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Kleintierzüchter

Gaststätte „Hasenkühli“ wiedereröffnet

Kleintierzüchter haben ihr Vereinsheim saniert - Arbeiten dauerten neun Monate


Das Vereinslokal „Hasenkühli“ des Estenfelder Kleintierzuchtvereins ist am Freitag wiedereröffnet worden. Die Gaststätte war zuletzt rund drei Jahre leergestanden, bis das Vereinsmitglied Goverdhan Gopal für sich die Chance gekommen sah, sich beruflich zu verändern. Die Familie Gopal bietet neben fränkischen Spezialitäten auch italienische und indische Speisen an. Alle Gerichte werden frisch und mit regionalen Erzeugnissen für die Gäste zubereitet.
Der Eröffnung gingen umfassende Renovierungsarbeiten in der Wirtschaft voraus. Die Küche wurde vergrößert, ein Pizzabackofen eingebaut, Fliesen wurden neu verlegt und die Wände gestrichen. Außerdem wurde das Kühlhaus erneuert und der Sanitärbereich um eine Personaltoilette ergänzt, so wie dies das Landratsamt in seinen Auflagen vorgeschrieben hatte.
Im Außenbereich hat sich ebenfalls einiges verändert: Der Hof wurde neu gepflastert und teilweise eingeebnet, damit für die Barrierefreiheit gesorgt ist — auch das war eine behördliche Auflage gewesen. Das Gebäude bekam einen frischen Anstrich sowie ein neues Dach und neue Fenster.
Insgesamt haben Mitglieder des Vereins neun Monate an der Sanierung gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von den Firmen Boje Haustechnik (Dipbach) und Elektro Page (Euerfeld). Über 40 000 Euro wurden für die gesamten Maßnahmen aufgewendet — das ist viel Geld für einen Verein. Den Kleintierzüchtern kam daher eine Entscheidung der Gemeinde Estenfeld sehr gelegen. Sie sicherte zu, 20 Prozent von der gesamten Rechnungssumme zu übernehmen, maximal 10 000 Euro.
Zur Einweihung der neuen Vereinsgaststätte kamen am Freitag zahlreiche Gäste sowie eine Abordnung des Gemeinderats, angeführt von Bürgermeisterin Rosi Schraud.

Das Lokal hat Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 15 bis 23 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 22 Uhr. Dienstag ist Ruhetag. Die Familie Gopal bietet auch einen Lieferservice an, telefonisch erreichbar ist sie unter (09305) 9891975.


Im Bild (von links): der 1. Kassier des Kleintierzuchtvereins, Karl-Heinz Meyer, der Sohn des Wirtes, Deepak Gopal, Wirt Goverdhan Gopal, dessen Frau, Bürgermeisterin Rosi Schraud und der zweite Sohn des Wirtes, Dinesh Gopal.

Foto: Heiko Meyer

Bürgerbefragung Mühlhausen

Mühlhäuser Bürger lehnen Windräder ab


Das war eindeutig: Die Mühlhäuser haben bei einer Bürgerbefragung am Sonntag die Errichtung von Windkraftanlagen auf der Sondergebietsfläche ohne die Anwendung der 10-H-Regelung abgelehnt. 172 Menschen gaben zwischen 9 und 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus ihre Stimme ab, davon waren 154 gegen Windräder und lediglich 18 dafür. Stimmberechtigt waren alle Mühlhäuser Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren, also 315 Einwohner. Die Beteiligung lag somit bei 54,6 Prozent. Das Sondergebiet, das im Flächennutzungsplan als Konzentrationsfläche für Windräder ausgewiesen ist, wurde bereits von der Gemeinde Estenfeld aufgehoben. Damit gilt die 10-H-Regelung in Mühlhausen. Die Bürger haben die Entscheidung der Gemeinde also nachträglich bekräftigt. Unser Bild zeigt die drei Mühlhäuser Gemeinderäte Rainer Galm, Silke Scheller und Verena Füller (von links) bei der Auszählung.

Aus dem Gemeinderat


Kartause: Verhandlungen werden

nicht ausgesetzt

SPD und UWG setzen Antrag von

zwei CSU-Gemeinderäten ab

Zwischen der Gemeinde Estenfeld und der Familie, der der hintere Teil der Kartause gehört, gibt es noch immer keine Einigung. Am 19. Mai hatte der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, der Familie ein Kaufangebot in Höhe von 810 000 Euro zu unterbreiten. Diese Summe hatte die Familie in Verhandlungen gefordert — es deutete also vieles darauf hin, dass ein Vertragsabschluss nicht mehr weit entfernt sein würde. Doch als am 1. Juli ein Besprechungstermin zwischen dem Gemeinderat und der Familie stattfinden sollte, sagte diese ihn kurzfristig ab.

Unmittelbar vor diesem Termin war bekannt geworden, dass ein Mitglied der Familie die Gemeinderatsmitglieder Albin Wolz und Matthias Pfister (beide CSU) der Verleumdung beschuldigt. Der Vorwurf: Wolz und Pfister sollen in der Sitzung am

19. Mai gesagt haben, die Familie hätte die Gemeinde bei den Kaufverhandlungen „erpresst“.

Diese Behauptung wiesen die beiden Gemeinderäte in der Sitzung am 14. Juli „aufs Äußerste“ zurück. Wolz stellte klar: „Wir haben diese Verleumdung nicht begangen.“ Pfister fügte hinzu, es handele sich hier um eine „Unterstellung“, die „nicht haltbar“ sei. Dies habe auch der Großteil der Gemeinderatsmitglieder schriftlich bestätigt. Pfister stellte die Frage in den Raum, wie man angesichts derartiger Anschuldigungen eine „vertrauensvolle Verhandlungsbasis“ schaffen wolle. Wolz erklärte, er und Pfister stellten deshalb den Antrag, die Kaufverhandlungen zur Kartause vorläufig auszusetzen — und zwar so lange, bis die Beschuldigung der Verleumdung „zurückgenommen oder entschieden“ ist. „Wir werden hier nämlich nicht als Privatpersonen, sondern als Gemeinderäte beschuldigt“, sagte Wolz.

Das sah die SPD-Fraktion anders. Günther Grimm sagte, „es geht bei dem Vorwurf der Verleumdung nicht um eine Klage gegen die Gemeinde, es geht auch nicht um eine Klage gegen den Gemeinderat als Gremium und es geht auch nicht um eine Klage gegen einen Gemeinderatsbeschluss“. Vielmehr handele es sich „um Anschuldigungen einer Privatperson gegen einzelne Mitglieder des Gemeinderats, also um eine Privatangelegenheit, die auf der Tagesordnung des Gemeinderats nichts zu suchen hat“. Weiter erklärte Grimm: „Entweder wird durch diesen Antrag das Gemeinderatsgremium instrumentalisiert, um in einem privaten Rechtsstreit Druck auf Dritte auszuüben, oder der Antrag ist der Versuch, den rechtmäßig und demokratisch zustande gekommenen Beschluss, die Kartause zu kaufen, zu torpedieren. Beides ist — vorsichtig ausgedrückt — nicht akzeptabel.“

Die SPD-Fraktion beantragte, den Antrag von Wolz und Pfister von der Tagesordnung zu streichen. Das geschah dann auch, denn SPD und UWG stimmten geschlossen für eine Absetzung des Punktes, die CSU war dagegen. Das Ergebnis lautete 9:8.


Von A wie Arbeitsmarkt

bis Z wie Zusammenleben

ILEK: Gemeinden wollen ihre Kräfte bündeln —

Bürger können mitmachen

Die ländlichen Gegenden als Lebens-, Arbeits-, Freizeit- und Naturraum weiterzuentwickeln — dieses Ziel verfolgt das ILEK. Die Abkürzung steht für Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept. Dessen Sinn und Zweck ist es, dass mehrere Kommunen in einer Art Symbiose zusammenarbeiten. Sie bündeln Ressourcen und nutzen vorhandene Potenziale, um sich selbst und die ganze Region zu stärken.

Estenfeld gehört seit 17. April einer solchen Allianz an. Ihr Name: „Würzburger Norden“. Dazu gehören auch Bergtheim, Eisenheim, Güntersleben, Hausen, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim, Rimpar und Unterpleichfeld.

Bei der Umsetzung der gemeindeübergreifenden Kooperation werden die beteiligten Kommunen vom Büro Lilienbecker (Sulzdorf an der Lederhecke/Rhön-Grabfeld) unterstützt. Jens und Ulrike Lilienbecker stellten dem Estenfelder Gemeinderat in der Sitzung am 14. Juli kurz vor, in welchen Bereichen ein solches Miteinander denkbar sei. Das Spektrum ist groß — von A wie Arbeitsmarkt bis Z wie Zusammenleben.

Ein wichtiges Element des ILEK ist die Beteiligung der Bürger. Nach den Sommerferien wird es eine öffentliche Auftaktveranstaltung mit einer Busexkursion durch alle Orte geben. Außerdem sind Diskussionsveranstaltungen in jeder Gemeinde und darauf aufbauend regionale Themen- und Projektworkshops geplant.

Die Termine sind im Internet unter www.wuerzburger-norden.de zu finden. Dort kann man sich auch für den Newsletter http://eepurl.com/bqpiFP anmelden. So bleibt man immer auf dem Laufenden und bekommt alle Einladungen, Protokolle und Informationen automatisch zugeschickt.

Bei Fragen steht das begleitende Büro Lilienbecker, Tel.: (0 97 63) 9 30 04 90, E-Mail: info@lilienbecker.de, zur Verfügung.


Willkommen in Estenfeld!

Mittelschüler entwerfen Begrüßungsschilder

für Ortseingänge

Die Mittelschule wird Willkommensschilder für die Ortseingänge von Estenfeld gestalten. Voraussichtlich im November werden Jugendliche der 9. und 10. Klasse mit der konkreten Projektarbeit beginnen, sagte Schulleiter Matthias Schranner in der Sitzung des Gemeinderats am 14. Juli. Angedacht sei, eine Art Wettbewerb zu veranstalten. In der Jury könnten nicht nur Lehrer, sondern auch Mitglieder des Gemeinderats vertreten sein, schlug Schranner vor. Denn aus dessen Reihen war die Idee mit den Schildern vor einigen Monaten gekommen. Die Jury würde dann die zwei schönsten Modelle küren: Das eine könnte am Ortseingang von Würzburg kommend aufgestellt werden, das andere am Ortseingang von Kürnach kommend. „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Autofahrern ein Schmunzeln zu entlocken“, sagte Schranner. Als Folgeprojekt kann sich Schranner vorstellen, die Schüler auch Ortsausgangsschilder entwerfen zu lassen. Ein winkendes Kind, das zum Abschied freundlich lächelnd grüßt, könnte den Einheimischen ein positives Gefühl mit auf den Weg geben und bei Auswärtigen mit dazu beitragen, dass sie Estenfeld in guter Erinnerung behalten.


Bustransfer zum Kindergarten wird teurer

Die Firma Burlein und Sohn (Abtswind) wird auch im Kindergartenjahr 2015/16 die Beförderung der Kindergartenkinder von Mühlhausen nach Estenfeld und zurück übernehmen. Diesen Auftrag vergab der Gemeinderat in seiner Sitzung am 14. Juli einstimmig (17:0). Der Transfer wird allerdings teurer: Der Preis steigt von 28 Euro pro Fahrtag (Früh- und Mittagstour) auf 32 Euro. Die Mittagstour wird künftig um 14 Uhr gefahren, also eine Stunde später als bisher. Die Buchungszeit der vier Mühlhäuser Kinder, die in diesem Jahr den Kindergarten St. Elisabeth besuchen, geht aber ohnehin so lange. Im Jahr 2016 kommen drei Kinder aus Mühlhausen hinzu.


An den Linden“: Gemeinde verkauft Wegstück

Die Gemeinde Estenfeld wird ein Wegstück im Baugebiet „An den Linden“ veräußern, damit es von einem der beiden Grundstücksnachbarn genutzt werden kann. Eine entsprechende Anfrage der Firma MIB, die das Gebiet entwickelt und erschlossen hatte, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 14. Juli positiv beschieden (17:0). Der Weg, der nicht befestigt und wegen seiner Neigung auch schwer begehbar ist, führt zu den oberhalb liegenden Wiesen der Willi Korbacher GmbH. Aus Sicht der Gemeinderäte erfüllt er derzeit keinen wirklichen Nutzen, sondern bedarf nur des Unterhalts. Eines war dem Gremium dennoch wichtig: Die Gemeinde soll sich beim Vertragsabschluss die Grunddienstbarkeit für das Leitungsrecht eintragen lassen. Sollten neue Leitungen für Strom, Gas und Wasser verlegt werden müssen, hätte sie das Anrecht, über das fremde Grundstück zu verfügen.


Wer zieht ins alte Feuerwehrhaus?

Die Estenfelder Feuerwehr ist noch gar nicht ausgezogen, da gibt es schon Interessenten an ihrem Domizil in der St.-Mauritius-Straße. In der Gemeinderatssitzung am 14. Juli sagte Bürgermeisterin Rosi Schraud, sowohl die Johanniter-Unfall-Hilfe als auch die Estenfelder Malteser hätten angefragt, ob sie die Räume unter der Schulturnhalle nach dem Neubau des Feuerwehrhauses am Tegut-Markt nutzen könnten. Die Johanniter brauchen Platz für sieben Fahrzeuge. Die Malteser bringen vier ihrer Fahrzeuge nicht unter, sie stehen entweder in der Kartause oder im Freien. Eine Entscheidung, wer das alte Feuerwehrgerätehaus künftig für sich beanspruchen kann, ist noch nicht gefallen.

Notebook



Schnelles Internet


Auswahlverfahren

Auswahlverfahren — zweistufig — zur Bestimmung eines Netzbetreibers für den Aus- bzw. Aufbau eines NGA-Netzes im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie - BbR)


Die Gemeinde Estenfeld führt zur Auswahl eines Netzbetreibers, der mit einem öffentlichen Zuschuss den Aufbau und Betrieb eines NGA-Netzes realisieren kann, ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Auswahlverfahren aufgrund förderrechtlicher Vorgaben gemäß Nr. 5 der Breitbandrichtlinie — BbR — (herunterladbar unter www.schnelles-internet.bayern.de) durch. Eine förmliche Ausschreibungspflicht aufgrund Vergaberechts besteht nicht, so dass auch der Rechtsweg zu den Vergabekammern nicht eröffnet ist.

Die Bewerber haben Gelegenheit, bis zum 17.07.2015 einen Teilnahmeantrag abzugeben.


Darstellung des Ausbaugebiets

Übersicht Ausbaugebiet

Bekanntmachung

Geforderte Bandbreiten


Markterkundung

Die Gemeinde Estenfeld hat die aktuelle Versorgung mit Breitbanddiensten im Download und Upload anhand öffentlich zugänglicher Quellen erfasst und ein vorläufiges Ausbaugebiet festgelegt, in dem Bedarf für den Ausbau eines Netzes der nächsten Generation (NGA-Netze) besteht.


Wie sich die Breitbandversorgung in Estenfeld und Mühlhausen derzeit darstellt, sehen Sie auf dem Lageplan und der tabellarischen Übersicht.


Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat die Gemeinde Estenfeld gemäß Nr. 4.3 BbR zu ermitteln, ob private Investoren einen eigenwirtschaftlichen flächendeckenden Ausbau eines NGA-Netzes im vorläufigen Ausbaugebiet vorsehen. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann die Gemeinde ein Auswahlverfahren zur Bestimmung eines dann geförderten Anbieters durchführen.


Alles Wissenswerte zum Markterkundungsverfahren finden Sie hier.


Ergebnis des Markterkundungsverfahrens

Ergebnis

Darstellung nach der Markterkundung


Informationen zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Ulrike Lang, Tel.: (09305) 888-21, E-Mail: u.lang@vgem-estenfeld.bayern.de

Weiße Mühle

Mühlenhoffest


Das Mühlenteam lädt zum großen Mühlenhoffest am Freitag, 31. Juli, ab 16 Uhr ein. Es gibt Livemusik mit den Bands Francis Unique und Wolfsons. Für das kulinarische Wohl ist gesorgt.

Ferienspielplatz 2015


Der Ferienspielplatz in Estenfeld findet in diesem Jahr an folgenden Tagen statt:


Montag, 3. August, bis Freitag, 7. August,

und von

Montag, 10. August, bis Freitag, 14. August.


Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren sind herzlich willkommen!


Den Elternbrief zum diesjährigen Ferienspielplatz finden Sie hier.

Waschmaschine

Härtegrad des Estenfelder Wassers


Immer wieder rufen Bürger bei der Gemeinde an, weil sie den Härtegrad des Estenfelder Wassers wissen wollen - zum Beispiel dann, wenn sie eine Waschmaschine kaufen möchten. Aus diesem Grund veröffentlichen wir hier die aktuellen Werte:


Gesamthärte  °dH      45,3

                    mmol/l   8,1

 

Letzte Änderung: 22.07.2015 17:43 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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