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Busanbindung zum Triebweg

Der Triebweg erhält eine weitere Anbindung ans Busnetz. Den passenden Fahrplan können Sie hier ansehen und herunterladen.

Aktuelles aus dem Gemeinderat


Fahrzeuge auf der Würzburger Straße

haben bald wieder Vorfahrt

Gemeinde kehrt nach dem Ablauf der Probephase

zur alten Regelung zurück

An der Kreuzung Westumgehung/Würzburger Straße gilt bald wieder die „alte“ Vorfahrtsregelung. Das bedeutet: Bevorrechtigt sind dann — so wie früher — die Fahrzeuge auf der Würzburger Straße, die auf der Westumgehung müssen an der Einmündung warten.

Nach Ablauf der Testphase hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 10. Januar darüber zu entscheiden, ob sich die abknickende Vorfahrt am Ortseingang bewährt hat. Die Mehrheit der Räte war dagegen, die derzeit geltende Regelung beizubehalten. Der Beschluss fiel mit 12:5 Stimmen.

Damit folgte die überwiegende Zahl der Gemeinderäte einer Empfehlung der Polizei. Zweiter Bürgermeister Joachim Sadler, selbst Polizeibeamter, erklärte kurz, warum seine Kollegen der Gemeinde geraten haben, den „Ursprungszustand“ an der Kreuzung wiederherzustellen. Seit Einführung der abknickenden Vorfahrt habe es mehrere Unfälle gegeben, bei denen auch Menschen verletzt wurden. Nach Einschätzung der Polizei ist die Ursache dafür eindeutig auf die geänderte Verkehrsführung zurückzuführen. Noch sei die Kreuzung zwar kein polizeilich anerkannter Unfallschwerpunkt, aber sie sei „auf dem besten Weg dahin“.

Die Rückkehr zur früheren Vorfahrtsregelung ist für die Polizei nicht die einzige Möglichkeit, wie an der Kreuzung wieder mehr Sicherheit hergestellt werden könnte. Ein Kreisel würde die Gefahrenstelle ebenfalls entschärfen. Im Gesamtkonzept zur Verkehrsberuhigung der Würzburger Straße, das vom Stadtplaner Thomas Wirth vom Büro arc.grün (Kitzingen) erarbeitet wird, ist ein solcher Kreisel als Option bereits enthalten. Ob er aber tatsächlich gebaut wird und wie groß er dann ausfällt, darüber ist noch keine Entscheidung gefallen (siehe separaten Bericht).

Die Gemeinderäte, die gegen die neuerliche Änderung der Vorfahrt gestimmt haben, umtreibt nun vor allem eine Sorge: Sie fürchten, dass es an der Kreuzung jetzt noch häufiger kracht. Denn inzwischen hätten sich die Autofahrer daran gewöhnt, dass die Fahrzeuge auf der Westumgehung Vorrang haben. Wenn man das nun wieder umkehre, stifte man erst richtig Verwirrung.

Die Kritiker müssen sich jedoch fügen: Nach dem Mehrheitsbeschluss wird der Bauhof die abknickende Vorfahrt „rückbauen“, wie es im offiziellen Beschluss heißt. Die Fahrbahn wird im Kreuzungsbereich neu markiert. Die Hinweisschilder und Blinklichter wurden vorläufig entfernt. Erst wenn die „alte“ Regelung wieder gilt, kommen sie erneut zum Einsatz. Dann wird die Änderung besser wahrgenommen.


Ein Kreisel zur Westumgehung?

Würzburger Straße: Planer soll Fördermöglichkeiten und Genehmigungsverfahren für Verkehrsberuhigung ausloten

Eines ist klar: Zur Entlastung der Würzburger Straße wird es an der Kreuzung zur Westumgehung bauliche Veränderungen geben. Ob das in Form eines Kreisels geschieht, wie ihn die CSU-Fraktion im Gemeinderat seit Längerem fordert, ist noch nicht entschieden. Wenn Stadtplaner Thomas Wirth gemeinsam mit Bürgermeisterin Rosi Schraud Ende Januar ein Gespräch mit der Regierung führt, um Fördermöglichkeiten und die Art des Genehmigungsverfahrens für das Gesamtkonzept auszuloten, wird er den Kreisel aber als eine Option auf den Tisch legen.

Mit ihrem Beschluss, der in der Sitzung am 10. Januar mit 16:1 Stimmen fiel, haben sich die Gemeinderäte alle Gestaltungsmöglichkeiten für die kritische Stelle am Ortseingang offengehalten. Das ist auch wichtig, denn noch sind viele Fragen unbeantwortet. Eine der entscheidenden ist die, was ein Kreisel überhaupt kosten würde. Stadtplaner Wirth nannte zwar eine Summe von 250 000 bis 300 000 Euro — doch die bezieht sich auf einen Kreisel in den Dimensionen, wie sie von den Genehmigungsbehörden üblicherweise gefordert werden. Die Gemeinde will jedoch, dass ein möglicher Kreisel nicht größer gebaut wird als unbedingt nötig.

Wie weit Wunsch und Wirklichkeit im Falle Estenfelds voneinander entfernt liegen, vermag Stadtplaner Wirth derzeit nicht zu sagen. Seine Erfahrung ist, dass es nicht leicht ist, mit den Fördergebern zu verhandeln. Denn sie verlangen, dass nach bestimmten Vorgaben gebaut wird. Wirth versprach der Gemeinde aber, sein Möglichstes zu tun, um den Kreisel kleiner zu bekommen: „Ich werde für Ihr Anliegen kämpfen.“

Die gesamten Planungen Wirths zur Beruhigung der Würzburger Straße reichen von der Kreuzung an der Westumgehung bis zum Kreisel in Richtung Kürnach. Sie umfassen drei Abschnitte — der erste, über den in der Gemeinderatssitzung vorrangig diskutiert wurde, geht bis zur Einmündung an der Konrad-Adenauer-Straße. Derzeit sind an der Kreuzung Westumgehung/Würzburger Straße zwei Gestaltungsvarianten denkbar: ein Kreisel und als Alternative eine abknickende Vorfahrt, bei der die Fahrzeuge auf der Westumgehung Vorrang hätten. Diese Regelung kennen die Autofahrer bereits von der etwa einjährigen Testphase — für eine genehmigungsfähige Planung sind aber deutlich größere Umbauten vorgesehen und nicht nur eine geänderte Fahrbahnmarkierung. Ein Stück der erst neu gebauten Ortsrandstraße müsste hierbei wieder entfernt werden. Eine Umgestaltung der Kreuzung würde nach Schätzungen von Wirth in etwa so viel kosten wie ein Kreisel. Wenn die Wilhelm-Hoegner-Straße zur Würzburger Straße hin geöffnet wird, soll es dort eine „normale“ Anbindung geben. An der Konrad-Adenauer-Straße ist dann ein „Mini-Kreisel“ angedacht, der die Verkehrsführung an dieser Stelle sehr erleichtert und zügig durchfahren werden kann.

In das Gesamtkonzept wird auch ein gemeinsamer Rad- und Fußgängerweg aufgenommen. Die Mehrheit der Gemeinderäte favorisiert zwischen Westumgehung und Konrad-Adenauer-Straße die „südliche Variante“ — der Weg würde dann auf der Seite bleiben, auf der er sich heute schon befindet.

Bevor abgestimmt wurde, war SPD-Fraktionssprecher Günther Grimm noch ein Hinweis wichtig: „Wir stimmen jetzt mit. Aber wir behalten uns vor, später wieder auszusteigen. Denn wir bauen keinen Kreisel um jeden Preis.“


Neue Attraktion für Freizeit-Kicker

Fußball-Kleinspielfeld am Sportgelände am Triebweg geplant

Auf dem Sportgelände am Triebweg soll ein Fußball-Kleinspielfeld errichtet werden. Den Beschluss hatte der Gemeinderat bereits im nichtöffentlichen Teil der Sitzung im Dezember gefasst. Am 10. Januar stimmte das Gremium auch dem vorliegenden Leistungsverzeichnis und der Kostenschätzung von rund 84 000 Euro brutto zu (15:2). Bleibt es bei dieser Summe, kann der Auftrag ohne einen weiteren Ratsbeschluss vergeben werden. Wird das Feld teurer, wird der Gemeinderat noch einmal diskutieren, ob er die Anschaffung wirklich genehmigt.

Derzeit spricht jedoch vieles dafür, dass das Feld kommen wird. Es soll neben den beiden Beachvolleyball-Feldern entstehen. Der Gemeinde wurde von privater Seite eine großzügige Spende in Höhe von 12 000 Euro überwiesen — das hat dem Gemeinderat seine Entscheidung zum Kauf natürlich erleichtert. Das Feld wird zusammen mit den Gemeinden Rottendorf und Kürnach geordert, die ihren Kindern und Jugendlichen ebenfalls eine neue Attraktion bieten wollen. Durch die „Sammelbestellung“ wird es etwas günstiger.

Von der Bande, die das gesamte Feld umgibt, ist laut Hersteller kein übermäßiger Krach zu erwarten. Sie bestehe „aus lärmabsorbierendem Material“. Johannes Pietschmann machte sich dafür stark, dass das Feld zusätzlich mit einem Netz überspannt wird. So könne verhindert werden, dass der Ball ständig hinausfliegt und geholt werden muss. Das sei nicht nur lästig, sondern auch schlecht für das Feld. Denn wenn der Erdboden matschig ist, tragen die Spieler den Dreck beim Ballholen von draußen hinein auf den Kunstrasen — „dann ist das Feld in ein paar Jahren kaputt“, sagte Pietschmann.


Verkehrsüberwachung: Höhere Pauschale bei Verfahren

Wenn die Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim ein Verfahren gegen einen Verkehrssünder eröffnet, wird das in Zukunft teurer. Die einmalige Pauschale beträgt nun 4,51 Euro — das sind 0,73 Euro mehr als in der Zweckvereinbarung ursprünglich festgelegt wurde. Gründe für die Erhöhung der Pauschale sind die gestiegenen Personalkosten (+ 14 Prozent) und das höhere Porto beim Briefversand. Die Gemeinde Estenfeld hatte ein Mitspracherecht bei der Entscheidung. Denn sie lässt die Verwaltungsaufgaben bei ihrer Verkehrsüberwachung von Bergtheim aus erledigen. Die Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim hat dort die Dienststelle „Verkehrsüberwachung Pleichach“ eingerichtet, der die Gemeinden Bergtheim, Unterpleichfeld und Estenfeld angegliedert sind. Der Estenfelder Gemeinderat genehmigte die höhere Pauschale in seiner Sitzung am 10. Januar mit 15:2 Stimmen.


Wegweiser für Kunden von Porsche und Haas

Die Firmen Porsche und Haas, die im Estenfelder Gewerbegebiet angesiedelt sind, haben ein Problem: Immer wieder kommt es vor, dass Kunden die Einfahrten zu den Grundstücken nicht finden. Daher hatten die Firmen die Gemeinde gebeten, direkt an der Kreuzung ein gemeinsames Hinweisschild aufstellen zu dürfen, das von beiden Seiten lesbar ist. Der Gemeinderat genehmigte dies in seiner Sitzung am 10. Januar mehrheitlich (16:1). Das Schild müsse jedoch ausgetauscht werden, wenn es im Gewerbegebiet eine einheitliche Beschilderung gibt.

Stellenangebote

Die Verwaltungsgemeinschaft und die Gemeinde Estenfeld haben derzeit eine ganze Reihe von Stellen neu zu besetzen. Die entsprechenden Anzeigen finden Sie in der Rubrik „Rathaus / Stellen“.

Söder Breitband

Breitbandförderung


Am 7. Oktober 2016 wurde von Dr. Markus Söder, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, der Förderbescheid zur Förderung von Hoch-geschwindigkeitsnetzen im Freistaat an die Gemeinde Estenfeld übergeben. Die Gemeinde Estenfeld erhält 377 179 Euro Förderung.


Die Gemeinde Estenfeld hat am 21. April 2016 einen Kooperationsvertrag mit der Telekom Deutschland abgeschlossen.


Freigabe des Kooperationsvertrages als pdf-Download

Letzte Änderung: 20.01.2017 16:55 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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