Startseite & Aktuelles

Gedenktafel

Gedenktafel erinnert an Grundsteinlegung
Auftakt zum Jubiläum der alten St.-Mauritius-Kirche


Es war ein geschichtsträchtiges Datum für Estenfeld: Am Mittwochabend war es auf den Tag genau 400 Jahre her, dass der Grundstein zum Bau der alten St.-Mauritius-Kirche gelegt wurde. Zum Auftakt dieses Jubiläums fand in der Kirche ein Gottesdienst statt, der von den Pfarrern Joachim Bayer und Matthias Karwath gemeinsam zelebriert wurde.
Im Anschluss wurde an der Außenfassade der Kirche eine Gedenktafel enthüllt. Sie wurde vom ehemaligen Landtagsabgeordneten und Estenfelder Ehrenbürger Christian Will gestiftet und von Bildhauer Helmut Grimm (Kleinrinderfeld) geschaffen. Auf der Tafel sind symbolisch dargestellt der alte Kirchturm, das Wappen von Julius Echter, der im Zuge der Reformation den Neubau der Kirche angeordnet hat, und der Prior der Kartause als Vogteiherr. Daneben ist folgende Aufschrift zu lesen: „400 Jahre Grundsteinlegung — 22. April — 1615-2015“. Die Tafel wurde aus Udelfanger Sandstein gefertigt, der aus der Gegend um Trier stammt. Bildhauer Grimm hat etwa drei Wochen daran gearbeitet.
Bürgermeisterin Rosi Schraud hatte anlässlich des Kirchen-Jubiläums in der Estenfelder Dorfchronik geblättert. Wie darin zu lesen ist, war der Neubau seinerzeit notwendig, weil die bisherige Kirche zu klein geworden war. Viele Gläubige, vor allem Männer und Jugendliche, fanden drinnen keinen Platz mehr und trieben sich stattdessen auf dem Friedhof herum statt dem Gottesdienst beizuwohnen. Für den Bau einer größeren Kirche gab es auch einen Gemeinderatsbeschluss, der am 11. Januar 1615 gefasst wurde. „Das Zusammenwirken weltlicher und geistlicher Dorfherren war also schon zur damaligen Zeit segensreich für unsere Gemeinde“, sagte Schraud am Mittwoch in ihrer Rede.
Als dann am 22. April 1615 der Grundstein für die Kirche gelegt wurde, wurde das mit der ganzen Gemeinde gefeiert. Wie es in der Chronik heißt, gab es für die Verantwortlichen aus dem Rathaus zwei Eimer und vier Maß Wein, die geladenen und fremden Gäste bekamen 13 Maß. „Die Kind und das Weibervolk“ erhielten 16 Maß, dazu noch Brezen. Außerdem wurden für die Jugend vier Gulden, drei Pfund und sechs Pfennig an Geld ausgeworfen.
400 Jahre später gab es vor der Kirche auch wieder einen Umtrunk mit Gebäck — ja sogar goldene Taler wurden verteilt, allerdings waren diese aus Schokolade. Um die Bewirtung der Gäste kümmerte sich der Pfarrgemeinderat.


Unser Bild entstand bei der Enthüllung der Gedenktafel. Von links: Stifter Christian Will, Pfarrer Joachim Bayer, Bürgermeisterin Rosi Schraud und Bildhauer Helmut Grimm.

Aus dem Gemeinderat


Geplante Werbeanlage:

Gemeinde bleibt ihrer Linie treu
Im juristischen Streit um die geplante Werbeanlage auf dem Anwesen Würzburger Straße 33 rückt die Gemeinde Estenfeld nicht von ihrem Kurs ab. In seiner jüngsten Sitzung lehnte es der Gemeinderat einstimmig ab, im gewerblich geprägten Mischgebiet Werbeanlagen mit einer Größe von bis zu 4,5 Quadratmetern zuzulassen und die Satzung entsprechend zu ändern. Diesen Kompromissvorschlag hatte der juristische Beistand der Gemeinde, Rechtsanwalt Martin Schaut, angeregt. Seine Argumentation: Die Gemeinde hätte so bessere Karten, im Berufungsverfahren erfolgreich zu sein.
Zur Vorgeschichte: Der Bauausschuss des Gemeinderats hatte im Juni 2014 den Antrag einer Firma abgelehnt, die auf besagtem Anwesen eine 9,36 Quadratmeter große Werbeanlage aufstellen möchte. Sein Nein begründete das Gremium damit, dass die geplante Tafel der Satzung der Gemeinde widerspreche. Gegen diesen Beschluss hat die Firma geklagt – und im Februar 2015 vom Verwaltungsgericht Würzburg Recht bekommen. Die Gemeinde Estenfeld wiederum hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt.
Mit der Entscheidung, weiterhin generell keine Werbeanlagen in der Würzburger Straße zu genehmigen, geht der Gemeinderat natürlich ein gewisses Risiko ein. Denn sollte die Berufung scheitern, muss er hinnehmen, dass die Werbeanlage in der geplanten Größe aufgestellt wird - und nicht in abgespeckter Form. Andererseits wahrt die Gemeinde so ihre Chance, die Pläne doch noch komplett zu verhindern.

Hoegner-Straße: Bebauungsplan wird geändert
Es ist nur eine Formalie, doch die ist dringend nötig: Um die Wilhelm-Hoegner-Straße zur alten B 19 hin zügig öffnen zu können, wird der Estenfelder Gemeinderat den rechtskräftigen Bebauungsplan aus dem Jahr 1993 ändern. Das hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die neue Fassung sieht vor, den begrünten Bereich, der die beiden Straßen trennt, in den Plan zu integrieren. Eine solche Änderung war 1994 schon einmal vorgenommen worden – allerdings war der modifizierte Bebauungsplan nach einer Klage von Anwohnern von einem Gericht für nichtig erklärt worden. Die Begründung: Die Immissionsaspekte seien nicht ausreichend berücksichtigt worden. Damit der neuerliche Anlauf der Gemeinde nicht wieder nachträglich von der Justiz gekippt wird, soll nun ein Gutachten in Auftrag gegeben werden. Darin sollen die möglichen Auswirkungen (Verkehrslärm, Luftverunreinigung usw.) untersucht werden, mit denen die Anwohner durch die Öffnung der Wilhelm-Hoegner-Straße rechnen müssen. In seiner nächsten Sitzung am 19. Mai wird der Gemeinderat den Änderungsbeschluss treffen und die Planungs- bzw. Ingenieuraufträge vergeben. Um das Verfahren zu beschleunigen, soll geprüft werden, ob es in vereinfachter Form stattfinden kann.


Kürnacher Gewerbegebiet:

Estenfeld schreibt Verkehrssicherheit groß
Die Gemeinde Kürnach will auf ihrer Gemarkung weitere Gewerbebetriebe ansiedeln. Zu diesem Zweck hat der dortige Gemeinderat kürzlich die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gebiet "Wachtelberg III – Teilfläche West 2 (Unterer Kellermann)" beschlossen. Dieses befindet sich direkt an der Gemarkungsgrenze zu Estenfeld. Nun müssen nach und nach die Träger öffentlicher Belange beteiligt werden, einer davon ist die Gemeinde Estenfeld. In seiner jüngsten Sitzung nahm der Estenfelder Gemeinderat die Kürnacher Pläne zur Kenntnis. Zugleich gab er noch eine wichtige Anregung: Bei der Anbindung des Gewerbegebiets müsse unbedingt auf die Verkehrssicherheit und auf eine gute Einsehbarkeit geachtet werden - nicht dass es beim Abbiegen zu Unfällen kommt.

Neuer Schlepper für den Bauhof
Im nächsten Winter wird der Estenfelder Bauhof einen neuen Schlepper einsetzen: einen Fendt 313 Vario Allrad inklusive Streumaschine, Schneepflug und Containerpritsche. Alles in allem kostet dies 146000 Euro – „ein unschlagbarer Preis“, findet Bauhofleiter Jürgen Fottner. Der Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung der Anschaffung zu, da dafür ohnehin Geld im laufenden Haushalt eingestellt war. Der alte Schlepper ist bereits 33 Jahre alt, eine Reparatur wäre unwirtschaftlich.

Gemeinde übernimmt Versicherung
Der Estenfelder Feuerwehr ist unentgeltlich ein 5er BMW überlassen worden, der künftig als Kommandowagen bei Einsätzen genutzt wird. Die Teilkaskoversicherung (ohne Selbstbeteiligung) dafür kostet etwa 110 Euro pro Jahr. Diesen Betrag wird die Gemeinde übernehmen, sie kommt damit einer Bitte der Feuerwehr nach. Allerdings wird sie nicht finanziell einspringen, sollten Reparaturkosten anfallen oder ein Ersatz für das Auto benötigt werden. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

„Feldhamster-Monitoring“ geht weiter
Das Würzburger Planungsbüro Fabion wird das „Feldhamster-Monitoring“ auf Estenfelder Gemarkung fortführen. In seiner jüngsten Sitzung vergab der Gemeinderat den Folgeauftrag für rund 4730 Euro. Die geschützten Tiere lebten einst dort, wo sich jetzt das Gewerbegebiet an der A 7 befindet. Bevor mit dem Bau begonnen werden durfte, mussten gemäß einer EU-Richtlinie erst die Hamster gefangen und dann auf geeignete Ausgleichsflächen umgesiedelt werden. Außerdem muss nun regelmäßig kontrolliert werden, ob es den Tieren in ihrem neuen Lebensraum gut geht – und dazu braucht es das „Monitoring“.

Senioren wünschen nähere Ruhebank
Ein Anliegen, das Bewohner des Estenfelder Seniorenzentrums ihr gegenüber geäußert hatten, trug Gemeinderätin Ulrike Roth in der jüngsten Sitzung des Gremiums vor. Die Senioren hatten gefragt, ob die Gemeinde auf Höhe des Wasserspielplatzes eine Ruhebank aufstellen könnte. Die bestehende Bank am Schützenhaus sei recht weit entfernt, zu der Bank am Feuchtbiotop sei wegen der störenden Wurzeln schwer zu gelangen.

Steile Stelle am Bach birgt Gefahr
Auf dem schmalen Pfad, der vom Estenfelder Seniorenzentrum zum Sängerheim führt, gibt es eine Stelle, die den älteren Menschen Sorgen macht. Zweiter Bürgermeister Joachim Sadler brachte dies in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vor. Er sagte, es gehe dort relativ steil zum Bach hinunter. Sollte ein älterer Mensch hier stürzen, könnte das im Extremfall schlimme Folgen haben. Der anwesende Bauhofleiter Jürgen Fottner wurde deshalb darum gebeten, sich die Situation dort einmal anzusehen und dann zu entscheiden, was zu tun sei.

Notebook



Schnelles Internet - Markterkundung


Die Gemeinde Estenfeld hat die aktuelle Versorgung mit Breitbanddiensten im Download und Upload anhand öffentlich zugänglicher Quellen erfasst und ein vorläufiges Ausbaugebiet festgelegt, in dem Bedarf für den Ausbau eines Netzes der nächsten Generation (NGA-Netze) besteht.


Wie sich die Breitbandversorgung in Estenfeld und Mühlhausen derzeit darstellt, sehen Sie auf dem Lageplan und der tabellarischen Übersicht.


Bevor Fördermittel eingesetzt werden können, hat die Gemeinde Estenfeld gemäß Nr. 4.3 BbR zu ermitteln, ob private Investoren einen eigenwirtschaftlichen flächendeckenden Ausbau eines NGA-Netzes im vorläufigen Ausbaugebiet vorsehen. Erst wenn dies nicht der Fall ist, kann die Gemeinde ein Auswahlverfahren zur Bestimmung eines dann geförderten Anbieters durchführen.


Alles Wissenswerte zum Markterkundungsverfahren finden Sie hier.


Informationen zum Breitbandausbau erhalten Sie bei Ulrike Lang, Tel.: (09305) 888-21, E-Mail: u.lang@vgem-estenfeld.bayern.de

 

Letzte Änderung: 23.04.2015 22:37 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


weiterlesen...