Startseite & Aktuelles

Beachvolleyballfelder

22.10.2014


Zwei Felder am Beachvolleyballplatz
Gemeinde erweitert Spielfläche —

Spendenaktion gestartet

Die Gemeinde Estenfeld hat ihre Planungen für den Beachvolleyballplatz am Triebweg kurzfristig geändert. Es entstehen nun zwei Felder statt nur eines. Das neue Konzept kam auf Initiative eines engagierten Bürgers zustande. An dem Tag, als die Baggerarbeiten gerade begonnen hatten, kam er mit einem Vorschlag auf die Gemeinde zu: Er regte an, den Platz 25 x 25 Meter groß zu bauen, um zwei Felder nationaler Größe anstatt eines mit internationalem Maß (19 x 27 Meter) zu ermöglichen. So könnten mehrere Partien gleichzeitig und sogar richtige Turniere in Estenfeld stattfinden.
Nach den Berechnungen von Bauhofleiter Jürgen Fottner erhöhen sich die Gesamtkosten durch die Erweiterung um „nur“ zehn Prozent. Daher hat die Gemeinde spontan entschieden, die Idee mit den zwei Feldern Wirklichkeit werden zu lassen. Das eine Feld wird mit einem festen Netz ausgestattet, auf dem anderen kann mit einem mobilen Netz gespielt werden. Beide Plätze sind nicht nur für Beachvolleyball, sondern auch für Beachhandball und Beachsoccer geeignet. Auf dem einen Feld werden dazu auch feste Tore installiert.
Um die Gemeinde nicht über die Maßen zu belasten, hat der Bürger, der sich für zwei Felder stark gemacht hatte, eine Spendenaktion gestartet. Sein Ziel ist es, 2350 Euro zusammenzubekommen — in etwa so viel Geld benötigt die Gemeinde für den Sand für das zweite Beachvolleyballfeld. Mit der angepeilten Summe ist eine originelle Idee verbunden: Beim Mixed-Spiel ist das Beachvolleyballnetz 2,35 Meter hoch — das heißt, jede zehn Euro, die gespendet werden, entsprechen umgerechnet einem Zentimeter Netzhöhe. Aktuell ist das Netz bereits 1,45 Meter hoch, denn dank mehrerer großzügiger Spenden sind bereits 1450 Euro zusammengekommen. Es fehlen also „nur noch“ 90 Zentimeter oder 900 Euro.

Wer die Erneuerung des Beachvolleyballplatzes unterstützen möchte, kann auf folgende Konten der Gemeinde Estenfeld spenden:

IBAN: DE05 790630600000025046;

BIC: GENODEF1EFD (Raiffeisenbank Estenfeld)

oder

IBAN: DE89 790500000250100914;

BIC: BYLADEM1SWU (Sparkasse Mainfranken)

Als Verwendungszweck sollte „Sportförderung — Beachvolleyball“ angegeben werden.

Ein Informationsschreiben, mit dem auch eine Spendenquittung beantragt werden kann, finden

Sie hier.

Weinlesung

18.10.2014


Geschichten von Gladiatoren und Gebissträgern

Grandiose Stimmung bei der „Weinlesung“ der Sängervereinigung


Mit der irischen Volksweise „Letzte Rose“ eröffnete der gemischte Chor der Sängervereinigung 1890 Estenfeld e.V. unter Leitung von Stefan Demling die „Weinlesung“ im Sängerheim.

Nach der herzlichen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Bruno Dobhan und dem schwungvollen Lied des gemischten Chores über das schöne Frankenland wurde zuerst der leckere Brotzeitteller aus der Metzgerei Wolz serviert, um den Gästen eine „gute Unterlage“ zu verschaffen. Danach ging’s los. Rudi Hepf präsentierte nicht nur in gekonnter Weise sieben erlesene Weinproben vom Weingut Hessler aus Veitshöchheim, sondern entführte das Publikum auch in die Kunst des Weinanbaus. Im Durchschnitt ergibt ein Hektar Weinberg ca. 90 Hektoliter Wein. Das Weingut Hessler vermarktet jährlich etwa 500 Hektoliter bei einer Anbaufläche von sieben Hektar, wobei alleine etwa vier Hektar Müller-Thurgau angebaut werden.

Dass der Bacchus eine Kreuzung zwischen Silvaner, Riesling und Müller-Thurgau ist und die Trockenbeerauslese 125 Grad Öchsle hat, lernten die Gäste an diesem Abend ebenso wie die Tatsache, dass der „Bocksbeutel“ seinen Namen der Ähnlichkeit mit dem Hodensack des Ziegenbockes zu verdanken hat. Heute werden in den Bocksbeutel ausschließlich qualitativ hochwertige Weine gefüllt.

Zwischen den einzelnen Weinproben sang der Männerchor „Auf euer Wohl“ und besang das „Weinland“.

Der Clou des Abends waren Rudi Hepf und Albrecht Vornberger, die als „Bebel’s Bembel“ das Publikum mit ihren kabarettistischen Einlagen zum Lachen brachten. Die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft im Sängerverein sind ihren Worten nach ein Gebiss, ein Hörgerät und ein Mindestalter von 65 Jahren. Dass die Gründungsmitglieder von 1890 mit tosendem Applaus begrüßt wurden, versteht sich von selbst. Klar ist auch, dass der Wiedererkennungswert eines Chores umso höher ist, je mehr Sänger „daneben“ singen.

Dass die bisher verschlafene Gemeinde Estenfeld ihr Image im Internet aufpoliert und für den schnelleren Datenverkehr Brieftauben einsetzt, wussten „Bebel’s Bembel“ ebenso zu berichten wie die Tatsache, dass das Haar der Bürgermeisterin wie eine Eins sitzt — egal, welche schwierige Aufgabe auch zu bewältigen ist.

Das Pusztalied „Ungarischer Tanz“, das der gemischte Chor mit Pep vortrug, begeisterte das Publikum noch einmal richtig und wurde mit tosendem Applaus belohnt, bevor die letzte Probe, eine feurige Domina (ein Rotwein!), serviert wurde.

Die „Bembel“ verabschiedeten sich mit dem Hinweis: „Für die Gage, die wir hier kriegen, geht nix mehr“. Ohne Zugabe wollte das begeisterte Publikum aber nicht nach Hause gehen. Albrecht Vornberger hatte mit seinen Witzen die Lacher auf seiner Seite und gab zum Schluss den guten Rat: „Nur wer das Auto noch findet, darf nach Hause fahren“.

Rudi Hepf brachte mit seiner Büttenrede „Ein Lied auf die Männer“ den Saal noch einmal zum Toben. Vor allem die Frauen waren nicht damit einverstanden, dass die glatzköpfigen Männer mit ihren Bierbäuchen römischen Gladiatoren gleichgestellt sind und für ihre Schönheit bewundert werden wollen. Versöhnlich wurde es wieder, als Rudi Hepf kleinlaut zugab, dass er ohne Frau nicht leben kann und dankbar ist, dass er sich zu Hause den Platz unter dem Tisch selbst aussuchen darf.

Nach dem Lied des Männerchores „Aus der Traube in die Tonne“ bedankte sich der Vorsitzende Bruno Dobhan bei Rudi Hepf und Albrecht Vornberger für die hervorragende Weinpräsentation und die fantastische Unterhaltung und überreichte beiden ein Geschenk als Dankeschön. Stolz bemerkte Bruno Dobhan, dass auch nach der siebten Weinprobe der Männerchor noch in der Lage ist, ein Lied zu singen. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass der Männerchor immer mehr schrumpft und keine neuen Sänger dazukommen. Im nächsten Jahr feiert die Sängervereinigung ihr 125-jähriges Bestehen - und vielleicht gelingt es, an einem Sängertreffen auf europäischer Ebene teilzunehmen. „Traut euch, es wäre schade, wenn ein wichtiges Kulturgut in Estenfeld verloren ginge“, warb der Vorsitzende um neue Mitglieder.

Nach dem gemeinsamen Schlusslied „Ein Heller und ein Batzen“ klang der weinselige und unterhaltsame Abend aus. Viele Gäste verabschiedeten sich mit den Worten „super, klasse, wir kommen wieder“.

Ein Dank geht an alle Helfer, die dazu beigetragen haben, diesen Abend zu einem Highlight werden zu lassen — besonders an Gabi Schneider und ihre Schwester Edith für ihren unermüdlichen Einsatz vor und hinter der Theke.


Text + Foto: Gitti Krüger

(Schriftführerin der Sängervereinigung)


Noch mehr Berichte aus Estenfeld finden Sie im Archiv oder auf unserer gemeindeeigenen Facebook-Seite www.facebook.com/estenfeld. Schauen Sie doch einmal dort vorbei – und wenn Sie die Seite schön und informativ finden, dann markieren Sie sie bitte mit „Gefällt mir“. Wir freuen uns über jeden Klick!

14.10.2014


Stellenausschreibung

Die Gemeinde Estenfeld sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Gemeindearbeiter/in für den gemeindlichen Bauhof.


Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.

09.10.2014


Stellenausschreibung
Die Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld schreibt zum

1. September 2015 einen Ausbildungsplatz für die Ausbildung zur/m Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Kommunalverwaltung aus.


Die komplette Ausschreibung finden Sie hier.

Letzte Änderung: 25.10.2014 11:23 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


weiterlesen...