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Haushalt Estenfeld

Aktuelles aus dem Gemeinderat


Weiter auf Konsolidierungskurs
Gemeinderat verabschiedet Haushalt 2015 einstimmig

Die Gemeinde Estenfeld bleibt finanziell weiter auf Konsolidierungskurs. Im Haushalt für 2015 ist ein Schuldenabbau von 2,8 Millionen Euro vorgesehen. Der Schuldenstand wird damit Ende des Jahres voraussichtlich noch 3,9 Millionen Euro betragen – das sind fast acht Millionen Euro weniger als noch vor zwei Jahren.
Die hohe Verschuldung von 2013 hing damit zusammen, dass die Gemeinde damals Flächen für das Baugebiet „Triebweg III“ und das Gewerbegebiet an der A 7 aufgekauft und erschlossen hat. Eben jene Grundstücke hat die Gemeinde inzwischen an Häuslebauer und Firmen verkauft – und deshalb sieht ihre finanzielle Situation nun wieder viel besser aus.
Für die Estenfelder Bürger hat diese überaus positive Entwicklung natürlich auch Auswirkungen. Die Pro-Kopf-Verschuldung, die vor zwei Jahren noch 2441 Euro betrug, wird zum Ende dieses Jahres bei nur noch 809 Euro liegen. Das ist zwar immer noch höher als der Landesdurchschnitt von 689 Euro, aber die Tendenz zeigt eindeutig in die richtige Richtung.
Das nächste Erfreuliche: Um die anstehenden Vorhaben und Aufgaben zu finanzieren, muss die Gemeinde keine neuen Kredite aufnehmen. Dies ist möglich, weil es im vorherigen Jahr hohe Ausgabenreste gab, die in die Rücklagen geflossen sind. Von dort wurden sie heuer als Stärkungsmittel in den Haushalt eingebracht.
Der Gesamthaushalt hat 2015 ein Volumen von 17,1 Millionen Euro. Dabei entfallen auf den Verwaltungshaushalt 11,2 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 5,9 Millionen Euro. Zur Erklärung: Im Verwaltungshaushalt werden die laufenden Einnahmen und Ausgaben für ständige Aufgaben der Gemeinde veranschlagt. Aus dem Vermögenshaushalt werden Investitionen getätigt.
Der Überschuss des Verwaltungshaushaltes wird dem Vermögenshaushalt zugeführt, um Projekte aus eigener Finanzkraft stemmen zu können. Im Falle von Estenfeld werden hier 1,5 Millionen Euro “transferiert”.
Das gesamte Zahlenwerk wurde den Gemeinderäten in einer Sondersitzung am Montag von Kämmerer Frank Fiebig erläutert. Nachdem die drei Fraktionssprecher Albin Wolz (CSU), Günther Grimm (SPD) und Jens Dietzsch (UWG) ihre Stellungnahmen dazu abgegeben hatten, wurde abgestimmt. Das Ergebnis: Mit 16:0 Stimmen wurde der Haushalt 2015 in der vorgelegten Form genehmigt.

Den kompletten Erläuterungsbericht zum Haushaltsplan der Gemeinde lesen Sie hier.

Die Stellungnahmen der einzelnen Fraktionen finden Sie unter folgenden Links:

- CSU

- SPD
- UWG

Kartause: Gemeinde

lässt Wertgutachten erstellen
Das Interesse der Gemeinde, auch den hinteren Teil der Kartause zu erwerben, ist ungebrochen. Allerdings konnte sie sich mit den Besitzern noch nicht auf einen Kaufpreis einigen. Um Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen zu bringen, soll nun der Gutachterausschuss des Landratsamts Würzburg ein Wertgutachten erstellen. Dieses soll eine belastbare Zahl liefern, was der fragliche Teil der Kartause wert ist. Den Antrag hatte die CSU-Fraktion am Montag in einer Sondersitzung des Gemeinderats zum Haushalt gestellt, der Beschluss dazu fiel einstimmig (16:0).
Die CSU-Fraktion beantragte ebenfalls, mittels eines Nachtragshaushalts den Kauf des Wirtschaftshofs der Kartause durchzuführen - für den Fall, dass man sich bereits in diesem Jahr mit den Besitzern einigen sollte.
Die SPD-Fraktion hatte den Antrag gestellt, eine erste Rate von 400000 Euro in den Finanzplan 2016 aufzunehmen. Begründung: Die Gemeinde könne auf diesem Weg ein Zeichen setzen und unterstreichen, dass sie es mit ihrem Kaufinteresse weiter ernst meine.
Die Mehrheit der Räte lehnte den Antrag ab. Ihre Argumentation: Es sei sinnvoller, zunächst einmal das Ergebnis des Wertgutachtens abzuwarten, bevor mit irgendwelchen Zahlen hantiert werde, die wieder Raum für Spekulationen bieten und falsch verstanden werden könnten. Die Abstimmung endete denkbar knapp – mit 7:9 Stimmen.

1,6 Millionen Euro

für Feuerwehrhaus eingeplant
Um den Neubau des Feuerwehrhauses zu finanzieren, hält die Gemeinde insgesamt 1,6 Millionen Euro bereit. Im Haushalt 2015 ist eine Summe von 800000 Euro eingestellt, der gleiche Betrag ist für 2016 geplant. Diese Zahlen wurden in der Haushaltssondersitzung des Gemeinderats am Montag genannt.
Wie teuer das Gebäude tatsächlich wird, ist noch nicht klar. Derzeit führt ein Architekturbüro die alten Planungen weiter und arbeitet dabei auch das neue Raumprogramm ein, das unter Berücksichtigung der dringendsten Anliegen der Feuerwehr erstellt wurde. Erst danach wird es eine detaillierte Kostenschätzung geben. Das neue Feuerwehrhaus wird auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Nähe des Tegut-Marktes gebaut.

Schulsanierung: Haushaltsansatz

wird nicht erhöht
Die Grund- und die Mittelschule in Estenfeld müssen dringend energetisch saniert werden – daran lassen die Gemeinderäte keinen Zweifel. Dass deshalb aber der Haushaltsansatz noch im Jahr 2015 von 100000 auf 200000 Euro aufgestockt werden muss, erschien der Mehrheit der Räte nicht notwendig. In der Sondersitzung zum Haushalt am Montag hatte die SPD-Fraktion die Erhöhung beantragt, sie wollte diese mit den erwarteten Gewerbesteuer-Mehreinnahmen finanzieren.
Die Abstimmung über den Antrag endete mit 6:10. Die SPD-Gemeinderäte votierten geschlossen dafür, CSU und UWG waren dagegen. Ihrer Auffassung nach genügen die 100000 Euro im laufenden Haushalt, da in diesem Jahr wohl ohnehin keine größeren Maßnahmen in den Schulen begonnen werden können. Schließlich wurde bislang nicht einmal ein Planer beauftragt, da die mögliche Bezuschussung seitens der Regierung noch geprüft wird.
Dafür soll nun im kommenden Jahr mehr Geld für die Sanierung der beiden Gebäude aufgewendet werden.

Gemeinde unterstützt Kleintierzüchter
Mit 10000 Euro wird die Gemeinde die Kleintierzüchter bei der Sanierung ihres Vereinsheims unterstützen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sondersitzung zum Haushalt am Montag einstimmig. Mit dieser Summe kommt die Gemeinde dem Verein sehr entgegen, denn die Förderung ist sogar etwas höher als die sonst üblichen 20 Prozent. Die Kleintierzüchter haben bislang noch keine Zuschüsse von der Gemeinde beantragt und erhalten. Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist und die endgültigen Baukosten feststehen, müssen die Kleintierzüchter die Rechnungen bei der Gemeinde vorlegen. Nach dem Umbau soll übrigens auch der Gaststättenbetrieb wieder aufleben.

Ferienspielplatz



Ferienspielplatz 2015


Liebe Kinder, liebe Eltern!

Der Ferienspielplatz der Gemeinde Estenfeld beginnt in diesem Jahr am Montag, 03.08., und endet am Freitag, 14.08. - Wir freuen uns wieder auf eine rege Beteiligung, schöne Tage und viel Spaß!

Herzlich eingeladen sind alle Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren.
Leitung des Ferienspielplatzes

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht

Für den Ferienspielplatz vom Montag, 03.08., bis Freitag, 14.08., sucht die Gemeinde Estenfeld motivierte Betreuerinnen und Betreuer.

Jugendliche mit einem Mindestalter von 18 Jahren, die bereits erste pädagogische Erfahrungen mit Kindern gesammelt haben, melden sich bitte bis 30.04. mit einer Kurzbewerbung per E-Mail bei Kathrin Schuhmann.
Außerdem wird dieses Jahr aufgrund der hohen Nachfrage wieder eine Mittagsbetreuung angeboten. Hierfür wird ein/e zuverlässige/r Mitarbeiter/in für die Mittagszeit gesucht. Ein Mindestalter von 18 Jahren wäre wünschenswert.
Zusätzlich werden dieses Jahr engagierte Helfer gesucht, die die Betreuer unterstützen. Hierfür wird ein Mindestalter von 16 Jahren vorausgesetzt.
Bei angemessener Bezahlung bieten wir eine abwechslungsreiche Arbeit im Team und die Möglichkeit, eigene Kreativität umzusetzen.
Interessiert? Dann bewirb Dich: kathrin.schuhmann@gmx.de.
Für Fragen steht Kathrin Schuhmann gerne zur Verfügung.


Unser Bild entstand beim Ferienspaß im vergangenen Jahr.

Notebook



Schnelles Internet - Markterkundung


Die Gemeinde Estenfeld hat die aktuelle Versorgung mit Breitbanddiensten im Download und Upload anhand öffentlich zugänglicher Quellen erfasst und ein vorläufiges Ausbaugebiet festgelegt, in dem Bedarf für den Ausbau eines Netzes der nächsten Generation (NGA-Netze) besteht.


Wie sich die Breitbandversorgung in Estenfeld und Mühlhausen derzeit darstellt, sehen Sie auf dem Lageplan und der tabellarischen Übersicht.


Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat die Gemeinde Estenfeld gemäß Nr. 4.3 BbR zu ermitteln, ob private Investoren einen eigenwirtschaftlichen flächendeckenden Ausbau eines NGA-Netzes im vorläufigen Ausbaugebiet vorsehen. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann die Gemeinde ein Auswahlverfahren zur Bestimmung eines dann geförderten Anbieters durchführen.


Alles Wissenswerte zum Markterkundungsverfahren finden Sie hier.


Informationen zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Ulrike Lang, Tel.: (09305) 888-21, E-Mail: u.lang@vgem-estenfeld.bayern.de

 

Letzte Änderung: 27.03.2015 17:03 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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