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Aktuelles aus Estenfeld


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„Gut, funktionell und zukunftsweisend“
Neues Feuerwehrhaus wurde offiziell eingeweiht — Umzug nach 43 Jahren

116 Einsätze hatte die Estenfelder Feuerwehr 2016, in diesem Jahr waren es bislang 91 — und es werden sicher noch einige hinzukommen. Die Zahlen zeigen: Die Feuerwehr wird dringender gebraucht denn je. Es war höchste Zeit, dass sie eine Unterkunft bekommt, die den gewachsenen technischen Anforderungen entspricht. Seit dem 7. Oktober hat sie diese endlich: das neue Feuerwehrhaus an der Würzburger Straße.

Mit einem Festakt wurde das Gebäude an diesem Tag gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. Rund 400 Gäste waren gekommen, um dies mitzuerleben. Die meisten von ihnen waren zuvor vom alten zum neuen Feuerwehrhaus marschiert, musikalisch begleitet vom Spielmannszug. Mit dabei waren zahlreiche Ehrengäste sowie Mitglieder benachbarter und befreundeter Wehren.
Bürgermeisterin Rosi Schraud sprach in ihrer Rede von einem „großen und wichtigen Tag für die gesamte Gemeinde“. Von dem Neubau profitierten nicht nur die Mitglieder der Feuerwehr, sondern alle Bürger, für deren Sicherheit nun noch besser gesorgt sei. Schon viele Gemeinderäte hätten sich mit dem Projekt eines neuen Feuerwehrhauses befasst — früher habe jedoch entweder das Geld gefehlt oder eine klare Vorstellung, wie die bestmögliche Variante aussehen könnte, sagte Schraud. Heute könne sie zufrieden feststellen, „dass wir das Optimum für die Estenfelder Wehr erreicht haben“. Allen voran sei dies das Verdienst der Feuerwehr selbst, die alles für ihr neues Gebäude getan habe — von der Planung bis zum Umzug. Den Kameraden wünschte Schraud, dass sie sich schnell mit dem Haus vertraut machen und allzeit unfallfrei bleiben.
Rund 2,3 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, etwa 330 000 Euro davon wurden staatlich bezuschusst. Schraud betonte, dass die ursprüngliche Kostenschätzung eingehalten werden konnte. „Das kommt bei öffentlichen Bauten recht selten vor“, sagte sie. 36 Projektbeteiligte haben an der Umsetzung mitgewirkt — ihnen allen dankte die Bürgermeisterin für ihre Mühen.
Die Erleichterung, dass das Gröbste nun geschafft ist, stand Kommandant Konrad Hasch ins Gesicht geschrieben. Hinter ihm und der ganzen Mannschaft liegen arbeitsreiche Wochen und Monate, in denen sich manch einer fast bis zur Selbstaufgabe eingebracht hat. Wie viel Eigenleistung der Feuerwehr in dem Gebäude steckt? Hasch konnte keine konkrete Zahl nennen. „Nach 2000 Stunden habe ich aufgehört zu zählen“, sagte er und dankte allen, die mitgeholfen haben. Ganz besonders stellte Hasch das Engagement des Zweiten Kommandanten Julian Koppenhöhl und des Ehrenkommandanten Alfred Herrmann heraus, die ihn im „Planungsteam“ unterstützt haben. Die Grundrisszeichnung, die sie ganz am Anfang vorgelegt hatten, sei am Ende „beinahe 1:1 umgesetzt“ worden. Hasch machte deutlich, dass eine Sanierung des alten Feuerwehrhauses — 43 Jahre nach dessen Errichtung — „technisch schier nicht machbar gewesen wäre“. Was die Bürger bräuchten, sei ein modernes Gebäude, in dem ihr Schutz „adäquat gewährleistet“ sei — und das haben sie jetzt.
Das sah Landrat Eberhard Nuß genauso: „Gut, funktionell und zukunftsweisend“ — diese Adjektive fielen ihm zum neuen Feuerwehrhaus ein. Für Nuß schloss sich mit der Übergabe des Gebäudes ein Kreis: Er war dabei, als 2014 der erste Baustein übergeben wurde, beim Spatenstich im September 2016 auch — und jetzt zur Fertigstellung ebenso. Nuß sagte, helfen wollen alleine genüge nicht — man müsse auch richtig helfen können. In Estenfeld sei dies nun besser möglich als je zuvor.
Kreisbrandrat Michael Reitzenstein beglückwünschte die Feuerwehr zu ihrem neuen Domizil. Er sagte, er hoffe, dass sich die Aktiven dort schnell zu Hause fühlen. Angesichts des immensen Aufwands, den sie bereits betrieben haben, dauere der Prozess des Einlebens aber gewiss nicht lange, war Reitzenstein sicher.
Gottes Segen für das neue Feuerwehrhaus erbaten der katholische Pfarrer Joachim Bayer und sein evangelischer Amtsbruder Frank Hofmann-Kasang. Sie beteten dafür, dass alle Estenfelder Feuerwehrleute „gesund an Leib und Seele“ von ihren Einsätzen zurückkehren. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ — diesen Spruch riefen die beiden allen Aktiven in Erinnerung. „Wer der Feuerwehr dient, der dient auch Gott.“ Zum Schluss überreichte Hofmann-Kasang ein kleines Kreuz aus Messing an Kommandant Hasch.
Dies war bei weitem nicht das einzige Geschenk, das die Estenfelder Feuerwehr an diesem Tag bekam. Auch die Patenwehren aus Lengfeld und Hetzwege (Niedersachsen) sowie die Ortsteilfeuerwehr aus Mühlhausen hatten sich Originelles einfallen lassen. Die Schlüsselübergabe war ebenfalls mit einer amüsanten Idee verbunden: Architekt Martin Dold, der das Feuerwehrhaus mit seinem Büro geplant hat, hatte den Schlüssel in einem Kuchen versteckt, der aussah wie ein Miniatur-Feuerwehrauto.

Als das symbolische Band zur Eröffnung durchschnitten war, war der offizielle Teil des Nachmittags vorüber. Nun konnten die Gäste einen Rundgang durch das Gebäude machen. Danach gab es noch die Gelegenheit, sich Kaffee und Kuchen oder Bratwürste schmecken zu lassen und dazu nette Gespräche zu führen. Noch war in der Fahrzeughalle Platz.


Im Bild: (von links) Ehrenkommandant Alfred Herrmann, Zweiter Kommandant Julian Koppenhöhl, Erster Kommandant Konrad Hasch, Bürgermeisterin Rosi Schraud und Architekt Martin Dold bei der Schlüsselübergabe.

Ergebnisse der Bundestagswahl


ErststimmenZweitstimmen


Wahlbeteiligung: 86,39 Prozent

Wahlberechtigte: 4072

Wähler: 3518

Ungültige Erststimmen: 34

Gültige Erststimmen: 3484

Ungültige Zweitstimmen: 28

Gültige Zweitstimmen: 3490


Erststimmen nach Wahlvorschlag:

1. Lehrieder, Paul (CSU): 1663 Erststimmen (47,73 Prozent)

2. Linsenbreder, Eva-Maria (SPD): 666 Erststimmen (19,12 Prozent)

3. Heilig, Martin (Grüne): 410 Erststimmen (11,77 Prozent)

4. Dr. Ullmann, Andrew (FDP): 256 Erststimmen (7,35 Prozent)

5. Thiel, Thomas (AfD): 247 Erststimmen (7,09 Prozent)

6. Barrientos-Krauss, Simone (Die Linke): 140 Erststimmen (4,02 Prozent)

9. Binder, Raimund (ÖDP): 49 Erststimmen (1,41 Prozent)

19. Kübert, Andrea (Die Partei): 53 Erststimmen (1,52 Prozent)


Zweitstimmen nach Wahlvorschlag:

1. CSU: 1482 Zweitstimmen (42,46 Prozent)

2. SPD: 663 Zweitstimmen (19,00 Prozent)

3. Grüne: 380 Zweitstimmen (10,89 Prozent)

4. FDP: 343 Zweitstimmen (9,83 Prozent)

5. AfD: 273 Zweitstimmen (7,82 Prozent)

6. Die Linke: 178 Zweitstimmen (5,10 Prozent)

7. Freie Wähler: 55 Zweitstimmen (1,58 Prozent)

8. Piraten: 8 Zweitstimmen (0,23 Prozent)

9. ÖDP: 20 Zweitstimmen (0,57 Prozent)

10. BP: 5 Zweitstimmen (0,14 Prozent)

11. NPD: 9 Zweitstimmen (0,26 Prozent)

12. Tierschutzpartei: 26 Zweitstimmen (0,74 Prozent)

13. MLPD: 1 Zweitstimme (0,03 Prozent)

14. BüSo: 0 Zweitstimmen (0,00 Prozent)

15. BGE: 3 Zweitstimmen (0,09 Prozent)

16. DiB: 5 Zweitstimmen (0,14 Prozent)

17. DKP: 0 Zweitstimmen (0,00 Prozent)

18. DM: 9 Zweitstimmen (0,26 Prozent)

19. Die Partei: 21 Zweitstimmen (0,60 Prozent)

20. Gesundheitsforschung: 4 Zweitstimmen (0,11 Prozent)

21. V-Partei³: 5 Zweitstimmen (0,14 Prozent)

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Letzte Änderung: 11.10.2017 12:58 Uhr

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Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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