Henneberger vor.
Bei den kommunalen Liegenschaften sieht sie ebenfalls noch jede Menge Spielraum zum Sparen. Insgesamt wurden in den Jahren 2012/13 410000 Kilowattstunden (kWh) Strom und 1,1 Millionen kWh Gas verbraucht. Spitzenreiter sind die Schule, das Rathaus, die Weiße Mühle und das Pumpwerk in Mühlhausen. Am Beispiel der Schule schilderte Henneberger, dass der Energieverbrauch auch ohne horrende Kosten gesenkt werden könne.
Windräder können im gesamten Bereich der Gemarkung Estenfeld nicht betrieben werden. Das hängt mit der so genannten 10 H-Regelung zusammen, die der bayerische Landtag kürzlich beschlossen hat. Das bedeutet: Der Abstand eines Windrads zur Wohnbebauung muss das Zehnfache der Höhe dieses Windrads betragen — bei den heute üblichen Windrädern mit 200 Metern Höhe also zwei Kilometer.
Henneberger sprach noch zwei weitere Punkte an. Ein Nahwärmeversorgungsnetz kann nach Berechnungen des Ingenieurbüros zurzeit nicht wirtschaftlich betrieben werden. Und zur Wärmegewinnung aus dem Abwasserkanal lassen sich nur dann verlässliche Angaben machen, wenn man die Kosten dafür objektbezogen berechnet.
Als nächster Schritt wird das Energiekonzept dem Gemeinderat vorgelegt. Sollte es dort beschlossen werden, könnten die denkbaren Maßnahmen detaillierter ausgearbeitet werden. Übrigens: Das Konzept dient der Gemeinde als Planungsinstrument, für die einzelnen Haushalte ist es nicht bindend.

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Schnelles Internet - Markterkundung


Die Gemeinde Estenfeld hat die aktuelle Versorgung mit Breitbanddiensten im Download und Upload anhand öffentlich zugänglicher Quellen erfasst und ein vorläufiges Ausbaugebiet festgelegt, in dem Bedarf für den Ausbau eines Netzes der nächsten Generation (NGA-Netze) besteht.


Wie sich die Breitbandversorgung in Estenfeld und Mühlhausen derzeit darstellt, sehen Sie auf dem Lageplan und der tabellarischen Übersicht.


Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat die Gemeinde Estenfeld gemäß Nr. 4.3 BbR zu ermitteln, ob private Investoren einen eigenwirtschaftlichen flächendeckenden Ausbau eines NGA-Netzes im vorläufigen Ausbaugebiet vorsehen. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann die Gemeinde ein Auswahlverfahren zur Bestimmung eines dann geförderten Anbieters durchführen.


Alles Wissenswerte zum Markterkundungsverfahren finden Sie hier.


Informationen zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Ulrike Lang, Tel.: (09305) 888-21, E-Mail: u.lang@vgem-estenfeld.bayern.de

Stellenausschreibung

Die Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld schreibt zum

1. September 2015 einen Ausbildungsplatz für die Ausbildung zur/m Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Kommunalverwaltung aus.


Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung

Die Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld (drei Mitgliedsgemeinden) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Vorzimmerkraft

für die Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Estenfeld (4859 Einwohner)
und die Erste Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft (7335 Einwohner).

Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.

Letzte Änderung: 26.11.2014 21:24 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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